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Juni 2019  >>

GEDANKEN ZUR WAHL DES EU-PARLAMENTS

Liebe Leserinnen und Leser,

70 Jahre Frieden, welche wunderbare Tatsache und 60 Jahre Europäische Union, das bedeutet freien, grenzenlosen, überschreitenden Verkehr, 60 Jahre problemloser Austausch
von Produkten der einzelnen Ländern. All dies waren Jahre der Prosperität und des Wohlstandes für alle angeschlossenen Länder. Unzählige Entwicklungsprojekte in den
einzelnen Ländern konnten finanziert werden, zum Wohle der beteiligten Länder. Dass dabei bei manche Milliarde in die Taschen Unberechtigter geflossen ist, ist traurig,
aber auch Wahrheit. Dass Parlament einmal im Monat nicht in Brüssel, sondern in Straßburg tagt, ist eine der Merkwürdigkeiten, sind Eigenarten, die man nicht unbedingt
verstehen kann. Diese Gemeinschaft der 27 Länder steht jetzt mit der Europawahl wieder auf dem Prüfstand. Wir EU-Bürger haben die Chance, ein neues Parlament zu wählen
und dabei unsere Zufriedenheit bzw. unseren Ärger über die Tätigkeit des bisherigen europäischen Parlamentes auszudrücken. Neben den etablierten bekannten Parteien,
versuchen eine Vielzahl von neuen Parteien einen Sitz in Brüssel zu ergattern. Viele von uns werden sich fragen, ob man überhaupt wählen soll, weil es ja doch nichts nützt
oder seinen Ärger durch die Wahl von radikalen Parteien zum Ausdruck zu bringen. Auch England, das eigentlich ausscheren möchte aus dieser Gemeinschaft, ist jetzt gezwungen,
nochmal an der Wahl teilzunehmen.

Wir alle sind uns in einem Punkt sicher, es muss sich in Brüssel einiges ändern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele unnötige, kleinliche – ja fast dümmliche
Verordnungen geschaffen, über die man im Normalfall nur den Kopf schütteln kann. Eine der wichtigsten Forderungen von uns Wählern wäre deshalb, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren und Nebensächliches den Länderparlamenten zu überlassen und wir Wähler müssen durch unsere Wahl der richtigen Abgeordneten dafür Sorge tragen, dass
wir wieder ein möglichst stabiles Parlament mit etablierten Parteien bekommen, wobei nationale Interessen möglichst nicht allzu deutlich auftreten sollten. Vor allem
müssen die separatistischen Tendenzen von Ländern wie Ungarn, Polen, Italien beendet werden.

Demokratische Gedanken und Wünsche von 300 Mio. EU-Bürgern werden auf üble Weise mit Füßen getreten, wenn die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Demokratie und Machtstreben
vertragen sich nicht, und die Länder, die sich nicht an diese Spielregeln halten wollen, müssen mit energischen Mitteln wieder zur Räson gebracht werden.
Jeder, der Mitglied in einem Fußballclub oder Turnverein ist weiß, dass es Spielregeln gibt, an die sich jeder zu halten hat. Einige Länderpolitiker haben eine andere Meinung
und betrachten die EU als Milchkuh, die sie bedenkenlos melken können.

Als Bürger der EU würde ich mir wünschen, dass sich das neue Parlament vor allem um außenpolitische Fragen kümmert, denn was ist heute die EU auf dem Weltmarkt im Vergleich
mit den Wirtschaftsmächten wie die USA und China. Wir lassen es zu, dass China eine neue „Seidenstraße“ quer durch Europa bauen will, und wir haben kein Rezept, um etwas
Ähnliches zu planen. Jahrzehnte lang hat man zugesehen wie sich die wirtschaftlichen Verhältnisse dramatisch verschlechtert haben und die EU überflüssige Warengüter genau in
diese Länder liefert, um erfolgreich jeden Keim einer Industriealiserung zu zerstören! Wie oft zeigt sich noch ein kleinstaatliches Denken der einzelnen Mitglieds-länder,
rasche gemeinschaftliche Aktionen zu verhindern. Und das gefährlichste jetzt sind die politischen Strömungen von nationalistisch gesinnten Parteien, zusätzlich angeheizt durch
soziale Netzwerke, die das Misstrauen noch weiter schüren und die EU  als solches in Frage zu stellen. Es besteht Hochsaison für Skeptiker, Zweifler und totale Verweigerer.
Wir sollten die positiven Seiten der EU sehen, ohne die wir diesen Wohlstand, in dem wir heute leben, überhaupt nicht hätten. Deshalb ist es so wichtig, zur Wahl zu gehen!

           
Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Juni 2019

Mai 2019  >>

ENERGIESPAREN IM ALLTAG

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist es eine Schande, dass jetzt auch noch Kinder auf die Straße gehen müssen, um alle Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag, in den Länderparlamenten aber auch in der Industrie daran zu erinnern, dass unsere Energiepolitik und der Schutz der Umwelt in aller höchster Gefahr sind. Es gibt Millionen Stimmen, Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehkommentare, dass
eine Energiewende, d.h. ein Umschwung von Fossilen- zu den Natürlichenenergieträgern, dringend notwendig sei.

Wir reden und reden, aber seit der Reaktorkatastrophe in Japan hat sich eigentlich nicht allzu viel getan. Hoffnungsvolle Ansätze sind zwar sichtbar, aber nach wie vor wird viel zu viel geredet. Natürlich sind die Solardächer ein positiver Effekt, aber sie hätten nicht einen solchen Zuspruch erfahren, ohne die hohen Zuschüssen. Auch die Windenergie wurde eifrig gefördert, nur schade, dass die Nord- Südtrasse immer noch nicht besteht, damit der Strom von der Nord- und Ostsee in die großen Zentren des Stromverbrauchs, nämlich Süddeutschland, auch hin transportiert werden kann.

Diese Unsummen von Fördergeldern müssen natürlich refinanziert werden, in der Folge, dass unsere Energiepreise Weltweit mit an der Spitze stehen und deshalb das Energiesparen in der Industrie, in den Haushalten, zur Heizung der Wohnungen usw. dort ansetzt. Das wird zwar von jedem begrüßt, aber die Motivation entsteht nur durch den Druck durch die hohen Preise, die sich nur nach obenhin, bewegen.

Dass unsere Vorfahren sich am Lagerfeuer erwärmt und gekocht haben, ist mir verständlich, aber dass wir fossile Energieträger immer noch benötigen, um Elektrizität zu er-
zeugen oder sie direkt in Wärme umzuwandeln, ist doch eigentlich peinlich, wenn wir die Energie der Sonne  als „Hightechland“ nicht sinnvoll nutzen. Vor Jahren wurde ein Sahara Projekt groß gelobt, um in riesigen Feldern Strom zu erzeugen, was in einigen Ländern wie den USA auch teilweise passiert, aber die Verwirklichung blieb aus, weil der Transport des Stroms nach Europa offensichtliche Schwierigkeiten bereitete.

Allerdings lassen allerneueste Forschungsergebnisse hoffen: Nach der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, wird daraus Wasserstoff mit Hilfe eines Katalysators in eine gefahrlose Flüssigkeit umgewandelt. Diese soll dann, wie Rohöl, gefahrlos mit riesigen Tankschiffen nach Deutschland gebracht werden und erst im Motor wieder getrennt werden um schließlich als Wassertropfen durch den Auspuff abzufließen.

Auf dem Reißbrett klingen diese Lösungen wunderbar, aber bis zu ihrer Verwirklichung dürften einige Jahre bis Jahrzehnte in die Lande gehen. Nur weil unsere Kinder offensichtlich vernünftiger sind als wir Alten, denkt man ernsthaft darüber nach, wann Kohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Ölkraftwerke end-gültig abgeschaltet werden. Bis dahin heißt es einfach: Sparen,
sparen und nochmals Energiesparen.

Gerade deshalb sind neueste Systeme und Verfahren des intelligenten Energiemanagements und der Energieverteilung (SMART GRID) so wichtig und interessant. Und weil man elektrischen Strom nur über Batterien speichern kann, bilden beide Einheiten zusammen d.h. das intelligente Verteilungsmodul und die Batterie, ein äußerst effizientes Mittel, um Energie, z.B. Computern in Robotern und vielen anderen Anwendungsgebieten optimal zu verteilen.

Unsere beiden neuen Kooperationspartner, die Firma Olmatic und die Firma Jauch zeigen zu diesem Thema interessante Lösungen. Sehen Sie weitere Informationen im Inneren dieses Heftes.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Mai 2019

April 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NEW TYPES OF RECTANGULAR SPEAKERS FROM CHINASOUND AND VECO

FEATURES:
• Wider frequency range and better sound, compared to other sound solutions
• Space saving shape & size
• Different impedances available
• Wide range of sizes available)
• Wire / connector assembly available
• Automotive specification available
• Expert advice & design-in support available

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April 2019

März 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NJR4234BW – the 24 GHz microwave distance measurement sensor module

FEATURES:
• 24 GHz microwave distance measurement sensor for stationary and moving objects up to 30 m for a pedestrian
• Antenna, microwave RF circuit, base-band IF circuit, MCU and also signal processing are integrated in low-profile package (38 x 38 x 4.2 mm)
• Low-power-consumptiont
• High sensitivity mobile object detection (patented technology)
• Distance measurement signal processing
• Automatic calibration and gain control
• Radio interference prevention
• UART interface and digital CMOS output

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März 2019

Januar 2019  >>

Ein herzliches gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Ihnen ein herzliches gutes Neues Jahr. Mit viel Krach und Raketen haben wir das alte Jahr 2018 verabschiedet und das neue Jahr 2019 begrüßt. Die einen waren froh, dass sie es hinter sich hatten und die anderen schauten mit etwas bangen Blicken auf das kommende Jahr. Im Fernsehen und Zeitschriften überboten sich die Jahresvorausschauen, Prophezeiungen, Prognosen und trotzdem wissen wir alle nicht, was uns in diesem Jahr an frohen aber auch weniger frohen Neuigkeiten bewegen wird.

Eines ist uns klar geworden, der Wind in der Weltwirtschaft wird rauer. Deutschland hatte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, nicht schlecht, aber auch nicht Rekord verdächtig. Die Wirtschaftsforscher hatten ein besseres Ergebnis erwartet und unser Finanzminister Scholz hat einen Überschuss von über 10 Milliarden Euro erzielt, dies ist erfreulich.

Wir hatten einen langen Sommer mit großer Trockenheit und dadurch Verkehrsprobleme auf den Wasserwegen. Herr Trump will um alles in der Welt seine Mauer zu Mexiko aufbauen und hat uns mit manchen unverständlichen Reaktionen und Anordnungen überrascht, die den Welthandel erschweren werden. Auf der einen Seite will er sich aus der Weltwirtschaft zurück ziehen oder mit Ländergruppen neue Wirtschaftsabkommen abschließen, auf der anderen Seite bedroht der amerikanische Botschafter in Deutschland die Industrie mit Repressalien, falls die zweite Ostseegasleitung gebaut wird. Die Autoindustrie weiß auch noch nicht, ob es zu Einfuhrzöllen in die USA kommen wird und das Abstimmungsvotum des Britischen Parlaments mit der Niederlage von Frau May könnte uns als erstes Großereignis im Jahre 2019 Probleme bereiten. Die Ungewissheit über den Brexit ob er nun statt findet oder nicht, wird uns in diesen Tagen noch heftig beschäftigen.

Eines sollte uns klar sein, der Ton wird rauer und die Wachs-tumsraten werden künftig moderater ausfallen. Eine lineare Verlängerung der letzten Jahre sollte man besser nicht in Erwägung ziehen. Eine Rezession, dafür sprechen alle Anzeichen, sollte es in 2019 nicht geben, aber etwas Vorsicht ist sicherlich bei unseren wirtschaftlichen Handlungen angebracht. Ein wichtiges Ereignis wird sicherlich die Wahl zum Europaparlament sein und die Beteiligung und das Wahlergebnis spannend. Vom neuen Parlament wünschen wir uns mehr Aktivitäten im Außenbereich, aber weniger Regulierungen im EU-Bereich. Die Regulierungswut im Parlament muss gezügelt werden, damit der einzelne Bürger die Tätigkeit und den Sinn der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft akzeptieren und besser verstehen kann.

Meinen Wunsch an die Politiker wäre, mehr Praxisnähe zu praktizieren und sich auf die dringenden Probleme zu konzentrieren wie Digitalisierung, Altersarmut, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine bessere Ausbildung unserer Kinder und verbesserte Vorbereitung auf den Wechsel ins Berufsleben wären notwendig. Das teilweise erschreckende Unwissen der Schulabgänger muss ein Ende finden. Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch verbesserte Bildung vermeiden und an die Kultusminister der Länder geht der dringende Appell, in allen Bundesländern ein gleichmäßig hohes Bildungsniveau zu erzielen, denn das Nord-Süd-Gefälle zwischen den Schulen in Schleswig-Holstein und Bayern muss endlich überwunden werden.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2019

Dezember 2018  >>

Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns der Ziellinie dieses Jahres in Windeseile. Es war ein „wildes Jahr“ mit vielen Überraschungen. Die Regierung
von Donald Trump ließ uns bereits einige böse Überraschungen erwarten, aber es kam dann während des Jahres doch noch
knüppeldicker als erwartet. Die Kündigung der Zollabkommen, der Marsch der Südamerikaner nach Mexiko und der vergebliche
Versuch in die USA einzuwandern und vieles andere mehr. Besonders bedrückend empfand ich die sich häufenden
Naturkatastrophen, von Erdbeben angefangen über kräftige Regen in Italien, Mallorca und wo immer sie sonst noch
auftraten. In den letzten Monaten versiegten die Flüsse, da war kein Wasser mehr, sodass die Schifffahrt eingestellt werden
musste und unsere Treibstoffversorgung auf der Kippe stand. Die von Menschenhand geschaffenen Probleme sind in diesem
Jahr bei weitem übertroffen worden. Das zeigt doch, wie stark wir nach wie vor, trotz 4.0, IoT und künstlicher Intelligenz usw.
eigentlich völlig den Naturgewalten ausgeliefert sind, die wir gar nicht beeinflussen können! Aber wenn wir an den CO² Ausstoß
denken, eigentlich doch mit beeinflussen könnten, wenn wir denn wollten, und vor allem die Einsicht hätten. Leider gibt es
immer noch Viele, die den Klimawandel in Frage stellen oder direkt leugnen. Meiner Meinung nach ist dies eine ziemlich
hirnrissige Haltung.

Auch politisch hat sich bei uns in Deutschland in diesem Jahr viel getan. Die SPD rätselt, wie man neue Wähler gewinnen
könnte, in Bayern ist endlich Ruhe eingetreten, Frau Merkel hat das Ende ihrer Regentschaft eingeläutet, und so könnte
man eigentlich zum Alltag zurück kommen, wenn dann nicht am Himmel einige Gewitterwolken aufziehen würden, die mir
gar nicht gefallen. Angefangen von den Aktienkursen, die erheblich eingebrochen sind, und zeigen, dass die Euphorie der
Aktienmärkte sich ziemlich abgeschwächt hat. In Frankreich sind Unruhen entstanden, die Hr. Macron noch nicht im Griff hat, und
der Brexit ist auch noch nicht ausgestanden, egal wie er sich nun schlussendlich gestalten wird. Es bleibt eine offene Frage, ob der
Braunkohletagebau in Deutschland geschlossen wird. Unsere Computerwelt ist nach wie vor gefährdet durch Hackerangriffe.
Millionen von Flüchtlingen sind auf der Flucht oder auf dem Weg zu neuen Zielen in der Hoffung auf ein besseres Leben. Dies sind
nur einige Beispiele von Gedanken, die einem zum Jahresende zu denken geben sollten.

Das klingt nicht gerade heiter und passt so gar nicht zu dem „fröhlichen Weihnachten“ wie man sich es wünschen würde.
Dabei sind sehr viele der oben aufgezählten Probleme nur das Werk von Menschen, von Politikern, die mit unsagbarer Machtgier
versuchen, Ihren Herrschaftsanspruch weiter auszudehnen und nicht zögern, dabei auch religiöse Aspekte wie zum Beispiel
den Islam oder den Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten, dabei hemmungslos ins Spiel bringen.
Ich kann deshalb nur an die Vernunft unseren Mitmenschen appellieren, vor allem an die Regierenden, zum Wohl der Völker
tätig zu sein, den Wohlstand der Völker zu fördern, aber nicht, wie in den USA „Amerika First’“ überall einzuführen, sondern
durch den Ausspruch „People First“, damit sind alle Menschen dieser Erde gemeint.

Mit diesen Gedanken will ich Sie nicht zu sehr beschweren, aber daran erinnern, wie zerbrechlich unser Frieden, die
Globale Sicherheit und die Natur sind, und dass wir alle dazu beitragen müssen, die Kleinen, die Großen, die Armen und die
Reichen, dass die Natur wieder in Einklang kommt und wir Menschen, wo immer wir sind, uns in Bescheidenheit und
Zufriedenheit üben.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, angenehmes und geruhsames Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Positives im
kommenden Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Dezember 2018

November 2018  >>

Elektromobilität – pure Augenwischerei?
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass der CO² Ausstoß der Autos bis zum Jahr 2030 gegen über heute um weitere 35 % zu reduzieren sei. Wünschen kann man sich ja viel! Doch bereits für die Zeit von 2015-2020 sollte der Ausstoß von CO² anstelle von 130 gr nur noch 95 gr / km betragen, was nach Meinung der Fachleute technisch kaum machbar ist. Die einzige Möglichkeit wäre, vielleicht nur noch Klein- und Kleinstwagen zu produzieren. Eine gute Chance also für französische, italienische und rumänischen Fahrzeuge, aber deutsche Mittelklasse und Premiumautos sind unter 7-8 Liter / 100 km Treibstoff nicht zu bekommen, es sei denn, man wechselt auf Autos mit Elektroantrieb, die bekanntlich kein CO² ausstoßen und kein Stickoxid. Dass Elektrotankstellen fehlen, ist ein anderes Thema.

Trotzdem wäre eine Erfüllung dieser Forderung reine Augenwischerei, denn wenn der Strom nicht aus Windkraftanlagen oder Solaranlagen stammt, aber von Braunkohle produziert wird, dann sieht die Rechnung nämlich völlig anders aus! Dann erreicht man bei der Herstellung von Strom höhere CO² Werte, als bei modernen Dieselmotoren, weil die Kohlekraftwerke nur einen thermischen Wirkungsgrad von ca. 45 % haben, bei der Verteilung des Stromes nochmals min. 6 % verloren gehen und der Durchlauf des Stromes durch die Batterien bis zur Erzeugung von Bewegungsenergien max. einen Wirkungsgrad von 80 % zu lässt. Zugegeben, eine komplizierte Rechenaufgabe! Auf jeden fall liegt der mit Braunkohlestrom betriebene Elektromotor dann bei einem Wirkungsgrad von 34 % während moderne Dieselmotoren immerhin auf 45 % kommen.

Und betrachtet man dann den aktuellen Energieträgermix, den wir in Deutschland haben, ergibt sich ein um 60 % höherer CO² Ausstoß bei Elektromobilen gegenüber dem CO² Ausstoß beim reinen Diesel. Dies, obwohl heute aus regenerativen Quellen bereits ein erheblicher Teil des Stromes gewonnen wird.

Oder eine andere Überlegung: Wenn in Deutschland infolge der Elektromobilität Erdöl gespart wird, das wir ja komplett importieren, dann wird dieses Öl mit absoluter Sicherheit auf anderen europäischen Märkten oder Fernost verkauft und in Fahrzeugmotoren verbrannt. Eine wirklich wirksame Einsparung von CO² weltweit könnte man nur erreichen, wenn die Förderländer USA, Angola, Iran und Russland ihre Förderung drastisch reduzieren würden. Aber das ist völlig illusorisch, denn das würde bedeuten, dass ihre Einnahmen aus Ölexporten dramatisch zurück gehen und, von der USA mal abgesehen, wirtschaftlich kaum verkraften könnten. Also bleibt alles beim Alten.  Deutschland reduziert seinen Erdölverbrauch und reduziert damit die CO² Erzeugung. Aber die übrige Welt dreht weiter an der Schraube „Dieselagasausstoß“. Dies ist schlichtweg Selbstbetrug, das der CO² Spiegel trotzdem steigt, anstelle dass er abnimmt. Eigentlich schade, dass diesen Zahlen so wenig bekannt sind, vor allem in der Politik und dass man nur versucht, gegenüber den anderen mit einer weißen Weste dazustehen, denn man hat ja seinen CO² Ausstoß reduziert. Ein Irrwitz der Geschichte, denn bei der Erderwärmung ist es eigentlich egal, wo das CO² herkommt, aus Deutschland, aus China oder sonst wo her. Die Polkappen schmelzen weiter, dank der Unvernunft im Bereich der Politik. Schön wäre eine Erfindung, wie man den CO² Gehalt in den oberen Luftschichten wirkungsvoll reduzieren könnte. Man darf ja mal träumen !!!


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

*Alle Zahlen aus der Wirtschaftswoche, Ausgabe Oktober 2018

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November 2018

Oktober 2018  >>

ELECTRONICA SPECIAL NEWS:
Live NBIoT Application exclusively at Endrich! Come and join us at C3.301 at electronica!

M910-GL - A global certified NBIoT module from Fibocom

FEATURES:
• Tri-mode for global market: LTE Cat-M1/Cat-NB1/GPRS
• Fit for all wireless carriers in low speed telecommunication standard
• Replacement for traditional 2G/3G modules
• Low Power Consumption
• Operating temperature range: -40 °C to +85 °C
• Global certifications

Endrich News Oktober 2018

September 2018  >>

Liebe Leser und Leserinnen,

das rasche Wachstum unserer Firma hat uns bei der Beschaffung von Büro- und Lagerflächen immer wieder vor große Problemen gestellt, was teilweise nur durch Anmieten von Gebäuden bewältigt werden konnte. Nun haben wir es endlich geschafft, auf einem 10.000 m² großen Gelände eine Lagerhalle mit Verwaltungstrakt von 5000 m² in einer Rekordzeit von neun Monaten zu erstellen. Anfang September 2018 konnten wir nun die Fertigstellung des Gebäudes gebührend feiern. Das neue Lagergebäude befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von unserem Verwaltungsgebäude, und zwar im neuen Industriegebiet in Nagold auf dem Eisberg und ist verkehrsmäßig sehr gut erschlossen, d.h. eine schnelle und gute Verbindung zur Autobahn Stuttgart und Singen ist vorhanden.
Vorausgegangen ist eine längere Analyse und Planung der Lagerflächen unter der Einbeziehung des Ablaufs der Lager und Umschlagsabläufe. Dabei war es unser Ziel, mit den modernsten vollautomatischen Lagereinrichtungen auch ein weiteres Wachstum bereits einzuplanen, die Zugriffszeit auf die Lagerteile zu verkürzen und zu optimieren. Das Kernstück der gesamten Anlage ist eine computergesteuerte Lagereinrichtung mit 20.000 Stellplätzen, die vollautomatisch durch acht Roboter angefahren und wieder entleert werden können. Das Bedienpersonal muss nur noch die Waren in die entsprechenden Behälter einlegen und bekommt auf Knopfdruck die gewünschten Teile zum Verpacken wieder bereitgestellt.

Da wir im eigenen Haus einen Spezialisten für Beleuchtungstechnik haben, unsere Firma euroLighting GmbH, war es gleichzeitig das Ziel, die allermodernste Beleuchtung im Lager und im Büro zu installieren, d.h. voll abgestimmt auf das jeweilige Tageslicht, wird die Beleuchtung in den Innenräumen entsprechend gesteuert, sodass zu jeder Tages- oder Nachtzeit, ob Sommer oder Winter, an jedem Arbeitsplatz die besten und optimalen Lichtbedingungen bestehen. Die Gebäudehöhe von 12 Metern stellte hohe Anforderungen an die Lichtplanung und zwar sowohl die statische Beleuchtung des Innenraums des Gebäudes als auch die Beleuchtung der fahrbaren Palettenregale, und dies alles unter der Prämisse der optimalen Energieeinsparung.

Der Verwaltungstrakt, der die gesamte Import- und Versandabteilung einschließlich Fakturierung beinhaltet, ist mit hochmodernen und beweglichen Schreibtischen ausgerüstet, sodass die Arbeitsfläche beliebig hoch verstellbar ist und den Mitarbeitern ihre Arbeit im Sitzen oder Stehen erlaubt. Damit konnten allen Mitarbeitern in der Verwaltung, aber auch im Lager optimale Arbeitsbedingungen geboten werden. Somit wird es auch möglich sein, mit gleichbleibendem Personal größeren Umsatzwachstum zügig und optimal zu bewältigen.

Das Gebäude als solches konnte architektonisch so funktionell und wiederum schön gestaltet werden, dass es den Zeitgeist unserer Firma, nämlich Schönheit und Funktionalität am besten präsentiert.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich



Endrich – Distributor des Jahres 2018
Am 13. September 2018 fand die Preisverleihung der Leserwahl der Zeitschrift Elektronik zum "Distributor des Jahres" statt.
Dank Ihrer Stimmen wurden uns 5 Preise verliehen:
 
2. Platz
Aktive Bauelemente: Technische Kompetenz & Support
Displays: Lieferservice Volumen

3. Platz
Aktive Bauelemente: Lieferservice Volumen
Aktive Bauelemente: Gesamteindruck
Displays: Produktverfügbarkeit Muster
 
Wir möchten uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen bedanken und sehen diese Auszeichnungen als Bestätigung für unser Bestreben, auch in der Zukunft, Sie als kompetenter Partner im Bereich Technik und Logistik zu unterstützen!

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Endrich News September 2018

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