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April 2018  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH:
ULTRA-THIN 6 W AND 10 W SMD/DIP DC/DC CONVERTERS

FEATURES:

• Ultra-thin DC/DC converters in DIP/SMD package
• Ultra-wide input voltage range: 4:1, 2:1
• Efficiency high up to 88 %
• No-load power consumption as low as 0.096 W
• Isolation voltage: 500 VAC
• Operating temperature range: -40 °C to +85 °C
• Protections: SCP, OCP, OVP and input UVP

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Titel Endrich News April 2018

März 2018  >>

Ready for IoT!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Thema IoT (Internet of Things) ist mittlerweile in aller Munde. Auch auf der diesjährigen Embedded World in Nürnberg war das Thema an vielen Ständen präsent. Immer mehr Applikationen sollen mit dem Internet kommunizieren können, dabei bekommen die verschiedenen Funktechnologien für die Unternehmen einen immer höheren Stellenwert.

Bei „echten“ IoT-Anwendungen werden Daten in die Cloud übertragen und dort gespeichert. Vor allem mittelständische Unternehmen tun sich allerdings schwer, eigene Cloudsysteme zu entwickeln oder zu supporten. Zudem rücken insbesondere Sicherheitsaspekte mehr und mehr in den Vordergrund. Somit ergibt sich für die Unternehmen eine weitere Herausforderung hinsichtlich einer sicheren und professionellen Cloudlösung, bei der die Applikationsdaten am Ende auch dem Kunden gehören und nicht dem Cloudbetreiber.

Endrich beschäftigt sich aus diesem Grund bereits seit langer Zeit sehr intensiv mit Lösungen auf diesem Gebiet. Dabei arbeiten wir mit spezialisierten Herstellern zusammen.

Im Bereich der Cloudanbindung greifen wir auf eine Cloudlösung zurück, deren Plattform in Deutschland gehostet wird. Dies ist in punkto Sicherheit maßgeblich, da im Bereich Datenschutz europäisches Recht gilt und zudem die Daten im Besitz des Kunden bleiben.

Auf der diesjährigen Embedded Word stellten wir verschiedene Anwendungsbeispiele vor, welche mit dieser Cloud arbeiten und mit Hilfe von verschiedenen Funktechnologien kommunizieren.

So wurde beispielsweise ein kleiner Roboter gezeigt (TJ Bot), welcher Fotos generiert und an eine Cloud sendet, welche wiederum mit Hilfe einer „Gesichtserkennung“ verifiziert, ob es sich bei dem Motiv um eine weibliche/männliche Person handelt, eine Gruppe oder ein Gegenstand fotografiert wurden. Das Ergebnis der Verifizierung wird zurück an den TJ Bot gesendet, der dann eine LED leuchten bzw. seinen Roboterarm winken lässt. Eine typische Anwendung hierfür sind Applikationen im Alarm- und Sicherheitssektor. Auch das Auslesen von mobilen Stationen oder Fahrzeugen bzw. das automatische Aufspielen von Firmware Updates sind mitdiesem Anwendungsbeispiel denkbar.
 
Das rege Interesse der Messebesucher für unsere ausgestellten Funkapplikationen und die vielfältigen Fragen hierzu zeigen uns, dass wir mit unseren Lösungsansätzen rund um das Thema IoT der richtige Partner für die Unternehmen sind und als ausgewiesener Design-In Distributor den Kunden die notwendige technische Unterstützung bieten können, die sie benötigen.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Februar 2018  >>

Der Fisch stinkt immer zuerst vom Kopf!

Liebe Leserinnen und Leser,

Diese Plastik habe ich vor längerer Zeit gekauft, weil sie nach wie vor den Geist unserer Gesellschaft verkörpert. Wir haben eine Oberschicht, die sich durch Kungelei erfolgreich an der Spitze hält und dann eine breite Unterschicht mit fähigen jungen Leuten deren Aufstieg durch Kungeleien in "Hinterzimmern" jede Chance verbaut wird, aufzusteigen und an die Spitze zu kommen. Wir haben so viele traurige Beispiele, wo die Führung dringend abgelöst werden sollte, oder wenigstens durch jüngere Köpfe sukzessiv ausgetauscht werden sollte. Denken Sie an die FIFA, den IOC, den DFB, die Regierungen vieler Afrikanischer Länder, aber auch EU Länder und, wenn wir in Deutschland bleiben, unserer Volksparteien CSU, CDU und SPD. Und die Folgen davon sind verheerend. Vor den Wahlen wird dem Wahlvolk der Himmel versprochen, aber nach der erfolgreichen Wahl alles wieder schnell vergessen, was man einmal versprochen hat. Ein besonders trauriges Beispiel liefert uns jetzt Martin Schulz. Einst einer der zwei Spitzenleute in der EU, dann wie einst zu Zeiten der DDR, mit 100% gewählt und jetzt das unermessliche Schlamassel an der Spitze der SPD. Herr Schulz ist sicherlich ein Ehrenmann, der für seine mutige Entscheidung, zurückzutreten vom Vorsitz, von allen gelobt wird. Aber ob er die Qualifikationen hat, ein solches Amt erfolgreich auszufüllen, darüber kann man streiten.

Kennen Sie das "Peter Prinzip"? Laurenz J. Peter hat einmal gesagt, dass "in einer Hierarchie jeder Beschäftigter dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen, um sich dann krampfhaft an dieser Position festzuhalten". Gerade in der Politik müssen wir dieses leider viel zu oft feststellen. Aber auch im Management gibt es viele solcher tragischen Fälle. In der Folge, dass die Firmen entweder zusammenbrechen oder sich nur mit größter Not am Leben erhalten. Das ist zwar für die Firma und alle Beschäftigten tragisch, aber wenn ein ganzes Volk darunter leiden muss, dass die Spitzen der Parteien oder der Regierung nach dem Peter Prinzip besetzt wurden, dann ist es allerhöchste Zeit, energisch dagegen einzuschreiten und Abhilfe zu schaffen.

In der Bundesrepublik erleben wir gerade ein solches Trauerspiel, denn das Wahlergebnis der AfD wäre sicherlich anders ausgefallen, wenn viele Bundesbürger nicht aus Trotz, Verbitterung oder Enttäuschung die Krachmacher der AfD nicht gewählt hätten. Den jüngeren, fähigen Köpfen wird einfach der Aufstieg verwehrt, weil die alten Etablierten in "Hinterzimmern" dies erfolgreich verwehren.

Man sollte sich ein Beispiel an der Natur nehmen, wo bei den Bäumen die unteren Äste verdorren und durch neue Triebe aber erfolgreich die Pflanzen und Bäume wachsen. Wenn den Pflanzen aber die natürlichste Form der Verjüngung verwehrt wird, sterben sie ab.

Leider fehlen uns viele junge "Macrons" (Französischer Präsident), die es schaffen, an die Spitze zu kommen und dann das umzusetzen, was sie vor ihrer Wahl auch versprochen haben. Und Deutschland leidet derzeit leider viel zu stark unter dem "Peter Prinzip".

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Der Fisch ...

Januar 2018  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH:
DSL03-24 – DSL PROTECTION SOLUTION

The DSL03-24 provides ESD, EFT and surge protection for high-speed data interfaces. The transient voltage array, steering diode combination device meets IEC 61000-4-2 (ESD), IEC 61000-4-4 (EFT) and IEC 61000-4-5 (Surge) requirements. Available in the space-saving SOT-23-6 package configuration, this device is offered in 24 Volts with a Peak Pulse Power rating of 500 Watts for and 8/20 μs waveshape.

APPLICATIONS
• xDSL
• Portable Electronics
• SMART Phones

SOLUTION
• 1 x DSL03-24 in SOT-23-6 Package
• Stand-Off Voltage VWM: 24.0 Volts
• Breakdown Voltage VBmin: 26.0 Volts
• VC @ IP: 55 V @ 15 A
• Leakage Current IR: 0.1 μA
• Max. Capacitance: 5.0 pF

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DSL03-24

Dezember 2017  >>

Little Christmas

When the last Kalendersheets
flattern through the Winterstreets
and Dezemberwind is blowing
then is everybody knowing
that is it not allzuweit
she does come the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stüble
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business,
kaufen this und jene thinks
and the churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Tännchen;
when this brennt they cry “Attention”!
Rufen for the Feuerwehr:
“Please come quick to löschen her!”
Goes the Tännchen off in Rauch
they are standing on the Schlauch!

In the kittchen of the house
mother make the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Joghurtkeks
and the Opa says als Tester:
“We are killed bis to Sylvester”!
Then he fills the last Glas wine,
this is the Christmastime!

Day by day does so vergang
and the holy night does come,
you can think, you can remember
this is immer im Dezember!

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine
well, this is the Weihnachtstime!

Baby-Eyes are kugelrund
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they’re hocking,
then nothing can them ever shocking.
They are happy, are so fine
this happens in the christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
are turning round the Weihnachtsstress
enjoy, this is an never ending mess
well they find Kitekat and Chappi
in the Geschenkkarton of Papi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum,
the Tränen rennen down and down
bis our mother plötzlich flennt:
“The christmas-Gans im Ofen brennt”!
Her nose indeed is very fine
ENDE OF THE WEIHNACHTSTIME!

Quelle unbekannt

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E-news Stern

November 2017  >>

Es ist zum Weinen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach 4 Wochen Sondierungsgesprächen sind wir heute auf dem gleichen Stand wie direkt nach der Wahl! Und jetzt die tolle Idee Neuwahlen auszuschreiben. Dies ist doch wirklich ein Armutszeugnis für die jetzt gewählten Politiker! Es sei die Frage erlaubt, sollen wir Wähler nach dem Wunsch der Parteien wählen oder ist dies die einzigste Chance, innerhalb von 4 Jahren unseren Wählerwillen klar zum Ausdruck zu bringen. Was würde passieren, wenn man Neuwahlen hätte und das Ergebnis der jetzigen Wahl ziemlich genau entspräche? Vielleicht einige Stimmen für AfD noch mehr und dementsprechend bei den anderen weniger. Soll dann der gleiche Zirkus erneut von statten gehen? Dann doch lieber eine Minderheitenregierung, die sich im Vorfeld von Bundestagsentscheidungen die notwendigen Mehrheiten sucht. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir im Bundesrat diese Minderheiten für die große Koalition bereits haben und die Bundesregierung sich die jeweiligen Mehrheiten durch Einzelgespräche mit den Bundesländern suchen musste. Deshalb gibt es nach meiner Meinung nur 2 Möglichkeiten: entweder Tolerierung einer Minderheitenregierung oder aber ein erneuter Versuch, die Jamaika Koalition doch noch zum Leben zu erwecken.

Ob Herr Lindner von der FDP die alleinige Schuld am Scheitern dieser Verhandlungen trägt, können wir alle nicht beurteilen, denn wir sind nicht dabei gewesen und die Berichterstattungen der Tagespresse sind unterschiedlich und teilweise nicht objektiv.

Bevor sich die Parteien aber erneut auf ihre Parteiprogramme konzentrieren, wäre zuerst einmal zu prüfen, inwieweit diese Volkes Wille entsprechen. Und des Volkes Wille ist nun leider sehr stark, unerwartet stark, durch das Wahlergebnis der AfD zum Ausdruck gebracht worden. Deshalb wäre es vielleicht keine schlechte Idee, zuerst einmal zu fragen, inwieweit die AfD den Wählern genehme Programme vorlegte und sich dann zu überlegen, ob diese Punkte nicht auch ins eigene Programm passen würden. Aber natürlich dafür die eigene Partei Handschrift zeigen. Nicht jeder AfD Wähler war AfD Anhänger!

Wer jetzt nach Neuwahlen ruft, läuft doch Gefahr, dass der Wähler nochmals so wählt und dann wäre das Ergebnis wirklich eine Katastrophe. Warum sollte der Wähler jetzt seine Meinung ändern, nur um den zerstrittenen Politikern eine Freude zu machen? Ganz bestimmt nicht.

Dass zum Beispiel die Einwanderungspolitik in unserem Land nicht auf allgemeine Zustimmung trifft, dürfte bekannt sein. Vielleicht sollte man auch mal über Anreize nachdenken, damit die Migranten wieder in die eigenen Heimatländer zurückkehren und am Wiederaufbau ihrer Länder teilnehmen? Diese Kosten wären erheblich billiger als die entstehenden Integrationskosten. Oder durch massivsten Druck auf afrikanische Länder eine Änderung der dortigen politischen Verhältnisse zu erreichen. Schließlich haben die Großmächte Russland beispielsweise in Afghanistan oder jetzt in Syrien oder die USA in Panama durch militärisches Eingreifen versucht, die dortigen Regierungen zu stürzen. Ich weiß, dies sind nicht gerade christliche Gedanken, aber in den ländlichen und vor allem in den ostdeutschen Gebieten denkt man auch nicht gerade Grundgesetz konform und wehrt sich mit allen Mitteln gegen eine Überfremdung. Vernünftige Einwanderungsgesetze für die Bundesrepublik wären schon lange sinnvoll gewesen, wenn die Parteien nur ihr Ohr am Volkes Willen gehabt hätten. Dann hätte es die Ekszesse in Ostdeutschland, aber auch die vielen abgefackelten Wohnheime für Emigranten nicht gegeben. Und ob es dann die AfD überhaupt gegeben hätte, ist eine Frage, auf die niemand eine wirkliche Antwort weiß. Aber wenn eine große Anzahl von Bürgern zum Essen lieber Kartoffeln oder Spätzle wünscht und kein Couscous, oder wer trotz Religionsfreiheit (nach dem Grundgesetz) lieber Kirchtürme als Minarette sieht, gibt dem jetzt gewählten Politiker eine eindeutige Antwort auf die Frage, was des Volkes Willen ist und sollte nicht darauf bestehen, dass die Wahlergebnisse maßgeschneidert auf ihr Parteidogma zugeschnitten sind. Und keiner von uns käme derzeit auf die Idee, von Herrn Erdogan oder dem arabischen König zu verlangen, den Bau von Kirchen zu gestatten.

Ein anderer Punkt ist, dass wir dringend neue Arbeitskräfte brauchen, aber qualifizierte Emigranten mit einem gewissen Bildungslevel. Für unsere Industriegesellschaft, die über IoT und 4.0 redet und für die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch im Gesundheitswesen und Sozialberufen benötigt man keine Saisonarbeiter wie für die Spargel- oder die Erdbeerernte, sondern Mitarbeiter mit einer gewissen Qualifizierung für die neuen Berufe.

All dies sind Punkte, über die die Politiker intensiver nachdenken sollten, bevor sie sich auf ihr Parteiprogramm konzentrieren und auf Dogmen herumreiten. Man sollte Jamaika noch einmal eine ehrliche Chance geben.

Mit freundlichen Grüßen

W.ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Oktober 2017  >>

IN MEMORIAM
Ursula Endrich
19.09.2017

Wir bedauern den allzu frühen Tod unserer Senior Chefin und Mitbegründerin unserer Firmengruppe, Frau Ursula Endrich.

Frau Ursula Endrich hat zusammen mit ihrem Ehemann, Wolfgang Endrich, unsere Firma 1976 aus allerkleinsten Anfängen heraus gegründet. Das bedeutete neben der Bürotätigkeit auch harte, körperliche Arbeit beim Versand unserer Produkte, wozu sie sich nie zu schade war.

Frau Ursula Endrich war vom Studium her Textilingenieurin, hat sich aber mit viel Ehrgeiz in das ihr unbekannte Gebiet der Elektronik und seiner Bauelemente eingearbeitet.

Mit dem Größerwerden unserer Firma übernahm sie die Aufgaben eines Controllers und die Leitung unserer Finanzabteilung, die sie mit Umsicht jahrzehntelang äußerst erfolgreich geführt hat.

Wir verlieren mit unserer Senior Chefin einen liebenswerten Menschen, der uns noch lange als Vorbild dienen wird. Fürsorglich hatte sie vor einem geplanten Urlaub alle nötigen Dispositionen getroffen, so dass der Übergang aller Geschäfte auf die jetzige alleinige Geschäftsführerin, Frau Dr. Christiane Endrich, reibungslos erfolgen konnte.

Wir werden diese herausragende Persönlichkeit und Unternehmerin vermissen und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Geschäftsführung und Belegschaft
der Firmengruppe Endrich

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Frau Ursula Endrich Frau Ursula Endrich

August 2017  >>

Liebe Leserinnen  

und Leser, der  Bundestagswahlkampf  ist in vollem Gange, die Parteien kämpfen um jede Stimme, und die Parteiprogramme haben in sich, was der Wähler alles für seine  neue,  schöne,  sorglose Zukunft erwarten könnte. Aber wenn ich mir die Wahlprogramme sorgfältig durchsehe, stelle ich leider fest, dass sie die wirklichen Probleme  der  Zukunft  gar  nicht  ansprechen.  Teilweise,  weil die  Parteiinteressen  dagegen  sind, oder  die  Lobbyisten  keine vernünftige Entscheidung zulassen.

Gestatten  Sie  mir  einige  Beispiele:  Die  Wasserpreise  sollen  in Zukunft steigen, weil man in die Wasserwerke teure Filteranlagen einbauen  muss,  die  die  Nitrate  herausfiltern  sollen,  die  unsere Bauern so reichlich auf den Feldern ausgebracht haben. 

In Großstädten fehlt es an Wohnungen zu erschwinglichen Preisen, weil man den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt hat und ein Gesetz beschlossen wurde, das die Mieten künstlich niedrig haltenwill, entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft, denn dann wird noch weniger gebaut und die Sanierung von Altbauten behindert, wie man es schon vor Jahrzehnten in der DDR sehen konnte.

Unsere  Automobilindustrie  will  vom  Diesel  nicht  weg  und  will die  EU  Vorschriften  durch  vermehrte  Produktion  von  E-Mobilen ausgleichen,  wozu  man  in  etwa  3  Jahren  fähig  sein  will.  Die E-Mobilität  hängt wiederum  von  leistungsfähigen  Batterien ab, um  wenigstens  500  km  Reichweite  mit  einer  Batteriefüllung  zu realisieren. Aber solche Batterien gibt es noch nicht oder sie sind in der Entwicklung noch nicht fertig. Zum Glück, kann man nur sagen,  denn  wo  sollen  denn  die  E-Mobile  Strom  tanken, wenn keine Tankstellen vorhanden sind. 

Und  dann  erwartet  man  für  das  Jahr  2030  circa  30  %  mehr Fahrzeugabsatz.  Nur  frage  ich  mich,  wo  diese  Fahrzeuge  denn fahren sollen, wenn heute schon die Autobahnen mit Lastwagen verstopft sind. Zudem sind tausende von Brücken zu renovieren und  zu  sanieren  und  zigtausende  Kilometer  Landstraßen  und Autobahnen müssen dringend repariert werden. 

Da viele von uns im Sommer jetzt in den Ferien gen Süden streben,  könnte  man  auf  Verkehrsdurchsagen  eigentlich  verzichten, denn es gibt ja nur noch Staus. Wie das in zehn oder zwanzig Jahren  noch funktionieren  soll,  ist  mir  schleierhaft.  Die  ersten Gemeinden  im  Süden,  z.B.  in  Spanien  beschweren  sich  bereits und wollen keine Touristen mehr, da sie die Städte kaputt machen würden.  Vielleicht  sollte  man Herrn  Putin  fragen,  wie  es  denn an der Schwarzmeer Küste wäre und ob man einen Teil dieser Millionen Sonnenhungriger in diese Gegenden umlenken könnte. 

Bürokratieabbau, ein schlechter Scherz!

Wenn man am Wochenende in Ruhe die Sonntagszeitung liest, dann  wundert  man  sich  nur,  dass  unsere  Volkswirtschaft  noch einigermaßen funktioniert. Eigentlich geht es im Wahlkampf doch nur darum, dass jeder Abgeordnete wieder für vier Jahre seinen Job behält und nicht arbeitslos wird, denn nicht alle Abgeordneten sind  Rechtsanwälte.  Das  einzig  Konstante  bleibt  bei  uns  der riesige  Beamtenapparat  und  die vielen  Ministerien,  die  tagein, tagaus darüber nachdenken, welche neuen Gesetze sie erlassen müssen, um uns Bürger noch weiter zu reglementieren.

Nur ein Beispiel: Wir müssen aus Platzgründen gerade eine große Lagerhalle bauen, aber das Baugesuch muss von 18 Stellen mit entsprechenden Gutachten geprüft werden. Und das Verrückteste von allen ist ein sogenanntes „Lärmschutzgutachten“. Ich habe es schon lange aufgegeben, mich zu wundern.

Aber  im  Ernst,  ich  vermisse  die  ernsthaften  Planungen  für  die nächsten  zehn  und  mehr  Jahre  bzw.  die  nicht  vorhandenen Planungen,  denn  was  heute  so  alles  in  der  Politik  passiert,  ist doch nur ein Reagieren auf tägliche Probleme. Dabei könnte man vorhersehen, dass z.B. durch die weltweite Kommunikation die Bewohner des entlegensten Winkels dieser Erde erfahren, dass es sich z.B. in Europa bzw. in Deutschland besser leben lässt und es erstrebenswert wäre, dorthin zu gehen. Der Bevölkerungsexplosion in den unterentwickelten Ländern z.B. in Afrika, steht man dank der Fortschritte der Medizin hilflos gegenüber. Die 1-Kind-Politik in China hat dies noch stoppen können, aber in Afrika? Und dabei nehmen wir ihnen noch die Arbeitsplätze weg, indem wir Kleider und Nahrungsmittel an die hungernde Bevölkerung liefern, anstatt ihnen  zu  zeigen,  wie  man  sich  durch  Ackerbau  und  Viehzucht selbst  ernähren  kann  oder  durch  Kleinkredite  ein  Mittelstand heranwachsen könnte, der für sich selbst sorgt.

Wir  hätten  so  viele  hoch  gebildete  studierte  Experten  in unserer  Bevölkerung,  die,  wenn  man  nur  wollte,  eine  sinnvolle Langzeitplanung  für  alle  Bereiche  unseres  Lebens  aufstellen könnten, aber keiner von den vielen Politikern aller Parteien hätte Zeit, sich damit zu befassen, denn in vier Jahren geht der gleiche Zirkus wieder von vorne los.

Mit freundlichen Grüßen 

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

August 2017 - Sonderausgabe  >>

Endrich Bauelemente GmbH – SiTime’s standard MEMS Oscillators available in a week

Dear readers,

As an authorized distributor in Europe, Endrich GmbH now offers a fast delivery option for SiTime’s standard MEMS oscillators. Customers can use our newly created online Oscillator Shop to select their desired specifications, find the required component, and have product shipped in less than a week.

MEMS oscillators from SiTime, an analog semiconductor company revolutionizing the timing industry, are rapidly replacing legacy quartz crystal products by offering higher performance and reliability at a lower cost.

With robust MEMS resonators and high performance analog ICs, SiTime has developed breakthrough solutions that overcome the limitations of quartz devices. The oscillators are 100% drop-in replacements for quartz oscillators without any design changes. Plus, the programmable architecture enables the most flexible products with more features and ultra-fast lead-times. SiTime is enabling the miniaturization of electronic products. MEMS oscillators are used as high-precision clocks in automotive applications (as AEC-Q100 qualified oscillators), telecom and network applications that require ppb-level tolerances. SiTime is the market leader, shipping more than 700 million units to date.

MEMS oscillators are produced using standard semiconductor processes and packaging. This guarantees an almost unlimited availability and extreme short lead times. Designers no longer need to waste time searching and waiting for oscillators. By using the Time Machine II programmer, designer engineers can configure devices to match their specification needs in seconds.

The new MEMS Oscillator Shop delivers almost every desired quantity from single samples up to production quantities within the shortest time. You have the choice of eight product families with a wide range of features including low power, low jitter and differential oscillators.

Using the online Part Number Generator, an easy-to-use tool that defines the full part number for your custom configured device, you can order programmed SiTime oscillators at www.endrich.com with just a few clicks.

Best regards,
W. ENDRICH ∙ August, 2017

 

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Technischer Ansprechpartner

Axel Gensler
Fon: +49 7452 6007 31
Fax: +49 7452 6007 831
a.gensler@endrich.com

Juni 2017  >>

Liebe Leserinnen und Leser!

Lassen sie uns heute keine politischen oder andersartigen Themen diskutieren, wir haben doch alle nur noch Sommer, Sonne & Urlaub im Kopf. Lassen sie mich von etwas sprechen, das mich seit 3 Monaten beschäftigt, nämlich der Frage, kann man Sonnenlicht künstlich erzeugen? Natürlich nicht mit der wahnsinnigen Strahlkraft und Energie der Sonne, aber doch immerhin mit dem Sonnenlichtspektrum. Diese Frage kann ich jetzt nach langem Studium und Fachliteratur, Firmenbroschüren und Aufsätzen eindeutig mit Ja beantworten. Ja, man kann künstliches Sonnenlichtspektrum erzeugen. Unser Kopfbeherbergt eine unglaublich vielseitige „chemische Fabrik“. Für das Sehen werden Botenstoffe und Hormone erzeugt oder aktiviert, für die Farberkennung genauso. Das gleiche gilt für das Einschlafen, wie das Aufwachen. Wenn Sie der Zusammenhang interessiert, ich schicke ihnen gern eine detaillierte Broschüre unserer Firma.

Der Auslöser dieser Untersuchung war, dass meine Firma euroLighting, eine zweite Firmengründung von mir, neben unserer 40-jährigen Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Produkte vertreiben will, von denen der Hersteller behauptet, sie könnten ein dem Sonnenlicht sehr ähnliches Sonnenspektrum erzeugen. Da war Misstrauen wirklich angesagt, und wir haben als ersten Versuchsballon 100 Glühbirnen an Haushalte verschenkt, zusammen mit einem Fragebogen, diesen uns nach einer Woche ausgefüllt zurückzugeben, ohne dass die Probanden wussten, was wir eigentlich wissen wollten. Und der Erfolg war überraschend, denn 70% fühlten sich durch das neue Licht (in der alten Glühbirnenform) angeregt, konnten besser lesen, also die Schrift klarer erkennen, fühlten sich wesentlich wohler bei dem abendlichen Licht unter LED Beleuchtung, selbst bei 2700 K warmen Licht, sagten, dass sie weniger ermüdeten am Abend. Nur 30% fühlten sich weniger oder gar nicht angesprochen. Naja, es gibt halt Menschen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit. Nach diesem ersten Test war ich neugierig genug, mich intensiv mit der Fachliteratur zu befassen und lernte, dass man auf der letzten „Light + Building“ in Frankfurt schon einige Versuchsaufbauten mit sogenanntem „HCL Human Centric Lighting“ ausgestellt hatte. Aber große Emotionen haben die Aussteller wohl leider nicht erfahren dürfen. Fachblätter haben nur spärlich dazu Stellung genommen. Beim Quellen studieren habe ich gelernt, dass wir tagsüber ein Hormon namens „Melatonin“ erzeugen, das uns beim Einschlafen hilft und ruhig schlafen lässt, aber bei zu viel Fernsehen oder Arbeiten am Computer oder selbst beim Schauen ins Handy wird diese Melatoninerzeugung gestört, teilweise reduziert, weil diese Geräte blaues Licht ausstrahlen, das diese Melatoninbildung behindert. Wir haben dann Messergebnisse mit einem präzisen Gossen Messgerät an Fernsehern, Handys, Computern und Bildschirmen vorgenommen, und die Ergebnisse waren mehr als überraschend, denn die Messergebnisse waren durchweg schlecht und das schlimmste Licht sendeten die Stromsparlampen aus. Man wundert sich, dass die Regierung und alle, die etwas davon verstehen wollen, auf dem Energiesparlabel herumreiten, aber die Qualität des Lichtes, das diese Lichtquellen, also Computer, Schirme, Fernseher usw. ausstrahlen, ist völlig unbekannt. Es wird nicht bewertet und nicht benotet, und es wird nicht davor gewarnt. Die herstellende Industrie wird es wohl gewusst haben – hoffen wir es, aber deren Schweigen ist verständlich!

Vor dem Einschlafen erzeugen wir Melatonin, dann gibt es morgens ein Hormon, das zum Aufwachen beiträgt, in dem es auf das bläulich-weiße Licht in der Dämmerung der Sonne reagiert, tagsüber erzeugt der menschliche Körper Seratonin, das Glückshormon, das durch Essen von Schokolade angeblich gesteigert wird. Und sonst dreht sich die Hormonproduktion 24 Stunden lang, man nennt dies den „circadianen“ Rhythmus, dem wir alle unterliegen und der uns höchste Leistungssteigerung zwischen 10 und 11 Uhr bringt und sie nach einem Abflachen um die Mittagszeit gegen 16 Uhr nochmals anschwellen lässt.

Denkt man 200 Jahre zurück, dann waren die meisten Menschen im Ackerbau tätig und damit den ganzen Tag dem Sonnenlicht ausgesetzt. Erst mit der Erfindung der Industrialisierung und der Erfindung des künstlichen Lichtes, also der Elektrizität, reduzierte sich dieser Sonnenkonsum auf ca. 10% beim Menschen heute, und dies führt zu Depressionen, Mangelerscheinungen bei Kindern, z.B. bei den Zähnen, oder Knochenabbau (Osteoporose) bei älteren Menschen. Der Mangel an Sonnenlicht erklärt so manches, was wir heute als Krankheitsursache noch gar nicht richtig erkannt haben, dabei wäre Sonnenlicht doch die beste Medizin und so billig. Aus diesen Erkenntnissen heraus, haben wir uns entschlossen, diese Produkte zu vertreiben, weil die Umrüstung auf diese neuen Leuchtmittel außerordentlich preiswert ist, sowohl im Haus, in Verwaltungsgebäuden, in Schulen, in Altersheimen oder Hospitälern. Da Zahlen mehr als Worte sagen, haben wir ein Beispiel ausgerechnet, z. B. ein Raum mit 60 m2 (10 m×6 m), in dem wir 9 Deckenpanels je 40 Watt in unserer Computersimulation aufgehängt haben und dabei ausgezeichnete Lichtwerte erzielt haben. Vorgabe lt. Gesetz sind 500 Lux am Arbeitsplatz, direkt unterhalb und neben den Deckenpanelen hatten wir 630 Lux, in den Zwischenräumen 540 Lux und nur an den Wänden ca. 450 Lux. Erreicht wurde dies mit 9 Panelen mit zusammen 380 Watt und total 47000 Lumen. Das Ganze kann man zu einem Materialwert von knapp 1500 € erwerben (natürlich ohne Installationskosten). Dem gegenüber stehen die bessere Leistung der Mitarbeiter, weniger Krankheitstage, hohe Konzentration und ein generelles Wohlbefinden der Mitarbeiter. Dies sind doch Zahlen und Fakten, die nachdenklich machen! Vielleicht sind Sie dann auch so euphorisch nach einer Umstellung auf sonnenähnliches Kunstlicht, wie ich es wurde.

Wenn Sie mehr über diese Leuchtmittel wissen möchten, schreiben Sie mir bitte. Eine Email genügt an: w.endrich@endrich.com

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Mai 2017  >>

Einige Gedanken zur Gerechtigkeit

Es ist mal wieder Wahlzeit und das Schlagwort „Gerechtigkeit“ wird von allen Seiten gerne benutzt, um damit zu werben. Besonders die fehlende „soziale Gerechtigkeit“ wird oft genannt. Es gibt ein Bonmot von Baron Rothschild aus Paris, aus dem 19. Jahrhundert, einem bekannten Bankier, der abends, als er seine Bank verließ, von einem Bettler angesprochen wurde und dieser verlangte einen Franc und Baron Rothschild sagte: „Frankreich hat 80 Millionen Einwohner, mein Vermögen ist 80 Millionen Franc, wenn ich gerecht sein will, müsste ich jedem Franzosen 1 Franc geben und mein Vermögen wäre Null“. Und er gab dem Bettler keinen Franc.

Ist es gerecht, wenn Kinder bereits mit einem Herzfehler auf die Welt kommen oder Mütter mit Familie in jungen Jahren an Krebs sterben oder oder oder? Es gibt so viele Beispiele, wo man sich wirklich fragt, ist das gerecht? Ich glaube, das Wort Gerechtigkeit ist das am meisten missbrauchte und für die eigenen Zwecke benutzte Wort, um seine Unzufriedenheit mit seinem Zustand des Lebens zu beklagen. In Finnland will man jetzt einen Versuch mit 2.000 Personen starten, die ein monatliches, staatliches Einkommen von 1.000 € bekommen sollen, ohne dafür arbeiten zu müssen, aber Zusatzverdienste werden nicht angerechnet. Man will damit erforschen, was diese Testpersonen mit dem monatlichen Einkommen, ohne Arbeiten zu müssen, daraus machen.

Wir Menschen haben neben den Wunsch nach Gerechtigkeit leider auch weniger schöne Eigenschaften wie Missgunst, Gier und weitere verwerfliche Eigenschaften, wie sie auch von den Weltreligionen angeprangert werden.

Bis vor 25 Jahren hatten wir noch die DDR, wo das ganze Vermögen dem Volk gehörte und der Einzelne trotzdem nichts hatte. Ich denke nur an die verfallenen Wohnungen und Hausfassaden, die uns Westler erschütterten, wenn wir durch Orte der „DDR“ fuhren. Von allgemeinem Wohlstand konnte man da weiß Gott nicht sprechen, aber das Eigentum war wohl gerecht verteilt, denn keiner hatte etwas. War das gerecht? Ich persönlich bevorzuge mehr eine andere menschliche Eigenschaft, nämlich das persönliche Streben, Wissen und Vermögen von selbst anzusammeln und damit eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen. Schon die Natur macht uns dies vor, wenn Eichhörnchen z.B. nicht genügend Nüsse im Herbst sammeln, werden sie den Winter nicht überleben. Der Ruf nach staatlicher Hilfe ist mir zu bequem. Ich vermisse dabei das eigene Bestreben, sein Wissen und auch sein Vermögen nach Möglichkeit zu vermehren. Die einzige Ausnahme, die ich gelten lassen kann, sind Personen, die durch Krankheiten oder sonstige Gebrechen oder Unglücksfälle nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen und auf die Mildtätigkeit der Mitmenschen, der Kirchen und des Staates angewiesen sind.

Als Flüchtling ist meine Familie 1945 mit Nichts aus der Tschechei gekommen, mein Studium musste ich durch härteste Arbeit in einer Gießerei selbst verdienen, BAFÖG gab es damals nicht und mit 40 Jahren hatte ich den Mut, mich selbständig zu machen, ebenfalls mit Nichts, ohne Vermögen, ohne Kunden und ohne Lieferanten, und trotzdem ist es mir gelungen, eine mittelständische Firma zu ihrer heutigen Größe zu entwickeln. Oder ein anderes Beispiel, Norbert Blüm, der frühere Minister, der mit Volksschulbildung, Mechanikerlehre und Abendstudium promoviert hat und es dann sogar zum Minister brachte.

Der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit ist mir zu bequem und zu einfach. Er erzeugt nur Missmut und Neid und verleitet dazu, den eigenen Antrieb, für sich selbst zu sorgen, Karriere zu machen und für seinen eigenen Wohlstand zu sorgen, zu unterdrücken. Das heißt „Eigeninitiative“ gleich Null! Den fürsorglichen Staat, der für alles sorgt, von der Wiege bis zur Bahre, der alles regelt und reglementiert, den gibt es nicht, und wenn es ihn gibt, dann nur zu dem Preis, die persönliche Freiheit zu verlieren. Und dies ist nach meiner Meinung das höchste Gut, welches wir in einer funktionierenden Demokratie haben.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

April 2017  >>

ERDOGANOMANIA

Liebe Leserinnen und Leser,

dass Herr Erdogan, der Premier unseres NATO Partners Türkei, mit nur 51,4% „angeblich“ die Volksabstimmung gewonnen hat, hat uns alle verwundert. Ob die Zahlen "geschönt" sind, wird man nie erfahren, nachdem er erklärt hat, diese Zahlen seien richtig und man habe sie zu glauben. Erstaunlich deshalb, weil dieser Herr alles getan hat, um die Wahlen von vornherein für sich zu gewinnen. Man denke nur an den unnötigen erneuten Kampf gegen die Kurden, obwohl Jahre lang Frieden herrschte. Ferner, dass er unliebsame Opponenten ins Gefängnis warf, Journalisten, und damit die freie Pressemeinung, ebenfalls ins Gefängnis schickte und kritische Meinungsäußerungen damit unterdrücken kann, dass er in Zukunft das Parlament ausschalten kann und selbstherrlich Dekrete verfassen kann, sowie dass er die Rechtsprechung, nämlich die obersten Richter, selber bestimmen kann und dass er auch Auslands-Türken in Deutschland bespitzeln lassen will. Das stimmt alles doch sehr bedenklich und erinnert mich an die Zeit von 1933 in Deutschland, als unser Volk durch einen einzigen Menschen langsam, aber kontinuierlich, ins Unglück gestürzt wurde. Und dass er bei seinen Volksreden bescheiden in den Hintergrund tritt und seinem Volk goldene Zeiten verspricht und sie bestärkt in der Annahme, jetzt den Feinden rundherum es zeigen zu wollen usw. ist eine Meisterleistung der Rhetorik. Er erzählt dem gläubigen AKP Volk, dass die Türkei von Feinden umgeben sei und dass man es ihnen jetzt zeigen müsse, wie stark man sei. Das ist doch billiger Klamauk! Dass trotz dieser Unterdrückung der Opposition ein so mageres Ergebnis von 51,4% herauskam, zeigt doch, das mindestens die Hälfte der türkischen Wahlberechtigten völlig anderer Meinung waren.

Was mich aber eigentlich erschüttert, ist die Tatsache, dass die sogenannten „Deutschland-Türken“ immerhin über 3 Millionen Wahlberechtigte, rund 50% an der Wahl in Deutschland teilgenommen haben und davon wieder ca. 70% nach Angaben der Presse mit "ja" gestimmt haben. Diese Türken sind alle zu uns gekommen, um Arbeit und Brot zu finden und in einem demokratischen Land zu leben, Familien zu gründen und zu Wohlstand zu kommen. Deshalb muss man auch davon ausgehen, dass sie unsere Demokratie, unserer freiheitliche Ordnung, sehr wohl kennen und an unserem hohen Lebensstandard, Freiheit der Meinungsäußerung usw. teilhaben wollen. Und trotz dieser Kenntnis einem Mann ihre Stimme gegeben haben, der sie, wenn es so weiter geht, mit ziemlicher Sicherheit, in eine „ein Mann Diktatur“ führen wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Herr Erdogan hat sicherlich eine Menge Verdienste, hat in den letzten Jahren die Arbeitslosigkeit verringert und Wohlstand über das Land gebracht. Aber natürlich nur deshalb, weil er als Erbe von seinem Vorgänger, ein auf Demokratie getrimmtes Land geführt hat – d.h. unabhängige Justiz, freie Meinungsfreiheit, keine Behinderung der Presse. Man muss sich deshalb schon fragen: Haben diese in Deutschland lebenden Türken nichts kapiert? Haben die Veranstaltungen in Deutschland, die durch Reden der türkischen Regierungsmitglieder bestimmt wurden, nicht verstanden um was es geht? Und die eindeutigen Vorteile einer funktionierenden Demokratie haben auch unsere türkischen Mitbürger sicherlich gerne in Anspruch genommen.

Aber jetzt sich zum Alleinherrscher zu erheben und zu versprechen, dass alles besser werde, sind doch Zukunftsfantasien!

Liegt dies an der fehlenden Integration der Deutsch-Türken? Ich habe meine Zweifel. Denn schließlich beruht eine Integration auf Freiwilligkeit. Deshalb müssten die in Deutschland lebenden Türken alles tun, um sich in unser Leben zu integrieren. Denn hier wollen sie leben, zur Schule gehen, ihre Arbeit verrichten um evtl. bis zu ihrem Lebensabend hier in Deutschland zu bleiben. Viele Türken haben diesen Schritt bereits freiwillig getan. Sie haben sich Häuser gebaut, sind aktive Mitglieder in Vereinen geworden, haben Läden und Gaststätten eröffnet. Nicht zu vergessen: "Döner-Läden" sind zu einem unverzichtbaren Begriff geworden. Aber die völlige Integration der restlichen Türken hat offensichtlich nicht stattgefunden. Für unsere Politiker bleibt hier noch sehr viel zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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März 2017  >>

Kritisches zur Elektromobilität

Liebe Leserinnen und Leser,

Seit der Energiewende sind die deutschen Autofahrer aufgerufen, möglichst rasch, auf Elektromobile umzustellen. Eine staatliche Prämie in Höhe von 4000,00 € wurde auch ausgelobt, hat aber nach meinem Wissen erst einige tausend Mitbürger bewogen, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen. Auch Autoindustrie hat diesem Lockruf bisher nur zögerlich Folge geleistet. Die ersten Versuchsfahrzeuge von BMW und Smart waren kein Verkaufhit. Ein Hinderungsgrund war sicherlich die mangelhafte Reichweite mit einer Batterieladung von 200 - 300 km. Die bisher angebotenen Hybridfahrzeuge haben den Markt aber auch nicht überzeugt. Ein Grund war wohl der hohe Preis für diese Fahrzeuge und die noch nicht befriedigende Leistung der Batterien. In Norwegen scheint man dem Elektromobil aufgeschlossener gegenüber zu stehen, denn dort sind wesentlich größere Zahlen von Zulassungen veröffentlicht worden.

Wer die neueste „AutoBild“ gelesen hat, kann sich an den Elektrosportwagen, die jetzt auf den Markt kommen sollen, wirklich begeistern. Ein rassiges Aussehen und imposante Beschleunigung sind aber nicht das Einzige, was mir im Moment die Lust am Kauf eines solchen Fahrzeugs nimmt.

Ich stelle mir nämlich die Frage, warum ein normaler Mitbürger mit Familie und zwei Kindern ein solches Fahrzeug kaufen sollte, das er jeden Abend erneut aufladen muss. Und wenn er am Wochenende mit der Familie einen Ausflug plant, sich sehr gut überlegen muss, wie weit er fahren kann und wo er sein Fahrzeug wieder aufladen kann. In unserem Land fehlt es nämlich schlichtweg an Ladestationen. Aus diesem Grund hat Tesla in Deutschland eigene Ladestationen errichtet und zeigt auf einem Display an, wo der Fahrer die nächste Ladestelle findet. Kürzlich gaben Mercedes, BMW und Audi bekannt, dass sie gemeinsam ein Netz von Ladestationen entlang der Autobahn aufbauen wollen, und die Stadt Iserlohn hat kürzlich ganz stolz veröffentlicht, dass sie in ihrer Stadt 17 Ladestationen einrichten wollen.

Der oben genannte Familienvater dürfte aber noch andere Überlegungen hegen. Wer heute unsere Städte und die Nebenstraßen sieht, voll geparkt mit Fahrzeugen, der muss sich doch die Frage stellen, wie es funktionieren soll, all diese Fahrzeuge abends an das Ladekabel zu hängen. Oder man denke an die zigtausende von Parkgaragen, in Wohnsiedlungen, oder die Parkhäuser in den Städten. Wenn die Elektromobilität eine Zukunft haben soll, müssen all diese Straßen und Parkhäuser mit Ladestationen versehen werden. An die Investitionskosten, die dadurch den Gemeinden und Städten drohen, mag man kaum denken, denn sie gehen in den mehrfachen Milliarden Bereich. Und wenn unser Familienvater dann die glorreiche Idee hat, in den Sommer- oder Winterferien ins Ausland zu fahren, dürfte er ebenfalls vor extremen Problemen stehen, denn ein Reservekanister mit Benzin oder Diesel hilft nicht mehr.

Ist die Elektromobilität dann ein frommer Wunsch?

Eigentlich nicht, denn es gibt ein ganz anderes System, nämlich die so genannte Brennstoffzelle, welche mit Wasserstoff funktioniert. Und zwar Wasserstoff, den man in besonderen Tanks an jeder Tankstelle zapfen könnte und der nachts durch das überschüssige Elektrizitätsaufkommen sicherlich in ausreichender Menge erzeugt werden könnte. Seit über 10 Jahren wird auf diesem Gebiete geforscht. Es fahren viele Versuchsfahrzeuge, zumindest weiß ich dies von Daimler Benz, z.B. Busse, mit dieser Antriebsart. Ich frage mich wirklich, warum wir uns so sehr auf die jetzige Batterielösung versteifen, wohl wissend, dass die Infrastruktur überhaupt nicht vorhanden ist und in den nächsten Jahren, ohne Profi sein zu wollen, auch nicht erstellt werden kann. Wasserstoff ist sicherlich genauso gefährlich und hochexplosiv wie Benzin, oder Gastanks im Auto. Dies müsste aber nach unserem heutigen technischen Stand beherrschbar sein. Warum verrennen wir uns also in die batteriebetriebene Antriebslösung, wenn es eine einfachere Lösung bereits am Markt gibt, die vermutlich auch so ausgereift ist, wie die derzeitige Batterielösung. Haben wir denn in unserem Wissenschaftsministerium keine Techniker, die den Weitblick haben, und den Kenntnisstand, um den Brennstoffzellenantrieb zu forcieren? Es würde sich an den Zielen der Elektromobilität nichts ändern. Aber anstelle eines äußerst schweren Batteriepakets, hätte man nur einen Tank mit Wasserstoff, und die Brennstoffzelle liefert den nötigen Strom für den Antrieb der Elektromotoren. Dann braucht man keinen Hybridantrieb und aus dem Auspuff würde nur hin und wieder ein paar Tropfen Wasser entweichen.

Übrigens laut Wikipedia werden in Japan bereits die ersten PKW mit Brennstoffzellenantrieb in Großserie gefertigt. Verschläft die deutsche Automobilindustrie wieder einmal einen Innovationstrend?

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Februar 2017  >>

Was unsere Abgeordneten von Donald Trump lernen könnten!

Seit über vier Wochen haben die USA einen neuen Präsidenten. Bereits seine Ankündigungen vor der Wahl haben die Welt aufgeschreckt. Im Folgenden sollen die zehn wichtigsten Äußerungen kritisch kommentiert werden.

1.) Man diffamiere den politischen Gegner, behaupte nachweislich falsche Angaben, wiederhole sie nur oft genug und sie werden vom Volk geglaubt.
smileno Wir Christen glauben an die zehn Gebote. Aber das neunte Gebot wird sehr oft vergessen. Es heißt: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen nächsten …
2.) Man wiederholt Behauptungen oder nachweislich Lügen so oft, dass sie glaubhaft erscheinen.
smileno In den sozialen Netzwerken scheint es ein Sport zu werden, Fakes (also falsche Nachrichten) zu verbreiten und sich an der katastrophalen Wirkung zu laben. Man denke nur an das angeblich entführte kleine russische Mädchen in Berlin, das von Immigranten entführt und missbraucht wurde. In Wahrheit gab es dieses Mädchen gar nicht.
3.) Man lobt den Protektionismus, verherrlicht ihn und verspricht, dass dadurch alles besser wird.
smileno Am Brexit werden wir in England die Folgen eines Brexit studieren können. Dabei vergisst man, dass die Engländer neben der Tatsache, dass sie die größten Seeräuber waren, es eine Britisch Ostindische Kompanie gab, die heftigen Handel mit Indien betrieb, und ganz erheblich zu dem Wohlstand Englands im 18. und 19. Jahrhundert führte.
4.) Man erkläre den absoluten Stopp der Einwanderung und verteufle die Einwanderung.
smileno Von den wenigen 100.000 Indianern abgesehen, besteht die gesamte Bevölkerung der USA von über 300 Millionen Menschen aus Einwanderern. Eigentlich sollte man eher sagen „Back to the roots“.
5.) Einwanderer sind eine Belastung für jedes Land, bestehen aus Kinderschändern und Frauenvergewaltiger und nehmen US Bürgern die Arbeit weg.
smileno Die Gründer von Google, Amazon, Uber und Tesla sind USA Bürger der zweiten Generation. Im Silicon Valley, einer der größten Quellen und Brutstätten neuesten technischen Know-hows, sind heute z.B. zig-tausende Mitarbeiter aus China, Indien und anderen Ländern tätig.
6.) Man beschimpfe die Juristen und die gesamte Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung und erntet den höhnischen Applaus des Volkes.
smileno Eine moderne Demokratie funktioniert nur durch die Gewaltenteilung – das heißt Exekutive, Legislative und Judikative. Wer dies nicht akzeptiert, will auch keine Demokratie.
7.) Abschaffung des staatlichen Gesundheitswesens von Obama.
smileno Für Deutschland bleibt die herausragende Leistung von Bismarck, dass er ein Renten- und Gesundheitssystem eingeführt hat. Auch wenn die Renten und Gesundheitssysteme später durch die Politik „verschlimmbessert“ wurden, was wären wir heute ohne diese Gesetze? In USA gibt es keine Pflichtversicherung und damit Millionen Bürger, die keine Gesundheitsfürsorge haben.
8.) Man gibt vor, den Arbeitslosen wieder Arbeit beschaffen zu wollen.
smileno In Deutschland haben wir die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Arbeitsagenturen für Arbeitslose und als letzte große Tat von Herrn Schröder, die Agenda 2010, die zwar unbeliebt aber sehr effektiv war. Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 föderalen Staaten, mit eigener Verwaltung und Gesetzgebung, die es, wie die französische, spanische, italienische und die britische Regierung versäumt haben, zielgerichtet die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Ein Beispiel aus Deutschland ist das Ruhrgebiet, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig von Kohle und Stahl abhing und nach dem Krieg eine völlig neue Industriestruktur aus dem Boden stampfte.
9.) Die USA haben eine schlechte Schulbildung und Herr Trump hat zwar die Universität besucht, sich aber wohl hauptsächlich dem Baseball gewidmet, denn die Elite Universitäten der USA, die sicherlich eine ausgezeichnete Ausbildung vermitteln, hat er wohl nie von innen gesehen.
smileno Unser Schulsystem bietet dem Jugendlichen mit Grundschule, Realschule, Gemeinschaftsschule usw. hervorragende Möglichkeiten, sich nicht als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen. Und mit dem Dualen System Gewerbeschule und Praxis in der Industrie wohl das beste System, junge Menschen auf ihren Beruf aufs beste vorzubereiten. Es wundert mich, wieso diese Schulsysteme nicht öfters von den Regierungen dieser Welt kopiert werden.
10.) Sofortige Umsetzung der Wahlversprechen
smileyes Diese Aktivitäten von Herrn Trump haben jeden überrascht und sollten ein Vorbild für jeden Politiker sein, die Wahlversprechen auch innerhalb von vier Jahren Realität werden zu lassen und nicht vier Jahre herumzueiern, um dann doch nichts Vernünftiges zustande zu bringen (z.B. Steuerreform, Erbschaftssteuer etc.).

Was lernen wir von Herrn Trump? Das allermeiste ist zur Nachahmung nicht empfohlen. Aber was lernen wir daraus? Vor allem in den Wahlkämpfen dieses Jahres.

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH ∙ 14.02.2017

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