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Februar 2020  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
PAN1780 – NORDIC IC BASED BLUETOOTH LE V5.0 MODULE

FEATURES:
• Surface mount type dimensions: 15.6 x 8.7 x 2.1 mm
• Nordic nRF52840 featuring ARM Cortex-M4F with 64 MHz
• Embedded 1 MB flash memory and 256 kB internal RAM
• LE 2 Mbps high-speed PHY, LE long range coded PHY
• Qualified Bluetooth mesh profile stack
• Chip antenna on board

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Februar 2020

Januar 2020  >>

WIR SIND NOMMINIERT! "Produkte des Jahres 2020"
Stimmen Sie jetzt ab für unseren interaktiven Spiegel in der Kategorie "Industrial & IoT"!
www.elektronik.de/pdj20

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Rückblick auf das Jahr 2019 ist zwiespältig. Es hat mich gefreut, dass die Energiewende endlich realisiert wird und wohl jeder Gutwillige kapiert hat, dass es mit unserer Erde bergab gehen wird, wenn wir nicht endlich Maßnahmen ergreifen, um der Umweltverschmutzung Einhalt zu gebieten. Auch wenn Deutschland angeblich nur 2% dazu beiträgt, nehmen wir in der Welt doch eine Vorbildfunktion ein. Dass es gerade eine 16-jährige Schülerin aus Schweden sein musste, die uns energisch auf Trab gebracht hat, ist zwar ein Trauerspiel, aber jetzt hat wohl auch der letzte Gutwillige auf dieser Erde begriffen, dass wir etwas tun müssen.Seien es die Plastiktüten, die wegfallen sollen, oder die Plas-tikflaschen, neue Katalysatoren, die die Dieselautos sauberer machen, eine zeitliche Festlegung wann der Braunkohle-Abbau eingestellt wird und noch viele andere Details. Wie so oft im Leben gibt es aber auch Übertreibungen im Überschwang der Gefühle, denn z.B. eine Heraufsetzung des Benzin- und Dieselpreises auf 2€ oder mehr pro Liter würde viele Bundesbürger sehr hart treffen. Leider hat die Bestandsaufnahme unserer Lebensumstände auch viele Fehler zu Tage gebracht, z.B. dass die Bundesbahn das Schienennetz und die Modernisierung in Richtung Digitalisierung sträflich vernachlässigt hat, dass wir extremen Wohnungsmangel gerade in den Ballungszentren haben, weil wir den sozialen Wohnungsbau seit Jahrzehnten vernachlässigt haben oder der Bau von neuen Windkraftanlagen dramatisch zurück gegangen ist, weil man die betroffene Bevölkerung nicht rechtzeitig und eingehend von der Notwendigkeit der Windkraftanlagen überzeugt hat und gerade dabei ist, dies durch die Festlegung des 1000 – Meter-Abstandes zwischen Windkraftanlage und erster Bebauung noch zu verschärfen. Wie so oft gilt der alte Spruch: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Auch, dass die Landwirtschaft weniger Dünger verwenden soll, die Tierhaltung humanisiert wird, schnellstens neue Wohnungen gebaut werden, die Elektro-Mobilität schleunigst eingeführt wird, obwohl noch kein bundesweites Netz von Zapfsäulen vorhanden ist. Auch unsere Politiker sind alle dafür, dass ab sofort alles anders werden muss, dass sich der Staat zu verschulden habe, obwohl Milliarden Euro für geplante Bauvorhaben noch auf den Konten liegen, da die Planungen hinterher hinken, sei kurz erwähnt. Ich freue mich, dass wir keinen starken Konjunktureinbruch hatten, wie es viele befürchtet hatten. Auch der befürchtete und gefürchtete Brexit hat zum Glück noch nicht stattgefunden. Deshalb ist es auch äußerst schwierig, voraus zu planen und zu sagen was im neuen Jahr wohl passieren wird. Um ehrlich zu sein, wir wissen es nicht. Ein Blick in die Glaskugel bleibt uns verwehrt, deshalb sollten wir optimistisch sein und unsere Situation nicht unnötig schlecht reden. Aber eine Tatsache bleibt unweigerlich bestehen: nämlich den Schutz unserer Erde voran zu treiben, Sonntagsreden sind jetzt wenig hilfreich, wir müssen es energisch anpacken und jeder für sich seinen Teil dazu beitragen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in einer Welt leben können, die nicht extrem verschuldet ist, die lebenswert ist, nicht von Dürreperioden, Hochwasser und Ähnlichem unbewohnbar wird und Millionen von Menschen ihren Lebensraum verlieren, weil es sich darin nicht mehr wohnen lässt. Unserem Land ist es noch nie so gut gegangen wie heute, wir haben jahrzehntelang in Frieden gelebt und dass dies so bleiben möge, wünsche ich uns und unseren Nachkommen von ganzem Herzen für das kommende Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2020

Dezember 2019  >>

We wish you all a Merry Christmas and a Happy New Year. Thank you very much for your trust and for further good cooperation.

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Dezember 2019

November 2019  >>

Endrich Group goes Social Media!

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November 2019

Oktober 2019  >>

Gedanken zur IAA

Liebe Leserinnen und Leser,

die Internationale Automobilausstellung hat in Frankfurt begonnen. Welche Freude in Lack und PS starken Autos und gleichzeitig der Irrsinn in den Zeitungen, dass SUV´s nicht mehr in Städten fahren sollten, nur weil es einen sehr tragischen Unfall in Berlin gab und Umweltverbände würden unseren Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten gerne ins Gefängnis stecken, weil er Gerichtsurteile zu Fahrverboten in Stuttgart noch nicht umgesetzt hat. Welch ein Irrsinn, mit dem wir täglich zu kämpfen haben! Die reumütige Automobilindustrie, kaum dass sie sich vom Dieselskandal erholt hat, überschlägt sich nun mit neuen E-Mobilen, größer, schöner, teurer, auch SUV´s und alle entweder mit E-Motor oder Hybrid.

Ist es wirklich die ehrliche Meinung der Automobilindustrie, dass das E-Mobil-Zeitalter jetzt angefangen hat oder nur ein Schuldeingeständnis, dass man sich viele Jahrzehnte auf den bisherigen Technologien ausgeruht hat und erst der Dieselskandal den schönen Träumen nach größer, schöner, schneller ein jähes Ende bereitet hat?

Ich bin der Meinung, wir sind gerade dabei, den nächsten Irrsinn einzuläuten, vor lauter Reue und praktiziertem Umweltbewusstsein verfällt man jetzt in einen neuen teuren Irrtum, den man noch bitter bereuen könnte. E-Autos sind erstes teuer! Schon ein Smart kostet über 20.000 Euro und selbst Kleinwagen sind nicht unter 30.000 Euro zu bekommen. Zweitens: sie haben eine begrenzte Reichweite von ca. 400 - 500 km. Für Außendienst Mitarbeiter, aber auch für Urlaubsfahrten ins Ausland sind diese Fahrzeuge völlig ungeeignet. Wenn es mehr KM-Reichweite geben soll, dann steigt der Preis für eine E-Batterie über 7000 - 8000 Euro! Je nach Typ kommt noch die lange Ladezeit hinzu. Sehr gut, werden die einen sagen, endlich eine Kaffeepause, aber ist dies wirklich notwendig?

Die flächendeckende Versorgung mit E-Tankstellen, auch im ländlichen Raum, wird noch Jahre dauern, von den immensen Kosten einmal abgesehen. Und selbst wenn alles jetzt so schnell mit der Umstellung von Diesel und Benzin auf E-Mobilität gehen sollte, sei die Frage erlaubt: Gibt es eigentlich genügend Batterien für die Millionen von Autos die man angeblich plant?

Ich frage mich, warum ist die Autoindustrie so zögerlich mit der Brennstoffzellen Technologie? Ich habe diese Frage schon mehrfach in diesen Beiträgen gestellt und einige Kritik einstecken müssen. Aber wenn die Möglichkeit einer noch besseren und vor allem billigeren Lösung besteht, sollten wir unser Gehirn nochmals einschalten. Auch hier einige Fakten: Haben wir genügend Strom zur Verfügung, wenn die Kohlekraftwerke stillgelegt werden und unsere Strompreise die höchsten in Europa sind! Die Investitionen in Windkraftwerke sind dramatisch zurückgegangen, da sich gerade die Umweltverbände nach wie vor negativ gegen die Stromleitungen von der Nordsee in den Süden sträuben und die „Verspargelung“ der Landschaft beklagen.

Fahrversuche mit der Brennstoffzelle gibt es seit über einem Jahrzehnt, offensichtlich positiv, sonst hätte man die Versuche schon lange eingestellt. Wasserstoff haben wir in unermesslichen Maße zur Verfügung, den Strom könnte man nachts billig in Wasserstoff umwandeln mit geringen Kosten und das vorhandene Tankstellennetz zusätzlich mit Wasserstofftanks versehen. Der Tankvorgang wäre auf wenige Minuten beschränkt und die Investitionskosten in die Infrastruktur würden dramatisch sinken. Die teuren Lithiumbatterien würden wegfallen und damit die Autopreise dramatisch sinken und viele andere Fragen z.B. nach der ausreichenden Rohstoffversorgung mit Lithium wären ebenfalls mit einem Schlag vom Tisch. Warum hat die Automobilindustrie nicht den Mut, einmal den „deutschen“ Weg zu gehen und federführend für die anderen Länder einen Weg der Vernunft zu gehen. Die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Oktober 2019

September 2019  >>

Künftiger Wohlstand mit Abstrichen

Liebe Leserinnen und Leser,

Unsere aktuelle Presse, Fernsehen und Radio überschlagen sich geradezu mit schlechten Meldungen, Umsatzrückgang, Auftragsrückgänge, drohende Arbeitslosigkeit. Leider stimmt es, dass die Zukunftsaussichten unserer Wirtschaft für das kommende Jahr oder Jahre derzeit nicht besonders rosig sind. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits ist es der unsinnige Zoll- und Wirtschaftskrieg, den Herrn Trump angezettelt hat, um seine amerikanische Wirtschaft auf Touren zu bringen und damit seine Wahlchancen zu verbessern.

Es gibt aber auch einige andere Gründe, dass unser Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät. Sehr oft haben sich große Firmen auf ihren Erfolgen allzu lange ausgeruht und die Trends der Zukunft nicht realisieren wollen. Die Autoindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Aber auch die sogenannte Energiewende kann man nicht gerade als Erfolgsstory verkaufen, und dass gerade unsere Kinder uns zurück in die Realität rufen müssen, ist wirklich ein Armutszeugnis. Dass sich der Energiemix, weg von Fossilen Brennstoffen, zu Elektrizität und damit Strom aus Wind, Wasser und Solarzellen ändern wird, war schon lange zu sehen, nur hat man nicht die richtigen Konsequenzen daraus gezogen.

Auch die Frage der Stromspeicherung wird noch einige Probleme mit sich bringen, denn die Frage, ob man bei Batterietechnik bleibt oder auf Brennstoffzellen umstellt und damit auf Wasserstoff, dürfte noch heiße Diskussionen unter Fachleuten aufwerfen. Die Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie wird immer Konkreter, denn Solarstrom über Elektrolyse in Wasserstoff zu verwandeln wird immer effektiver. Die Forschung hat Wege gefunden, Wasserstoff über Beigabe von Chemikalien zu neutralisieren, d.h. die Explosionsgefahr von Wasserstoff bei der Handhabung zu eliminieren, hat große Fortschritte gemacht.

Seit Jahren ist die Digitalisierung IOT, 5G-Netze das große Thema. Der Bundeswirtschaftsminister verspricht Fördergelder, wo immer es nötig sei. Ich hoffe, dass das Geld auch fließen möge, aber: Man will auch den Soli abschaffen, zigtausende Brücken müssen erneuert oder zumindest saniert  werden, das Eisenbahnnetz soll erneuert werden, aber die Überschüsse bei den Steuereinnahmen dürften in der nächsten Zeit drastisch zurück gehen. Dann haben wir noch die Forderung nach erhöhten Rüstungsausgaben und nicht zu vergessen die hohen Kosten für die Einstellung des Braunkohleabbaus und die noch unbekannten Kosten für  alle Maßnahmen, die zum Schutze der Umwelt geplant sind. Daraus folgt die einfache Frage: „Wer soll das be-zahlen?“ Werden die Versprechungen und geplanten Maßnahmen wiederum Sprechblasen werden? An guten Ideen hat es unseren Politikern noch nie gefehlt, aber leider an der Umsetzung. Vielleicht hat das Abkühlen der Konjunktur etwas Gutes für sich, dass schneller und radikaler ein Wechsel bei den Energieträgern erfolgt und unser Land hoffentlich dabei eine führende Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Endrich News September 2019

Juli/August 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
3-65 W COST EFFECTIVE AD/DC OPEN-FRAME CONVERTER LO SERIES

FEATURES:
• Universal input: 85 – 264 VAC / 100 – 370 VDC (LO05: 165 – 264 VAC / 230 – 370 VDC)
• Operating temperature range: -25 °C to +70 °C
• High I/O isolation: 3000 VAC
• Regulated output, low ripple & noise
• Output short circuit, over current and over voltage protections
• LO15 / 30 / 45 /  65 series meet IEC / EN / UL62368 safety standards
• LO15 / 30 W series meets white goods requirements
• LO15 / 30 / 45 / 65 series have indicator lights

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Juli/August 2019

November 2014  >>

Highlights aus unserem Sensor-Portfolio


RADAR-SIGNALPROZESSOR
» Controller entwickelt für intelligente Auswertung der Signale von Radar Frontends
» Komplexe FFT-basierte Signalverarbeitung
» Evaluationboard verfügbar
» Anwendungen: Bewegungserkennung für Beleuchtungsanwendungen, Gebäude, Automatisierung, Alarmanlagen; Türöffner, Verkehrsregelung, Drehzahlmessung

HALL-EFFEKT-SCHALTER IM SOT23-GEHÄUSE
» 3-Draht Open-Drain oder 2-Draht Stromausgang
» SOT-23 Gehäuse (JEDEC)
» AEC-Q100 und ASIL-A bereit
» Geringer Stromverbrauch
» Hohe ESD-Performance (8 kV)
» Anwendungen: Automotiive, Industrieelektronik, Haushaltsgeräte, berührungslose Schalter

PROGRAMMIERBARE 3D-HALL-EFFEKT-SENSOREN
» Messungen von Bx, By und Bz
» On-chip Signalverarbeitung
» Berechnet den Winkel aus zwei magnetischen Komponenten
» 12 bit ratiometrischer Ausgang (HAL372x)
» 0.2 – 2 kHz PWM-Ausgang (für HAL373x)
» Anwendungen: Linear- und Drehbewegungserkennung, berührungslose Potentiometer, E-Bike

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Electronica 2014

September 2014  >>

electronica München, 11.-14. November 2014


Wir präsentieren unter anderem folgende Highlights:

Extrem hochwertige TFT Displays ohne bzw. mit Touch Panel/TFT Displays in Verbindung mit Single Board Computer (SBC) oder CoM-Boards/OLED Displays

ISM-Band- und Netzwerkmodule/Panasonic Bluetooth Module/MEMS Timing Produkte von SiTime/High-Gain Patch-Antennen für GPS, GLONASS, Galileo, Compass, SDARS, DAB/Locosys GNSS-Module

Hocheffiziente Schaltregler von MPS – hoher Wirkungsgrad, hohe Lastströme, kleine Abmessungen

Digitale Pyrosensoren - einfach in der Beschaltung, unempfindlich gegen elektromagnetische Störstrahlung/
Pt200-Element für Applikationen bei Umgebungstemperaturen von bis zu +1000°C

Low-, Mid- und High Power LEDs von Everlight/Neue 3. Generation von Citizen COB-LED – 3 W bis 165,2 W, Ra 80, Ra 90 on B.B.L., Ra 90 below B.B.L., Ra 97/DALI LED-Treiber/Neu – LED-Treiber von ELT

Panasonic Polymerkondensatoren/Ultrapräzisions-Dünnschichtwiderstände und Widerstandsnetzwerke von Susumu, UL zertifizierte Hochspannungswiderstände/
kleine, effiziente Leistungsdrosseln bis +155°C

Besuchen Sie uns – Halle A5 Stand 138!

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Endrich Stand auf der electronica 2014

Juli/August 2014  >>

Mietpreisbremse - ihre Folgen


Schon als jungen Studenten der Volkswirtschaftslehre hat man mir eingebläut, dass steigende Nachfrage nach einem Produkt, das nicht beliebig verfügbar ist, die Preise erhöht und sinkende Nachfrage die Preise drückt. Zur Demonstration wurde dann gerne der sogenannte Schweinezyklus zitiert, als im 19. Jahrhundert in Ungarn die Viehzüchter bei guter Nachfrage ihre Preise erhöhen konnten und aus Begeisterung darüber viel mehr Schweine züchteten, als sie verkaufen konnten. Darauf sank der Preis durch das Überangebot, viele Züchter gaben die Schweinezucht auf. Das verknappte das Angebot an Schweinefleisch, der Preis stieg wieder, und dieser Zyklus von Preis hoch und Preis nieder wiederholte sich mehrfach.

Den gleichen Effekt hatten wir vor einigen Jahren mit den sogenannten Milchseen und Butterbergen, als die EU in Brüssel durch Agrarsubventionen eine Überproduktion von
Milcherzeugnissen ermöglichte.

Es gibt also in der jüngsten Geschichte zahlreiche Beispiele dafür, dass man staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen möglichst vermeiden sollte und dass sich der Markt unter normalen Bedingungen selbst reguliert. Leider scheinen sich die maßgeblichen Politiker der großen Koalition nicht über die Folgen einer Mietpreisbremse im Klaren zu sein und wollen damit die Volksseele beruhigen, sprich Wählerstimmen holen.

Jeder Investor oder Hausbesitzer wird es sich in Zukunft drei Mal überlegen, noch in Neubauten zu investieren, wenn er weiß, dass er seine Miete nicht dem Markt anpassen kann. Selbst Renovierungsarbeiten oder Modernisierung von Wohnungen wird er nur zögerlich durchführen. Wir haben ein ganz großes Paradebeispiel in der früheren DDR, als man die Häuser verkommen ließ, weil der Staat die Mieten künstlich nach unten gedrückt hatte.

Wir haben in Großstädten, vor allem in Universitätsstädten erheblichen Mangel an Wohnraum, der sich aber nicht dadurch verkleinert, dass man jetzt eine Mietbremse verkündet. Nachdem die Zinsen auf einem selten niedrigen Niveau verharren und vermutlich dies noch mehrere Jahre anhalten wird, schon, um den EU Staaten die Schuldenaufnahme durch niedrige Zinsen zu ermöglichen, wäre es vernünftiger, den Wohnungsbau anzuregen. Vor allem im sozialen Wohnungsbau könnte man auf vielerlei Weise Anreize schaffen, damit neuer Wohnraum geschaffen wird, beispielsweise durch verbesserte
Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten, aber auch die fast überbordenden Vorschriften für Wärmedämmung zur Verbesserung der Energieeffizienz auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren.

Früher haben die Bausparkassen einen regulierenden Einfluss auf den Hausbau ausgeübt, denn jeder, vor allem die jungen Mitbürger haben Bausparverträge abgeschlossen, weil in Folge des höheren Zinsniveaus die Ansparzeiten wesentlich kürzer waren als heute. D.h., die Zeit, bis ein Bausparvertrag zuteilungsreif war, war erheblich kürzer als es heutzutage bei dem niederen Zinsniveau möglich ist. Bei der derzeitigen Situation von Wohnungsnot und gleichzeitig niedrigem
Zinsniveau die Mietpreisbremse oben drauf zu satteln, wirkt absolut kontraproduktiv.

Mehr Marktwirtschaft wäre eher hilfreich als staatliche Eingriffe, nur um die Volksmeinung zu beruhigen. Der Markt, und dies sollte jeder wissen, verhält sich wie ein Mobile – wenn man an einer Schnur zieht, verschiebt sich das ganze System der ausbalancierten Gleichgewichte, und in unserem Falle zu Ungunsten der Wohnungssuchenden. Mehr Marktwirtschaft wäre dringend geboten.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

Juni 2014  >>

Neue Partnerschaft für Marketing-Innovation: Endrich schließt Distributionsabkommen mit SiTime Corp. für MEMS Timing Produkte


Nagold, Juni 2014
Die Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH (www.endrich.com) hat das Vertriebsprogramm um MEMS-Oszillatoren der SiTime Corporation erweitert. Die Distributionsvereinbarung umfasst das komplette Oszillator-Programm des Marktführers für MEMS basierte Oszillatoren.

Mit bereits über 200 Millionen produzierten Oszillatoren mit MEMS-Resonatoren ist SiTime Innovationstreiber und eindeutiger Marktführer im Bereich der siliziumbasierten MEMS Technologie für Timing-Applikationen. Durch die enorme Innovationskraft gilt SiTime als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Halbeiterindustrie. Mit Wirkung zum 05. Juni 2014 betreut die Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH das komplette Sortiment von SiTime in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern.

Neben den Standard-Oszillatoren (XO) umfasst die ausgereifte Produktpalette
• Spread-Spectrum-Oszillatoren (SSXO)
• Spannungsgesteuerte Oszillatoren (VCXO)
• Digital gesteuerte Oszillatoren (DCXO)
• Temperaturkompensierte Oszillatoren (TCXO)
• Taktgeneratoren (mit mehreren Ausgängen)
• Timing-Lösungen im Bereich von 32.768 kHz.

Die rein siliziumbasierten Zeitgeber-Lösungen von SiTime sind den gängigen quarzbasierten Lösungen in Bezug auf Empfindlichkeit wie Schock (50.000 g) oder Vibration (70 g) klar überlegen. Auch die sehr lineare Frequenzabweichung bei Temperaturänderungen und Stabilität im Temperaturbereich scheuen nicht den Vergleich mit quarzbasierten Produkten. Nicht nur die technischen Vorteile bedingen die rasante Verbreitung an MEMS-Oszillatoren, auch der Standard-Halbleiter-Fertigungsprozess und die verwendeten Großserien-Plastikgehäuse führen zu höchster Zuverlässigkeit, kürzesten Lieferzeiten und Kostenersparnis.

Schock- und Vibrationsbeständigkeit, gepaart mit der Frequenzstabilität im Temperaturbereich von -40°C/-55°C bis
+125°C, prädestinieren diese Produkte für den Einsatz im Automotive-Bereich. SiTime hat speziell für diesen Markt die AECQ100-qualifizierte Produkt-Linie SiT8924/5 (Gehäuseformen 2,0 mm×1,6 mm bis 7 mm×5 mm) und SiT2024/5 (im SOT23-5-Gehäuse) für Frequenzen im Bereich 1 MHz bis 137 MHz aufgelegt.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unserem kalifornischen Partner SiTime im Bereich der MEMS-basierten Oszillatoren und freuen uns, unseren Kunden die hochwertigen Produkte von SiTime vorstellen zu dürfen“, sagt Dr. Mathias Würth, Geschäftsführer der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH.

Über SiTime Corporation
Mit über 200 Millionen verkauften MEMS-Produkten revolutioniert die auf analoge Halbleiterlösungen spezialisierte SiTime Corporation den auf 6 Milliarden USD geschätzten Oszillatorenmarkt.
SiTime wurde im Jahr 2005 mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, gegründet.

Die rein siliziumbasierten MEMS Timing-Produkte sind das Kernstück aller Elektronik und in allen wichtigen Marktsegmenten wiederzufinden. Durch die Kombination von robusten MEMS-Resonatoren und Hochleistungs-Analog-ICs ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, die in vielen Aspekten den herkömmlichen Quarzoszillatoren überlegen sind. Zudem ermöglichen programmierbare Architekturen höchste Flexibilität, mehr Features und extrem kurze Lieferzeiten.

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SiTime

Mai 2014  >>

Unser Produkt des Monats - Hall-Schalter HAL®15xy


Neuer Hall-Schalter im sehr kleinen SOT23-3L Gehäuse nach JEDEC TO-236

Power-on Selbsttest möglich, gesteuert über Ausgangs-Pin

Abnahme der magnetischen Flussdichte durch Temperatur-erhöhung des Gesamtsystems „Sensor+Magnet“ wird intern
durch negative Temperaturkoeffizienten der Schaltfelder kompensiert

AEC-Q100 qualifiziert für Automotive-Anwendungen

ASIL-A ready


MICRONAS - Sensorelemente für intelligente Technologien

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HAL 15xy

April 2014  >>

Bloß nicht bequem werden im Alter


Als wir in unserer Firma diese Woche drei Mitarbeiter verabschiedet haben, weil sie in Rente gehen wollten, und eine verdiente Mitarbeiterin war 30 Jahre bei uns und gehörte sozusagen zum bilanzierten Anlagevermögen der Firma, kam mir die Fragwürdigkeit der derzeitigen Rentenregelungen in den Sinn.


Maschinen schreibt man ab, weil sie im Vergleich zu neuen Maschinen langsamer sind, weil sie vielleicht unpräziser arbeiten, weil sie vielleicht nicht mehr die Vorteile neuer Maschinen aufweisen. Aber Menschen verschrotten, ausmustern, nur weil sie ein gewisses Alter erreicht haben? Lässt sich der Schatz an Erfahrungen, an Kenntnissen, aber auch an Gelassenheit bei der Arbeit und auftretenden Problemen überhaupt kurzfristig durch eine Neueinstellung ersetzen?
Und bei dem Betroffenen selbst – wie muss er sich fühlen, wenn nach jahrzehntelanger Arbeit seine Meinung und seine Arbeitskraft plötzlich nicht mehr gefragt sind? Es mag sein, dass ein Älterer nicht mehr so geläufig mit Computerprogrammen hantieren kann. Nicht, weil er das nicht wollte oder nicht gerne in Anspruch nehmen würde, sondern weil er es einfach nicht gelernt hat. Ein Gegenbeispiel: Seit es Taschenrechner gibt, ist das Kopfrechnen völlig aus der Mode gekommen. Wer kann noch drei oder vier Zahlen addieren oder multiplizieren oder wenigstens abschätzen, welches Ergebnis herauskommen soll? Dies ist nämlich die andere Seite unseres Lebens. Man wird auf Grund der angebotenen Hilfsmittel einfach träger.


Zur Ehrenrettung der älteren Mitmenschen sei aber gesagt, dass sich sehr viele die nötigen Kenntnisse über VHS oder andere Institutionen angeeignet haben und eifrig im Internet surfen, twittern oder mit anderen sozialen Netzwerken kommunizieren.


Nach Meinung von Gehirnforschern fängt das Älterwerden bereits mit etwa 18 Jahren an, denn mit der Leistungsfähigkeit des Gehirnes geht es spätestens ab dem 18. Geburtstag bergab. Nie wieder wird man so schnell lernen können wie in diesem Alter, meinen renommierte Hirnforscher. Die Rentengrenze mit 63 oder 65 Jahren wurde vor vielen Jahrzehnten willkürlich festgelegt, als die Menschen im Schnitt 10 Jahre früher gestorben sind und man davon ausging, dass sie nur wenige Jahre nach ihrer Pensionierung sterben würden. Aber unsere Lebenserwartung ist dank Medizin und Ernährung gewaltig gestiegen und damit auch die Ansprüche an das Leben.


Ein verrücktes Beispiel sind z.B. die Partner- oder Heiratswünsche selbst älterer Männer und Frauen, die deutlich über 65 liegen. Es ist doch ein Zeichen, dass diese Personen noch nicht mit ihrem Leben abgeschlossen haben und die Hoffnung haben, es noch ein zweites Mal zu versuchen. Wenn ich morgens in mein Büro fahre und dann bereits mutmaßliche Rentner mit dem Hund oder ohne spazieren gehen sehe, erfasst mich ein Mitleid, denn sie sind eigentlich von unserer Gesellschaft ausgeschlossen. Sie dürfen nicht mehr mitspielen im täglichen Trubel der Arbeit am Arbeitsplatz, ihr Wissen ist nicht mehr gefragt und ihre Meinung spielt überhaupt keine Rolle mehr.


Möglicherweise werden Sie jetzt protestieren und sagen, der oder die Betroffene haben ein Anrecht, nach vielen Jahren des Arbeitens, des Schuftens usw. ihren Lebensabend zu genießen, aber ich frage mich trotzdem: Genießen sie es?
Es gibt einen uralten Spruch: Wer rastet, der rostet. Ich bin der Meinung, dass dies ein kluger Spruch ist, denn vielfach geht mit dem körperlichen Rasten auch ein geistiges Rasten einher. Eigentlich schade darum.


Natürlich gibt es auch viele ältere Menschen, die sich neue Aufgaben geschaffen und gefunden haben, sei es in sozialen Dingen in Vereinen, und ohne ihre Mitarbeit wäre unsere Gesellschaft ziemlich schlimm dran. Um dies zu fördern, sollte man die älter werdenden Menschen auf ihre Pensionierung wenigstens vorbereiten und ihnen Wege zeigen, wie sie noch etwas aus ihrem Leben auch nach der Pensionierung machen können. Enkel hüten oder mit Altersgenossen Wanderungen zu unternehmen, ist dies wirklich eine befriedigende Tätigkeit?


Unsere Familienminister hätten noch viel zu tun und sollten darüber nachdenken, wie das Wissen und die Arbeitskraft älterer Menschen, und hier meine ich nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige, der Gemeinschaft erhalten werden kann und damit ihr Wohlbefinden gesteigert werden könnte. Viele Krankheiten sind nämlich auch seelisch bedingt, weil die Betroffenen nur noch täglich ihre Zipperlein zählen und sich ausschließlich mit diesen beschäftigen.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

März 2014  >>

Es ist nicht alles Gold, was glänzt − in China


Bei einer kürzlich stattgefundenen Geschäftsreise nach China musste ich wieder feststellen, dass nicht alles Gold so glänzt, wie man es gerne hätte. 7 % Wirtschaftswachstum will man erreichen, und ich frage mich, ob hier der ADAC bei der statistischen Erfassung mitgewirkt hat. Die Stahlindustrie hat ganz erhebliche Überkapazitäten von über 300 Mio. Tonnen. Auch die Zeitungen, die einem in englischer Sprache in den Hotels zur Verfügung gestellt werden, berichten in einer erstaunlichen Offenheit von den Skandalen, mit denen sich die chinesische Bevölkerung, aber auch die Regierung beschäftigen muss.
Zuerst sei die Luftverschmutzung genannt. Während meines Aufenthaltes war in Peking mindestens 7 Tage totale Finsternis. Die Bevölkerung musste die Fenster schließen, lief mit Mundschutz durch die Straßen, von Aussicht konnte keine Rede sein. Es war dichtester Nebel, aber nicht in seiner normalen Art, sondern durch die Industrieabgase und den extremen Autoverkehr. Die Luft war um das mehr als Zehnfache verschmutzt gegenüber dem Richtwert, den wir hier in Deutschland haben und in der Zeitung wurde berichtet, dass viele Familien ernsthaft darüber nachdenken, aus Peking und anderen gefährdeten Regionen wegzuziehen.


Ein weiterer Punkt, über den ich sehr staunen musste, war die offene Berichterstattung über die Korruption und deren Bekämpfung. Seit dem Amtsantritt des neuen chinesischen Präsidenten Xi Yinping hat sich doch sehr viel geändert. Der Präsident besucht Familien und hört sich sehr offen deren Probleme an, was bisher undenkbar war. Den Provinzgouverneuren und vor allem der Parteihierarchie wurden strenge Bandagen angelegt. Üppige Essen mit Freunden oder Geschäftsleuten sind verboten, norwegisches Mineralwasser, die Flasche um sagenhafte 400 € wurden strikt verboten und einige dieser Provinzfürsten, denen man Korruption nachweisen konnte, wurden bereits ins Gefängnis eingewiesen. Die Zeitungen schreiben mit Häme, dass nun eine Flucht dieser Herrschaften eingetreten sei. Vor allem diejenigen, die bereits vorsorglich Verwandte im Ausland haben und ihr Vermögen rechtzeitig ins Ausland transferiert haben, versuchen nun, sich so schnell wie möglich ins Ausland abzusetzen. Es war schon seit Jahren sehr beliebt, die eigenen Kinder an renommierten Universitäten in England, aber vor allem in den USA studieren zu lassen, und dies bildet wohl die Basis, sich rechtzeitig vor dem Entdecktwerden abzusetzen. 


Steuerhinterziehungen, wie sie bei uns gerade regierungsseitig bekämpft werden, sind eigentlich harmlos gegen das, was seit Jahrzehnten in China gang und gäbe war. Zollbehörden, Steuerverwaltungen und vor allem die Parteigremien waren nur dadurch für die eigenen Bedürfnisse und Anträge zu gewinnen, indem man einen sogenannten „Roten Umschlag“ seinen Briefen oder Anträgen beigefügt hat. 
Ein besonders interessantes Beispiel las ich in den „Global Times“, einer englischsprachigen Zeitung, über 200 Regierungsfahrer, die die hohen Herrschaften zu allen Veranstaltungen fahren mussten. Deren Autos wurden stillgelegt und in einer öffentlichen Auktion verkauft. Das wäre noch nicht schlimm, aber diese Fahrer beklagen sich nun heftig, dass sie von geringeren Einkünften leben müssen, die weit unter dem allgemeinen Lebensniveau liegen. Es war nämlich gang und gäbe, dass der Fahrer eines Partei- oder Regierungsbonzen der mittleren und oberen Ebene von den Gastgebern Geschenke bekam, um diese an den Chef weiterzuleiten. Damit er dies aber auch mit freundlichen Worten tat, bekam er selbst ein Geschenk, sei es in Naturalien oder in Geld. Dieses sogenannte „graue Geld“ half ihnen, einen einigermaßen vernünftigen Lebensstil zu finanzieren. Man sieht an diesen Beispielen, dass Xi Yinping versucht, dieser uralten chinesischen Tradition Einhalt zu gebieten und vor allem seinen Parteiapparat zu säubern.


Auch die kleinere und mittlere Industrie stöhnt unter den neuen Maßnahmen, denn Xi Yinping hat die staatlichen Banken angewiesen, die Kreditvergabe an diese Betriebe zurückzuführen. Diese hatten sowieso entweder gar kein Eigenkapital oder haben sich bei Exportrechnungen die Gelder nach Hongkong überweisen lassen. Man wird öfter gezwungen, bei Importen aus China an unbekannte Firmen zu bezahlen, die ihren Sitz in Hongkong haben, während der Hersteller selbst im Hauptland China sitzt. Dies scheint eine sehr beliebte Methode zu sein, um im Ausland schwarze Konten anzulegen. Ich hatte den Eindruck, dass die kleineren und mittleren Unternehmen nach wie vor chronisch unterfinanziert sind, weshalb die Zahlungsziele Vorauskasse oder mindestens 30 % bei Bestellung grundsätzliche Zahlungsbedingungen sind. Man darf dies natürlich nicht mit den Großbetrieben oder der Automobilindustrie verwechseln, aber die mittelständische Industrie hat einen gewaltigen Kreditbedarf, den man unter anderem auch durch private oder organisierte Geldverleiher für 30 % oder mehr Zinsen zu überwinden versuchte, was nun von der Regierung eingedämmt werden soll.


Meine Eindrücke waren deshalb sehr gemischt und über die Befürchtungen in unseren Zeitungen, dass das Wachstum in China unbeschränkt weitergehen und die chinesische Wirtschaft expandieren würde, sind mir doch erhebliche Zweifel gekommen. Die Löhne sind in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen, man versucht, eine Krankenversicherung und eine Rentenversicherung für die Arbeiter aufzubauen, wodurch sich die Herstellungskosten der mittleren Firmen fast verdoppelt haben. Die Folgen sind Firmenverlagerungen nach Vietnam oder andere asiatische Länder.


Ein weiteres Problem der Industrie ist die Beschaffung von Facharbeitern. Es ist bekannt, dass nach dem Chinesischen Neujahr viele Arbeiter nicht mehr aus ihren Wohngebieten im Norden und Westen Chinas an ihre Arbeitsplätze im Osten zurückkehren. Da man jetzt aber auf Qualitätsarbeit immer mehr angewiesen ist, braucht man Facharbeiter, die entsprechende Kenntnisse haben. Duales Schulsystem und Ähnliches kennt man nicht, die Arbeiter werden nach wie vor von der Straße geholt und mit „Learning by doing“ für die vorgesehenen Arbeiten geschult. Die Probleme, die sich daraus ergeben, werden jedem schnell einleuchten.


Deshalb sollten wir die Entwicklung in China mit großer Gelassenheit betrachten. Die Exportmöglichkeiten, die wir mit Produkten „Made in Germany“ haben, sind nicht nur ungebrochen, sondern eher steigend, denn auch Chinesen haben gelernt, was gute Qualität bedeutet.


Mit freundlichen Grüßen
W.Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

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