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November 2021  >>

Unsere Welt ist ein großes Mobile

Liebe Leserinnen und Leser,

Wenn man daran zieht, bewegen sich alle anderen Teile ebenfalls, aber in die verschiedensten Richtungen. An diesem Mobile haben fast alle Parteien gezogen, die diesmal in Ihren Wahlprogrammen die schnelle Entkarbonisierung unserer Wirtschaft und unseres Lebens versprochen haben. Die CO2 Produktion muss um jeden Preis reduziert werden. Dieser Forderung kann jeder zustimmen. Man fragt sich nur, ob jeder Wähler sich im Klaren da drüber ist, was dies für uns und unser Land bedeuten wird. Auch höchstmögliche Eile ist geboten. Dass bei aller nötigen Eile dabei auch falsche Entscheidungen fallen werden, ist leider zu befürchten.

Es klingt fast wie ein Hilferuf, wenn im IHK Magazin Nordschwarzwald, Oktoberausgabe, berichtet wird, dass in einer Forsa Studie (Wirtschaftsforschungs-institut) festgestellt wurde, dass die Mehrheit der Befragten lieber E-Fuel tanken würde, also den synthetische Kraftstoff, der von Verbrennungsmotoren, Benzin oder Diesel, ohne weiteres genutzt wird. Die Hälfte der Befragten hat überhaupt keine Möglichkeit, daheim sein Auto wieder aufzuladen, da sie auf der Straße parken müssen und deshalb bis zum letzten Augenblick mit einem Verbrenner deutscher Produktion fahren werden und danach vielleicht ein chinesisches, koreanisches oder japanisches Autofabrikat auswählen.

Dass die deutsche Automobilindustrie deshalb in den nächsten Jahren keine Verbrenner mehr herstellen will, ist mir rätselhaft. Denn damit beschränkt die deutsche Automobilindustrie auch ihre Exportchancen. Es sei denn, man produziert Autos mit Verbrennungsmotoren im Ausland. In vielen europäischen, aber auch asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Ländern, denkt man noch lange nicht daran, auf E-Mobile umzustellen. In jedem Falle gehen dem deutschen Staat damit Steuereinnahmen verloren.

Betrachtet man dann noch die Zahl der verfügbaren Ladesäulen, die Probleme des ländlichen Raumes und vor allem, wenn die Menschen auf keine öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen können, dann sind Probleme unausweichlich.

Kürzlich wurde auch bekannt, dass die Erzeugungskapazitäten für Elektrizität in den kommenden Jahren nicht ausreichen werden, um allein den Strombedarf der Chemie- und Stahlindustrie zu befriedigen. Kommen dann noch windarme Jahre, wie es in diesem Jahr der Fall ist, dann wird das Loch noch größer und mit Solarenergie dürften sich diese Fehlmengen kaum kompensieren lassen. Die alleinige Lösung wird dann durch den europäischen Energieverbund kommen müssen, d.h. man bezieht Atomstrom aus Frankreich und Polen und zwar aus der gleichen Kernenergie, die wir gerade erfolgreich stilllegen. Damit wird unsere heutige Energiepolitik zu einer maßlosen Heuchelei.

Der Wasserstoffantrieb wird sicherlich in einigen Jahren auch Realität, aber synthetischer Kraftstoff ist kurzfristig zu beschaffen und wird schon heute unseren Kraftstoffen beigemischt. Sie fahren bereits mit „verdünntem“ Benzin oder Diesel. Wenn man sich entschließen könnte, den Energiewandel sinnvoll zu beschleunigen, wird auch der Wasserstoffantrieb in sicherlich kurzer Zeit salonfähig. Man müsste nur die derzeitigen Tankstellen umrüsten. Die Tankzeiten würden kürzer und wir müssten uns den milliardenschweren Zirkus mit den Stromladesäulen nicht leisten.

Außerdem heißt es, dass allein die Produktion der Batterien so viel CO2 erzeugt, dass erst bei weit über 100.000 Kilometern ein E-Auto, gegenüber einem Verbrennungsmotor, rentabel wird. Ich frage mich deshalb, ob und wie unsere neuen jungen Bundestagsabgeordneten und die neue Bundesregierung dies sehen werden und entsprechende Lösungen finden.

P.S.: Laut offiziellen Messungen fahren 67 % aller Fahrzeuge auf Autobahnen unter 130 Km/h und warum soll ein E-Auto nur mit 130 Km/h fahren dürfen?


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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November 2021

Oktober 2021  >>

Containerstau und Preiserhöhungen

Liebe Leserinnen und Leser,

als ob wir nicht genügend mit Containermangel und Con-tainerstau in China und zu geringen Luftfrachtkapazitäten von und nach Fernost zu kämpfen hätten, macht der Distributorszene nun der Preisanstieg bei vielen Bauelementen heftig zu schaffen. Verursacht wird dies durch die extrem gestiegenen Frachtraten von China nach Europa, die sich teilweise um das vier- bis sechsfache erhöht haben und in keine bisherige Preiskalkulation mehr hereinpassen. Dazu kommt, dass die Zunft der Einkäufer sehr empfindlich und sensibel auf Verknappung der Waren reagiert und dann mit längerfristigen Aufträgen bzw. Sicherheitsaufträgen antwortet, nur um die eigene Versorgungsicherheit zu gewährleisten. Nach dem während der Coronazeit die Lagerbestände so weit wie möglich heruntergefahren wurden, um Liquidität für die Firma zu gewinnen, sind die Auftragsbestände in den letzten Wochen bei den Distributoren kontinuierlich um das drei-bis sechsfache gestiegen, gegenüber normalen Zeiten.

Auch die Auftragsbücher der Bauelementehersteller sind randvoll und haben diese teilweise veranlasst, ihre Preise anzuheben. Andere wurden durch die exorbitant gestie-genen Frachten dazu gezwungen, denn die Margen im Distributionsgeschäft sind in den letzten Jahren gewaltig zusammengeschrumpft, so dass jedes Problem im Bereich der Bauelementeversorgung, seien es Lieferzeiten, bzw. son-stige Probleme, sich zwangsläufig in Kostenerhöhungen niederschlagen. Laut Presseberichten rechnen die Automobil-hersteller mit einer Kostensteigerung  von ca. fünf Prozent. Dies zeigt deutlich, wie knapp heute Halbleiter, aber auch Rohstoffe, wie Stahl, Aluminium und Kupfer auf den Weltmärkten sind.

Auch unserer Firma sieht diese Entwicklung mit großer Sorge, denn bei sowieso schon gedrückten Margen, sollen jetzt noch extrem erhöhte Frachtraten in der Kalkulation untergebracht werden, was schlicht un-möglich ist. Da wir bekanntlich nur aus unserer Marge unsere laufenden Kosten und Personalkosten bezahlen können, wer-den Preishöhungen unumgänglich werden.

Wir freuen uns über jeden Auftrag und sind dankbar, aber wir bitten auch um das Verständnis, dass wir die gestiegenen Frachtkosten mit / oder Preiserhöhungen der Bauelementehersteller durch keine Maßnahmen mehr kompensieren können. Auch Seefracht anstelle Luftfracht, das war einmal, denn jetzt ist es nicht nur ein Preisproblem, sondern auch ein Kapazitätsproblem der Hersteller, sowie der verlängerten Transportzeiten. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, manche Fertigung wieder nach Europa zurückzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Oktober 2021

September 2021  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH: 5-in-1 Combo Antenna Series “Diamond” – for rough environments

FEATURES:

  • Low profile
  • Dimensions: 200 x 100 x 31 mm
  • 5 in 1 antenna (2x 5G / LTE, 2x WiFi MIMO, 1x GNSS L1 / L2 / L5 / L6)
  • Screw-mount installation
  • Ultra reliable (salt spray, UV, humidity resistant)
  • IP67
  • Operating temperature: -40 °C to +105 °C
  • Cable and connector customization possible

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September 2021

Juli / August 2021  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH: Pressure Sensors and Transmitters from Micro Sensor

FEATURES:

  • Basic piezoresistive pressure sensors ranges from 70 mbar to 1000 bar
  • Small size pressure sensors diameter ranges from 12.6 mm to 19 mm
  • Anti-corrosive pressure sensors diaphragm can be tantalum, titanium, hastelloy C
    and stainless steel 316 L
  • Differential pressure sensors from 350 mbar to 35 bar is an OEM silicon pressure sensor
    based on piezoresistive principle
  • Pressure transmitters ranges from 70 bar to 1000 bar, outputs analog 4 mA – 20 mA DC
    and voltage signals 0 V – 10 V, 0.5 V – 4.5 V, 0 V – 5 V, 1 V – 5 V are possible
  • Differential pressure transmitters for low range pressure measurement for air and gases

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Juli 2021

Juni 2021  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH: The new powerful PICOCORE™ with I.MX8M plus CPU

FEATURES:

  • NXP i.MX8M Plus ARM® Cortex®-A53 Quad@1800 MHz & ARM® Cortex®-M7@800 MHz
  • Neural Processing Unit (NPU)
  • WLAN / BT 5.0 LE
  • 2D, 3D and Video Hardware Acceleration
  • Display Interface MIPI-DSI, LVDS, HDMI
  • Operating Temperature up to -40°C to +85°C
  • Available until minimum 2035

Elektronik – reader´s selection "Distributor of the Year 2021"
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Juni 2021

Mai 2021  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH: WiFi Enabled Radar Sensor OPS243-C-FC-WB

FEATURES:

  • Complete radar system on a single board
  • 1-100 m detection range
  • Narrow 20° beam width (-3 dB)
  • WiFi/BTLE interface
  • Simple API connects easily to PC, Android, Raspberry Pi, embedded processor
  • FCC/IC regulatory modular certification)
  • Low power operation (0.1-1.8 W)
  • Wide input voltage range (5-24 V)
  • Reports motion, speed, direction, and range

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Mai 2021

April 2021  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH: Tri Mode IoT Module 3BIG-MOD from Endrich

FEATURES:

  • LTE IoT gateway based on Fibocom MA510-GL-00 Tri Mode Module
  • Operating frequency LTE FDD CatM1: B1/B2/B3/B4/B5/B8/B12/B13/B14/B18/B19/B20/B25/B26/B27/B28/B66/B85
  • Operating frequency LTE FDD CatNB2: B1/B2/B3/B4/B5/B8/B12/B13/B18/B19/B20/B25/B26/B28/B66/B71/B85
  • Operating frequency GSM/GPRS/EGPRS: 850/900/1800/1900
  • GNSS: GPS, Glonass, BeiDou0
  • Interfaces: UART (AT Communication), USB (FW Update)
  • Operating temperature: -40 °C to +85 °C

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April 2021

November 2019  >>

Endrich Group goes Social Media!

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November 2019

Oktober 2019  >>

Gedanken zur IAA

Liebe Leserinnen und Leser,

die Internationale Automobilausstellung hat in Frankfurt begonnen. Welche Freude in Lack und PS starken Autos und gleichzeitig der Irrsinn in den Zeitungen, dass SUV´s nicht mehr in Städten fahren sollten, nur weil es einen sehr tragischen Unfall in Berlin gab und Umweltverbände würden unseren Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten gerne ins Gefängnis stecken, weil er Gerichtsurteile zu Fahrverboten in Stuttgart noch nicht umgesetzt hat. Welch ein Irrsinn, mit dem wir täglich zu kämpfen haben! Die reumütige Automobilindustrie, kaum dass sie sich vom Dieselskandal erholt hat, überschlägt sich nun mit neuen E-Mobilen, größer, schöner, teurer, auch SUV´s und alle entweder mit E-Motor oder Hybrid.

Ist es wirklich die ehrliche Meinung der Automobilindustrie, dass das E-Mobil-Zeitalter jetzt angefangen hat oder nur ein Schuldeingeständnis, dass man sich viele Jahrzehnte auf den bisherigen Technologien ausgeruht hat und erst der Dieselskandal den schönen Träumen nach größer, schöner, schneller ein jähes Ende bereitet hat?

Ich bin der Meinung, wir sind gerade dabei, den nächsten Irrsinn einzuläuten, vor lauter Reue und praktiziertem Umweltbewusstsein verfällt man jetzt in einen neuen teuren Irrtum, den man noch bitter bereuen könnte. E-Autos sind erstes teuer! Schon ein Smart kostet über 20.000 Euro und selbst Kleinwagen sind nicht unter 30.000 Euro zu bekommen. Zweitens: sie haben eine begrenzte Reichweite von ca. 400 - 500 km. Für Außendienst Mitarbeiter, aber auch für Urlaubsfahrten ins Ausland sind diese Fahrzeuge völlig ungeeignet. Wenn es mehr KM-Reichweite geben soll, dann steigt der Preis für eine E-Batterie über 7000 - 8000 Euro! Je nach Typ kommt noch die lange Ladezeit hinzu. Sehr gut, werden die einen sagen, endlich eine Kaffeepause, aber ist dies wirklich notwendig?

Die flächendeckende Versorgung mit E-Tankstellen, auch im ländlichen Raum, wird noch Jahre dauern, von den immensen Kosten einmal abgesehen. Und selbst wenn alles jetzt so schnell mit der Umstellung von Diesel und Benzin auf E-Mobilität gehen sollte, sei die Frage erlaubt: Gibt es eigentlich genügend Batterien für die Millionen von Autos die man angeblich plant?

Ich frage mich, warum ist die Autoindustrie so zögerlich mit der Brennstoffzellen Technologie? Ich habe diese Frage schon mehrfach in diesen Beiträgen gestellt und einige Kritik einstecken müssen. Aber wenn die Möglichkeit einer noch besseren und vor allem billigeren Lösung besteht, sollten wir unser Gehirn nochmals einschalten. Auch hier einige Fakten: Haben wir genügend Strom zur Verfügung, wenn die Kohlekraftwerke stillgelegt werden und unsere Strompreise die höchsten in Europa sind! Die Investitionen in Windkraftwerke sind dramatisch zurückgegangen, da sich gerade die Umweltverbände nach wie vor negativ gegen die Stromleitungen von der Nordsee in den Süden sträuben und die „Verspargelung“ der Landschaft beklagen.

Fahrversuche mit der Brennstoffzelle gibt es seit über einem Jahrzehnt, offensichtlich positiv, sonst hätte man die Versuche schon lange eingestellt. Wasserstoff haben wir in unermesslichen Maße zur Verfügung, den Strom könnte man nachts billig in Wasserstoff umwandeln mit geringen Kosten und das vorhandene Tankstellennetz zusätzlich mit Wasserstofftanks versehen. Der Tankvorgang wäre auf wenige Minuten beschränkt und die Investitionskosten in die Infrastruktur würden dramatisch sinken. Die teuren Lithiumbatterien würden wegfallen und damit die Autopreise dramatisch sinken und viele andere Fragen z.B. nach der ausreichenden Rohstoffversorgung mit Lithium wären ebenfalls mit einem Schlag vom Tisch. Warum hat die Automobilindustrie nicht den Mut, einmal den „deutschen“ Weg zu gehen und federführend für die anderen Länder einen Weg der Vernunft zu gehen. Die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Oktober 2019

September 2019  >>

Künftiger Wohlstand mit Abstrichen

Liebe Leserinnen und Leser,

Unsere aktuelle Presse, Fernsehen und Radio überschlagen sich geradezu mit schlechten Meldungen, Umsatzrückgang, Auftragsrückgänge, drohende Arbeitslosigkeit. Leider stimmt es, dass die Zukunftsaussichten unserer Wirtschaft für das kommende Jahr oder Jahre derzeit nicht besonders rosig sind. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits ist es der unsinnige Zoll- und Wirtschaftskrieg, den Herrn Trump angezettelt hat, um seine amerikanische Wirtschaft auf Touren zu bringen und damit seine Wahlchancen zu verbessern.

Es gibt aber auch einige andere Gründe, dass unser Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät. Sehr oft haben sich große Firmen auf ihren Erfolgen allzu lange ausgeruht und die Trends der Zukunft nicht realisieren wollen. Die Autoindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Aber auch die sogenannte Energiewende kann man nicht gerade als Erfolgsstory verkaufen, und dass gerade unsere Kinder uns zurück in die Realität rufen müssen, ist wirklich ein Armutszeugnis. Dass sich der Energiemix, weg von Fossilen Brennstoffen, zu Elektrizität und damit Strom aus Wind, Wasser und Solarzellen ändern wird, war schon lange zu sehen, nur hat man nicht die richtigen Konsequenzen daraus gezogen.

Auch die Frage der Stromspeicherung wird noch einige Probleme mit sich bringen, denn die Frage, ob man bei Batterietechnik bleibt oder auf Brennstoffzellen umstellt und damit auf Wasserstoff, dürfte noch heiße Diskussionen unter Fachleuten aufwerfen. Die Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie wird immer Konkreter, denn Solarstrom über Elektrolyse in Wasserstoff zu verwandeln wird immer effektiver. Die Forschung hat Wege gefunden, Wasserstoff über Beigabe von Chemikalien zu neutralisieren, d.h. die Explosionsgefahr von Wasserstoff bei der Handhabung zu eliminieren, hat große Fortschritte gemacht.

Seit Jahren ist die Digitalisierung IOT, 5G-Netze das große Thema. Der Bundeswirtschaftsminister verspricht Fördergelder, wo immer es nötig sei. Ich hoffe, dass das Geld auch fließen möge, aber: Man will auch den Soli abschaffen, zigtausende Brücken müssen erneuert oder zumindest saniert  werden, das Eisenbahnnetz soll erneuert werden, aber die Überschüsse bei den Steuereinnahmen dürften in der nächsten Zeit drastisch zurück gehen. Dann haben wir noch die Forderung nach erhöhten Rüstungsausgaben und nicht zu vergessen die hohen Kosten für die Einstellung des Braunkohleabbaus und die noch unbekannten Kosten für  alle Maßnahmen, die zum Schutze der Umwelt geplant sind. Daraus folgt die einfache Frage: „Wer soll das be-zahlen?“ Werden die Versprechungen und geplanten Maßnahmen wiederum Sprechblasen werden? An guten Ideen hat es unseren Politikern noch nie gefehlt, aber leider an der Umsetzung. Vielleicht hat das Abkühlen der Konjunktur etwas Gutes für sich, dass schneller und radikaler ein Wechsel bei den Energieträgern erfolgt und unser Land hoffentlich dabei eine führende Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Endrich News September 2019

Juli/August 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
3-65 W COST EFFECTIVE AD/DC OPEN-FRAME CONVERTER LO SERIES

FEATURES:
• Universal input: 85 – 264 VAC / 100 – 370 VDC (LO05: 165 – 264 VAC / 230 – 370 VDC)
• Operating temperature range: -25 °C to +70 °C
• High I/O isolation: 3000 VAC
• Regulated output, low ripple & noise
• Output short circuit, over current and over voltage protections
• LO15 / 30 / 45 /  65 series meet IEC / EN / UL62368 safety standards
• LO15 / 30 W series meets white goods requirements
• LO15 / 30 / 45 / 65 series have indicator lights

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Juli/August 2019

Juni 2019  >>

GEDANKEN ZUR WAHL DES EU-PARLAMENTS

Liebe Leserinnen und Leser,

70 Jahre Frieden, welche wunderbare Tatsache und 60 Jahre Europäische Union, das bedeutet freien, grenzenlosen, überschreitenden Verkehr, 60 Jahre problemloser Austausch
von Produkten der einzelnen Ländern. All dies waren Jahre der Prosperität und des Wohlstandes für alle angeschlossenen Länder. Unzählige Entwicklungsprojekte in den
einzelnen Ländern konnten finanziert werden, zum Wohle der beteiligten Länder. Dass dabei bei manche Milliarde in die Taschen Unberechtigter geflossen ist, ist traurig,
aber auch Wahrheit. Dass Parlament einmal im Monat nicht in Brüssel, sondern in Straßburg tagt, ist eine der Merkwürdigkeiten, sind Eigenarten, die man nicht unbedingt
verstehen kann. Diese Gemeinschaft der 27 Länder steht jetzt mit der Europawahl wieder auf dem Prüfstand. Wir EU-Bürger haben die Chance, ein neues Parlament zu wählen
und dabei unsere Zufriedenheit bzw. unseren Ärger über die Tätigkeit des bisherigen europäischen Parlamentes auszudrücken. Neben den etablierten bekannten Parteien,
versuchen eine Vielzahl von neuen Parteien einen Sitz in Brüssel zu ergattern. Viele von uns werden sich fragen, ob man überhaupt wählen soll, weil es ja doch nichts nützt
oder seinen Ärger durch die Wahl von radikalen Parteien zum Ausdruck zu bringen. Auch England, das eigentlich ausscheren möchte aus dieser Gemeinschaft, ist jetzt gezwungen,
nochmal an der Wahl teilzunehmen.

Wir alle sind uns in einem Punkt sicher, es muss sich in Brüssel einiges ändern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele unnötige, kleinliche – ja fast dümmliche
Verordnungen geschaffen, über die man im Normalfall nur den Kopf schütteln kann. Eine der wichtigsten Forderungen von uns Wählern wäre deshalb, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren und Nebensächliches den Länderparlamenten zu überlassen und wir Wähler müssen durch unsere Wahl der richtigen Abgeordneten dafür Sorge tragen, dass
wir wieder ein möglichst stabiles Parlament mit etablierten Parteien bekommen, wobei nationale Interessen möglichst nicht allzu deutlich auftreten sollten. Vor allem
müssen die separatistischen Tendenzen von Ländern wie Ungarn, Polen, Italien beendet werden.

Demokratische Gedanken und Wünsche von 300 Mio. EU-Bürgern werden auf üble Weise mit Füßen getreten, wenn die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Demokratie und Machtstreben
vertragen sich nicht, und die Länder, die sich nicht an diese Spielregeln halten wollen, müssen mit energischen Mitteln wieder zur Räson gebracht werden.
Jeder, der Mitglied in einem Fußballclub oder Turnverein ist weiß, dass es Spielregeln gibt, an die sich jeder zu halten hat. Einige Länderpolitiker haben eine andere Meinung
und betrachten die EU als Milchkuh, die sie bedenkenlos melken können.

Als Bürger der EU würde ich mir wünschen, dass sich das neue Parlament vor allem um außenpolitische Fragen kümmert, denn was ist heute die EU auf dem Weltmarkt im Vergleich
mit den Wirtschaftsmächten wie die USA und China. Wir lassen es zu, dass China eine neue „Seidenstraße“ quer durch Europa bauen will, und wir haben kein Rezept, um etwas
Ähnliches zu planen. Jahrzehnte lang hat man zugesehen wie sich die wirtschaftlichen Verhältnisse dramatisch verschlechtert haben und die EU überflüssige Warengüter genau in
diese Länder liefert, um erfolgreich jeden Keim einer Industriealiserung zu zerstören! Wie oft zeigt sich noch ein kleinstaatliches Denken der einzelnen Mitglieds-länder,
rasche gemeinschaftliche Aktionen zu verhindern. Und das gefährlichste jetzt sind die politischen Strömungen von nationalistisch gesinnten Parteien, zusätzlich angeheizt durch
soziale Netzwerke, die das Misstrauen noch weiter schüren und die EU  als solches in Frage zu stellen. Es besteht Hochsaison für Skeptiker, Zweifler und totale Verweigerer.
Wir sollten die positiven Seiten der EU sehen, ohne die wir diesen Wohlstand, in dem wir heute leben, überhaupt nicht hätten. Deshalb ist es so wichtig, zur Wahl zu gehen!

           
Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Juni 2019

Mai 2019  >>

ENERGIESPAREN IM ALLTAG

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist es eine Schande, dass jetzt auch noch Kinder auf die Straße gehen müssen, um alle Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag, in den Länderparlamenten aber auch in der Industrie daran zu erinnern, dass unsere Energiepolitik und der Schutz der Umwelt in aller höchster Gefahr sind. Es gibt Millionen Stimmen, Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehkommentare, dass
eine Energiewende, d.h. ein Umschwung von Fossilen- zu den Natürlichenenergieträgern, dringend notwendig sei.

Wir reden und reden, aber seit der Reaktorkatastrophe in Japan hat sich eigentlich nicht allzu viel getan. Hoffnungsvolle Ansätze sind zwar sichtbar, aber nach wie vor wird viel zu viel geredet. Natürlich sind die Solardächer ein positiver Effekt, aber sie hätten nicht einen solchen Zuspruch erfahren, ohne die hohen Zuschüssen. Auch die Windenergie wurde eifrig gefördert, nur schade, dass die Nord- Südtrasse immer noch nicht besteht, damit der Strom von der Nord- und Ostsee in die großen Zentren des Stromverbrauchs, nämlich Süddeutschland, auch hin transportiert werden kann.

Diese Unsummen von Fördergeldern müssen natürlich refinanziert werden, in der Folge, dass unsere Energiepreise Weltweit mit an der Spitze stehen und deshalb das Energiesparen in der Industrie, in den Haushalten, zur Heizung der Wohnungen usw. dort ansetzt. Das wird zwar von jedem begrüßt, aber die Motivation entsteht nur durch den Druck durch die hohen Preise, die sich nur nach obenhin, bewegen.

Dass unsere Vorfahren sich am Lagerfeuer erwärmt und gekocht haben, ist mir verständlich, aber dass wir fossile Energieträger immer noch benötigen, um Elektrizität zu er-
zeugen oder sie direkt in Wärme umzuwandeln, ist doch eigentlich peinlich, wenn wir die Energie der Sonne  als „Hightechland“ nicht sinnvoll nutzen. Vor Jahren wurde ein Sahara Projekt groß gelobt, um in riesigen Feldern Strom zu erzeugen, was in einigen Ländern wie den USA auch teilweise passiert, aber die Verwirklichung blieb aus, weil der Transport des Stroms nach Europa offensichtliche Schwierigkeiten bereitete.

Allerdings lassen allerneueste Forschungsergebnisse hoffen: Nach der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, wird daraus Wasserstoff mit Hilfe eines Katalysators in eine gefahrlose Flüssigkeit umgewandelt. Diese soll dann, wie Rohöl, gefahrlos mit riesigen Tankschiffen nach Deutschland gebracht werden und erst im Motor wieder getrennt werden um schließlich als Wassertropfen durch den Auspuff abzufließen.

Auf dem Reißbrett klingen diese Lösungen wunderbar, aber bis zu ihrer Verwirklichung dürften einige Jahre bis Jahrzehnte in die Lande gehen. Nur weil unsere Kinder offensichtlich vernünftiger sind als wir Alten, denkt man ernsthaft darüber nach, wann Kohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Ölkraftwerke end-gültig abgeschaltet werden. Bis dahin heißt es einfach: Sparen,
sparen und nochmals Energiesparen.

Gerade deshalb sind neueste Systeme und Verfahren des intelligenten Energiemanagements und der Energieverteilung (SMART GRID) so wichtig und interessant. Und weil man elektrischen Strom nur über Batterien speichern kann, bilden beide Einheiten zusammen d.h. das intelligente Verteilungsmodul und die Batterie, ein äußerst effizientes Mittel, um Energie, z.B. Computern in Robotern und vielen anderen Anwendungsgebieten optimal zu verteilen.

Unsere beiden neuen Kooperationspartner, die Firma Olmatic und die Firma Jauch zeigen zu diesem Thema interessante Lösungen. Sehen Sie weitere Informationen im Inneren dieses Heftes.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Mai 2019

April 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NEW TYPES OF RECTANGULAR SPEAKERS FROM CHINASOUND AND VECO

FEATURES:
• Wider frequency range and better sound, compared to other sound solutions
• Space saving shape & size
• Different impedances available
• Wide range of sizes available)
• Wire / connector assembly available
• Automotive specification available
• Expert advice & design-in support available

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April 2019

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