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Juni 2019  >>

GEDANKEN ZUR WAHL DES EU-PARLAMENTS

Liebe Leserinnen und Leser,

70 Jahre Frieden, welche wunderbare Tatsache und 60 Jahre Europäische Union, das bedeutet freien, grenzenlosen, überschreitenden Verkehr, 60 Jahre problemloser Austausch
von Produkten der einzelnen Ländern. All dies waren Jahre der Prosperität und des Wohlstandes für alle angeschlossenen Länder. Unzählige Entwicklungsprojekte in den
einzelnen Ländern konnten finanziert werden, zum Wohle der beteiligten Länder. Dass dabei bei manche Milliarde in die Taschen Unberechtigter geflossen ist, ist traurig,
aber auch Wahrheit. Dass Parlament einmal im Monat nicht in Brüssel, sondern in Straßburg tagt, ist eine der Merkwürdigkeiten, sind Eigenarten, die man nicht unbedingt
verstehen kann. Diese Gemeinschaft der 27 Länder steht jetzt mit der Europawahl wieder auf dem Prüfstand. Wir EU-Bürger haben die Chance, ein neues Parlament zu wählen
und dabei unsere Zufriedenheit bzw. unseren Ärger über die Tätigkeit des bisherigen europäischen Parlamentes auszudrücken. Neben den etablierten bekannten Parteien,
versuchen eine Vielzahl von neuen Parteien einen Sitz in Brüssel zu ergattern. Viele von uns werden sich fragen, ob man überhaupt wählen soll, weil es ja doch nichts nützt
oder seinen Ärger durch die Wahl von radikalen Parteien zum Ausdruck zu bringen. Auch England, das eigentlich ausscheren möchte aus dieser Gemeinschaft, ist jetzt gezwungen,
nochmal an der Wahl teilzunehmen.

Wir alle sind uns in einem Punkt sicher, es muss sich in Brüssel einiges ändern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele unnötige, kleinliche – ja fast dümmliche
Verordnungen geschaffen, über die man im Normalfall nur den Kopf schütteln kann. Eine der wichtigsten Forderungen von uns Wählern wäre deshalb, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren und Nebensächliches den Länderparlamenten zu überlassen und wir Wähler müssen durch unsere Wahl der richtigen Abgeordneten dafür Sorge tragen, dass
wir wieder ein möglichst stabiles Parlament mit etablierten Parteien bekommen, wobei nationale Interessen möglichst nicht allzu deutlich auftreten sollten. Vor allem
müssen die separatistischen Tendenzen von Ländern wie Ungarn, Polen, Italien beendet werden.

Demokratische Gedanken und Wünsche von 300 Mio. EU-Bürgern werden auf üble Weise mit Füßen getreten, wenn die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Demokratie und Machtstreben
vertragen sich nicht, und die Länder, die sich nicht an diese Spielregeln halten wollen, müssen mit energischen Mitteln wieder zur Räson gebracht werden.
Jeder, der Mitglied in einem Fußballclub oder Turnverein ist weiß, dass es Spielregeln gibt, an die sich jeder zu halten hat. Einige Länderpolitiker haben eine andere Meinung
und betrachten die EU als Milchkuh, die sie bedenkenlos melken können.

Als Bürger der EU würde ich mir wünschen, dass sich das neue Parlament vor allem um außenpolitische Fragen kümmert, denn was ist heute die EU auf dem Weltmarkt im Vergleich
mit den Wirtschaftsmächten wie die USA und China. Wir lassen es zu, dass China eine neue „Seidenstraße“ quer durch Europa bauen will, und wir haben kein Rezept, um etwas
Ähnliches zu planen. Jahrzehnte lang hat man zugesehen wie sich die wirtschaftlichen Verhältnisse dramatisch verschlechtert haben und die EU überflüssige Warengüter genau in
diese Länder liefert, um erfolgreich jeden Keim einer Industriealiserung zu zerstören! Wie oft zeigt sich noch ein kleinstaatliches Denken der einzelnen Mitglieds-länder,
rasche gemeinschaftliche Aktionen zu verhindern. Und das gefährlichste jetzt sind die politischen Strömungen von nationalistisch gesinnten Parteien, zusätzlich angeheizt durch
soziale Netzwerke, die das Misstrauen noch weiter schüren und die EU  als solches in Frage zu stellen. Es besteht Hochsaison für Skeptiker, Zweifler und totale Verweigerer.
Wir sollten die positiven Seiten der EU sehen, ohne die wir diesen Wohlstand, in dem wir heute leben, überhaupt nicht hätten. Deshalb ist es so wichtig, zur Wahl zu gehen!

           
Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Juni 2019

Mai 2019  >>

ENERGIESPAREN IM ALLTAG

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist es eine Schande, dass jetzt auch noch Kinder auf die Straße gehen müssen, um alle Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag, in den Länderparlamenten aber auch in der Industrie daran zu erinnern, dass unsere Energiepolitik und der Schutz der Umwelt in aller höchster Gefahr sind. Es gibt Millionen Stimmen, Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehkommentare, dass
eine Energiewende, d.h. ein Umschwung von Fossilen- zu den Natürlichenenergieträgern, dringend notwendig sei.

Wir reden und reden, aber seit der Reaktorkatastrophe in Japan hat sich eigentlich nicht allzu viel getan. Hoffnungsvolle Ansätze sind zwar sichtbar, aber nach wie vor wird viel zu viel geredet. Natürlich sind die Solardächer ein positiver Effekt, aber sie hätten nicht einen solchen Zuspruch erfahren, ohne die hohen Zuschüssen. Auch die Windenergie wurde eifrig gefördert, nur schade, dass die Nord- Südtrasse immer noch nicht besteht, damit der Strom von der Nord- und Ostsee in die großen Zentren des Stromverbrauchs, nämlich Süddeutschland, auch hin transportiert werden kann.

Diese Unsummen von Fördergeldern müssen natürlich refinanziert werden, in der Folge, dass unsere Energiepreise Weltweit mit an der Spitze stehen und deshalb das Energiesparen in der Industrie, in den Haushalten, zur Heizung der Wohnungen usw. dort ansetzt. Das wird zwar von jedem begrüßt, aber die Motivation entsteht nur durch den Druck durch die hohen Preise, die sich nur nach obenhin, bewegen.

Dass unsere Vorfahren sich am Lagerfeuer erwärmt und gekocht haben, ist mir verständlich, aber dass wir fossile Energieträger immer noch benötigen, um Elektrizität zu er-
zeugen oder sie direkt in Wärme umzuwandeln, ist doch eigentlich peinlich, wenn wir die Energie der Sonne  als „Hightechland“ nicht sinnvoll nutzen. Vor Jahren wurde ein Sahara Projekt groß gelobt, um in riesigen Feldern Strom zu erzeugen, was in einigen Ländern wie den USA auch teilweise passiert, aber die Verwirklichung blieb aus, weil der Transport des Stroms nach Europa offensichtliche Schwierigkeiten bereitete.

Allerdings lassen allerneueste Forschungsergebnisse hoffen: Nach der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, wird daraus Wasserstoff mit Hilfe eines Katalysators in eine gefahrlose Flüssigkeit umgewandelt. Diese soll dann, wie Rohöl, gefahrlos mit riesigen Tankschiffen nach Deutschland gebracht werden und erst im Motor wieder getrennt werden um schließlich als Wassertropfen durch den Auspuff abzufließen.

Auf dem Reißbrett klingen diese Lösungen wunderbar, aber bis zu ihrer Verwirklichung dürften einige Jahre bis Jahrzehnte in die Lande gehen. Nur weil unsere Kinder offensichtlich vernünftiger sind als wir Alten, denkt man ernsthaft darüber nach, wann Kohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Ölkraftwerke end-gültig abgeschaltet werden. Bis dahin heißt es einfach: Sparen,
sparen und nochmals Energiesparen.

Gerade deshalb sind neueste Systeme und Verfahren des intelligenten Energiemanagements und der Energieverteilung (SMART GRID) so wichtig und interessant. Und weil man elektrischen Strom nur über Batterien speichern kann, bilden beide Einheiten zusammen d.h. das intelligente Verteilungsmodul und die Batterie, ein äußerst effizientes Mittel, um Energie, z.B. Computern in Robotern und vielen anderen Anwendungsgebieten optimal zu verteilen.

Unsere beiden neuen Kooperationspartner, die Firma Olmatic und die Firma Jauch zeigen zu diesem Thema interessante Lösungen. Sehen Sie weitere Informationen im Inneren dieses Heftes.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Mai 2019

April 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NEW TYPES OF RECTANGULAR SPEAKERS FROM CHINASOUND AND VECO

FEATURES:
• Wider frequency range and better sound, compared to other sound solutions
• Space saving shape & size
• Different impedances available
• Wide range of sizes available)
• Wire / connector assembly available
• Automotive specification available
• Expert advice & design-in support available

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April 2019

März 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
NJR4234BW – the 24 GHz microwave distance measurement sensor module

FEATURES:
• 24 GHz microwave distance measurement sensor for stationary and moving objects up to 30 m for a pedestrian
• Antenna, microwave RF circuit, base-band IF circuit, MCU and also signal processing are integrated in low-profile package (38 x 38 x 4.2 mm)
• Low-power-consumptiont
• High sensitivity mobile object detection (patented technology)
• Distance measurement signal processing
• Automatic calibration and gain control
• Radio interference prevention
• UART interface and digital CMOS output

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März 2019

Januar 2019  >>

Ein herzliches gutes Neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst wünschen wir Ihnen ein herzliches gutes Neues Jahr. Mit viel Krach und Raketen haben wir das alte Jahr 2018 verabschiedet und das neue Jahr 2019 begrüßt. Die einen waren froh, dass sie es hinter sich hatten und die anderen schauten mit etwas bangen Blicken auf das kommende Jahr. Im Fernsehen und Zeitschriften überboten sich die Jahresvorausschauen, Prophezeiungen, Prognosen und trotzdem wissen wir alle nicht, was uns in diesem Jahr an frohen aber auch weniger frohen Neuigkeiten bewegen wird.

Eines ist uns klar geworden, der Wind in der Weltwirtschaft wird rauer. Deutschland hatte noch ein Wirtschaftswachstum von 1,5%, nicht schlecht, aber auch nicht Rekord verdächtig. Die Wirtschaftsforscher hatten ein besseres Ergebnis erwartet und unser Finanzminister Scholz hat einen Überschuss von über 10 Milliarden Euro erzielt, dies ist erfreulich.

Wir hatten einen langen Sommer mit großer Trockenheit und dadurch Verkehrsprobleme auf den Wasserwegen. Herr Trump will um alles in der Welt seine Mauer zu Mexiko aufbauen und hat uns mit manchen unverständlichen Reaktionen und Anordnungen überrascht, die den Welthandel erschweren werden. Auf der einen Seite will er sich aus der Weltwirtschaft zurück ziehen oder mit Ländergruppen neue Wirtschaftsabkommen abschließen, auf der anderen Seite bedroht der amerikanische Botschafter in Deutschland die Industrie mit Repressalien, falls die zweite Ostseegasleitung gebaut wird. Die Autoindustrie weiß auch noch nicht, ob es zu Einfuhrzöllen in die USA kommen wird und das Abstimmungsvotum des Britischen Parlaments mit der Niederlage von Frau May könnte uns als erstes Großereignis im Jahre 2019 Probleme bereiten. Die Ungewissheit über den Brexit ob er nun statt findet oder nicht, wird uns in diesen Tagen noch heftig beschäftigen.

Eines sollte uns klar sein, der Ton wird rauer und die Wachs-tumsraten werden künftig moderater ausfallen. Eine lineare Verlängerung der letzten Jahre sollte man besser nicht in Erwägung ziehen. Eine Rezession, dafür sprechen alle Anzeichen, sollte es in 2019 nicht geben, aber etwas Vorsicht ist sicherlich bei unseren wirtschaftlichen Handlungen angebracht. Ein wichtiges Ereignis wird sicherlich die Wahl zum Europaparlament sein und die Beteiligung und das Wahlergebnis spannend. Vom neuen Parlament wünschen wir uns mehr Aktivitäten im Außenbereich, aber weniger Regulierungen im EU-Bereich. Die Regulierungswut im Parlament muss gezügelt werden, damit der einzelne Bürger die Tätigkeit und den Sinn der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft akzeptieren und besser verstehen kann.

Meinen Wunsch an die Politiker wäre, mehr Praxisnähe zu praktizieren und sich auf die dringenden Probleme zu konzentrieren wie Digitalisierung, Altersarmut, Abschaffung des Solidaritätszuschlags, eine bessere Ausbildung unserer Kinder und verbesserte Vorbereitung auf den Wechsel ins Berufsleben wären notwendig. Das teilweise erschreckende Unwissen der Schulabgänger muss ein Ende finden. Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch verbesserte Bildung vermeiden und an die Kultusminister der Länder geht der dringende Appell, in allen Bundesländern ein gleichmäßig hohes Bildungsniveau zu erzielen, denn das Nord-Süd-Gefälle zwischen den Schulen in Schleswig-Holstein und Bayern muss endlich überwunden werden.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2019

Dezember 2018  >>

Liebe Leserinnen und Leser,
Wir nähern uns der Ziellinie dieses Jahres in Windeseile. Es war ein „wildes Jahr“ mit vielen Überraschungen. Die Regierung
von Donald Trump ließ uns bereits einige böse Überraschungen erwarten, aber es kam dann während des Jahres doch noch
knüppeldicker als erwartet. Die Kündigung der Zollabkommen, der Marsch der Südamerikaner nach Mexiko und der vergebliche
Versuch in die USA einzuwandern und vieles andere mehr. Besonders bedrückend empfand ich die sich häufenden
Naturkatastrophen, von Erdbeben angefangen über kräftige Regen in Italien, Mallorca und wo immer sie sonst noch
auftraten. In den letzten Monaten versiegten die Flüsse, da war kein Wasser mehr, sodass die Schifffahrt eingestellt werden
musste und unsere Treibstoffversorgung auf der Kippe stand. Die von Menschenhand geschaffenen Probleme sind in diesem
Jahr bei weitem übertroffen worden. Das zeigt doch, wie stark wir nach wie vor, trotz 4.0, IoT und künstlicher Intelligenz usw.
eigentlich völlig den Naturgewalten ausgeliefert sind, die wir gar nicht beeinflussen können! Aber wenn wir an den CO² Ausstoß
denken, eigentlich doch mit beeinflussen könnten, wenn wir denn wollten, und vor allem die Einsicht hätten. Leider gibt es
immer noch Viele, die den Klimawandel in Frage stellen oder direkt leugnen. Meiner Meinung nach ist dies eine ziemlich
hirnrissige Haltung.

Auch politisch hat sich bei uns in Deutschland in diesem Jahr viel getan. Die SPD rätselt, wie man neue Wähler gewinnen
könnte, in Bayern ist endlich Ruhe eingetreten, Frau Merkel hat das Ende ihrer Regentschaft eingeläutet, und so könnte
man eigentlich zum Alltag zurück kommen, wenn dann nicht am Himmel einige Gewitterwolken aufziehen würden, die mir
gar nicht gefallen. Angefangen von den Aktienkursen, die erheblich eingebrochen sind, und zeigen, dass die Euphorie der
Aktienmärkte sich ziemlich abgeschwächt hat. In Frankreich sind Unruhen entstanden, die Hr. Macron noch nicht im Griff hat, und
der Brexit ist auch noch nicht ausgestanden, egal wie er sich nun schlussendlich gestalten wird. Es bleibt eine offene Frage, ob der
Braunkohletagebau in Deutschland geschlossen wird. Unsere Computerwelt ist nach wie vor gefährdet durch Hackerangriffe.
Millionen von Flüchtlingen sind auf der Flucht oder auf dem Weg zu neuen Zielen in der Hoffung auf ein besseres Leben. Dies sind
nur einige Beispiele von Gedanken, die einem zum Jahresende zu denken geben sollten.

Das klingt nicht gerade heiter und passt so gar nicht zu dem „fröhlichen Weihnachten“ wie man sich es wünschen würde.
Dabei sind sehr viele der oben aufgezählten Probleme nur das Werk von Menschen, von Politikern, die mit unsagbarer Machtgier
versuchen, Ihren Herrschaftsanspruch weiter auszudehnen und nicht zögern, dabei auch religiöse Aspekte wie zum Beispiel
den Islam oder den Kampf zwischen den Sunniten und Schiiten, dabei hemmungslos ins Spiel bringen.
Ich kann deshalb nur an die Vernunft unseren Mitmenschen appellieren, vor allem an die Regierenden, zum Wohl der Völker
tätig zu sein, den Wohlstand der Völker zu fördern, aber nicht, wie in den USA „Amerika First’“ überall einzuführen, sondern
durch den Ausspruch „People First“, damit sind alle Menschen dieser Erde gemeint.

Mit diesen Gedanken will ich Sie nicht zu sehr beschweren, aber daran erinnern, wie zerbrechlich unser Frieden, die
Globale Sicherheit und die Natur sind, und dass wir alle dazu beitragen müssen, die Kleinen, die Großen, die Armen und die
Reichen, dass die Natur wieder in Einklang kommt und wir Menschen, wo immer wir sind, uns in Bescheidenheit und
Zufriedenheit üben.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes, angenehmes und geruhsames Weihnachtsfest, Gesundheit und viel Positives im
kommenden Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Dezember 2018

November 2018  >>

Elektromobilität – pure Augenwischerei?
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass der CO² Ausstoß der Autos bis zum Jahr 2030 gegen über heute um weitere 35 % zu reduzieren sei. Wünschen kann man sich ja viel! Doch bereits für die Zeit von 2015-2020 sollte der Ausstoß von CO² anstelle von 130 gr nur noch 95 gr / km betragen, was nach Meinung der Fachleute technisch kaum machbar ist. Die einzige Möglichkeit wäre, vielleicht nur noch Klein- und Kleinstwagen zu produzieren. Eine gute Chance also für französische, italienische und rumänischen Fahrzeuge, aber deutsche Mittelklasse und Premiumautos sind unter 7-8 Liter / 100 km Treibstoff nicht zu bekommen, es sei denn, man wechselt auf Autos mit Elektroantrieb, die bekanntlich kein CO² ausstoßen und kein Stickoxid. Dass Elektrotankstellen fehlen, ist ein anderes Thema.

Trotzdem wäre eine Erfüllung dieser Forderung reine Augenwischerei, denn wenn der Strom nicht aus Windkraftanlagen oder Solaranlagen stammt, aber von Braunkohle produziert wird, dann sieht die Rechnung nämlich völlig anders aus! Dann erreicht man bei der Herstellung von Strom höhere CO² Werte, als bei modernen Dieselmotoren, weil die Kohlekraftwerke nur einen thermischen Wirkungsgrad von ca. 45 % haben, bei der Verteilung des Stromes nochmals min. 6 % verloren gehen und der Durchlauf des Stromes durch die Batterien bis zur Erzeugung von Bewegungsenergien max. einen Wirkungsgrad von 80 % zu lässt. Zugegeben, eine komplizierte Rechenaufgabe! Auf jeden fall liegt der mit Braunkohlestrom betriebene Elektromotor dann bei einem Wirkungsgrad von 34 % während moderne Dieselmotoren immerhin auf 45 % kommen.

Und betrachtet man dann den aktuellen Energieträgermix, den wir in Deutschland haben, ergibt sich ein um 60 % höherer CO² Ausstoß bei Elektromobilen gegenüber dem CO² Ausstoß beim reinen Diesel. Dies, obwohl heute aus regenerativen Quellen bereits ein erheblicher Teil des Stromes gewonnen wird.

Oder eine andere Überlegung: Wenn in Deutschland infolge der Elektromobilität Erdöl gespart wird, das wir ja komplett importieren, dann wird dieses Öl mit absoluter Sicherheit auf anderen europäischen Märkten oder Fernost verkauft und in Fahrzeugmotoren verbrannt. Eine wirklich wirksame Einsparung von CO² weltweit könnte man nur erreichen, wenn die Förderländer USA, Angola, Iran und Russland ihre Förderung drastisch reduzieren würden. Aber das ist völlig illusorisch, denn das würde bedeuten, dass ihre Einnahmen aus Ölexporten dramatisch zurück gehen und, von der USA mal abgesehen, wirtschaftlich kaum verkraften könnten. Also bleibt alles beim Alten.  Deutschland reduziert seinen Erdölverbrauch und reduziert damit die CO² Erzeugung. Aber die übrige Welt dreht weiter an der Schraube „Dieselagasausstoß“. Dies ist schlichtweg Selbstbetrug, das der CO² Spiegel trotzdem steigt, anstelle dass er abnimmt. Eigentlich schade, dass diesen Zahlen so wenig bekannt sind, vor allem in der Politik und dass man nur versucht, gegenüber den anderen mit einer weißen Weste dazustehen, denn man hat ja seinen CO² Ausstoß reduziert. Ein Irrwitz der Geschichte, denn bei der Erderwärmung ist es eigentlich egal, wo das CO² herkommt, aus Deutschland, aus China oder sonst wo her. Die Polkappen schmelzen weiter, dank der Unvernunft im Bereich der Politik. Schön wäre eine Erfindung, wie man den CO² Gehalt in den oberen Luftschichten wirkungsvoll reduzieren könnte. Man darf ja mal träumen !!!


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

*Alle Zahlen aus der Wirtschaftswoche, Ausgabe Oktober 2018

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November 2018

Januar 2018  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH:
DSL03-24 – DSL PROTECTION SOLUTION

The DSL03-24 provides ESD, EFT and surge protection for high-speed data interfaces. The transient voltage array, steering diode combination device meets IEC 61000-4-2 (ESD), IEC 61000-4-4 (EFT) and IEC 61000-4-5 (Surge) requirements. Available in the space-saving SOT-23-6 package configuration, this device is offered in 24 Volts with a Peak Pulse Power rating of 500 Watts for and 8/20 μs waveshape.

APPLICATIONS
• xDSL
• Portable Electronics
• SMART Phones

SOLUTION
• 1 x DSL03-24 in SOT-23-6 Package
• Stand-Off Voltage VWM: 24.0 Volts
• Breakdown Voltage VBmin: 26.0 Volts
• VC @ IP: 55 V @ 15 A
• Leakage Current IR: 0.1 μA
• Max. Capacitance: 5.0 pF

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DSL03-24

Dezember 2017  >>

Little Christmas

When the last Kalendersheets
flattern through the Winterstreets
and Dezemberwind is blowing
then is everybody knowing
that is it not allzuweit
she does come the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stüble
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business,
kaufen this und jene thinks
and the churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Tännchen;
when this brennt they cry “Attention”!
Rufen for the Feuerwehr:
“Please come quick to löschen her!”
Goes the Tännchen off in Rauch
they are standing on the Schlauch!

In the kittchen of the house
mother make the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Joghurtkeks
and the Opa says als Tester:
“We are killed bis to Sylvester”!
Then he fills the last Glas wine,
this is the Christmastime!

Day by day does so vergang
and the holy night does come,
you can think, you can remember
this is immer im Dezember!

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine
well, this is the Weihnachtstime!

Baby-Eyes are kugelrund
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they’re hocking,
then nothing can them ever shocking.
They are happy, are so fine
this happens in the christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
are turning round the Weihnachtsstress
enjoy, this is an never ending mess
well they find Kitekat and Chappi
in the Geschenkkarton of Papi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum,
the Tränen rennen down and down
bis our mother plötzlich flennt:
“The christmas-Gans im Ofen brennt”!
Her nose indeed is very fine
ENDE OF THE WEIHNACHTSTIME!

Quelle unbekannt

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E-news Stern

November 2017  >>

Es ist zum Weinen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach 4 Wochen Sondierungsgesprächen sind wir heute auf dem gleichen Stand wie direkt nach der Wahl! Und jetzt die tolle Idee Neuwahlen auszuschreiben. Dies ist doch wirklich ein Armutszeugnis für die jetzt gewählten Politiker! Es sei die Frage erlaubt, sollen wir Wähler nach dem Wunsch der Parteien wählen oder ist dies die einzigste Chance, innerhalb von 4 Jahren unseren Wählerwillen klar zum Ausdruck zu bringen. Was würde passieren, wenn man Neuwahlen hätte und das Ergebnis der jetzigen Wahl ziemlich genau entspräche? Vielleicht einige Stimmen für AfD noch mehr und dementsprechend bei den anderen weniger. Soll dann der gleiche Zirkus erneut von statten gehen? Dann doch lieber eine Minderheitenregierung, die sich im Vorfeld von Bundestagsentscheidungen die notwendigen Mehrheiten sucht. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir im Bundesrat diese Minderheiten für die große Koalition bereits haben und die Bundesregierung sich die jeweiligen Mehrheiten durch Einzelgespräche mit den Bundesländern suchen musste. Deshalb gibt es nach meiner Meinung nur 2 Möglichkeiten: entweder Tolerierung einer Minderheitenregierung oder aber ein erneuter Versuch, die Jamaika Koalition doch noch zum Leben zu erwecken.

Ob Herr Lindner von der FDP die alleinige Schuld am Scheitern dieser Verhandlungen trägt, können wir alle nicht beurteilen, denn wir sind nicht dabei gewesen und die Berichterstattungen der Tagespresse sind unterschiedlich und teilweise nicht objektiv.

Bevor sich die Parteien aber erneut auf ihre Parteiprogramme konzentrieren, wäre zuerst einmal zu prüfen, inwieweit diese Volkes Wille entsprechen. Und des Volkes Wille ist nun leider sehr stark, unerwartet stark, durch das Wahlergebnis der AfD zum Ausdruck gebracht worden. Deshalb wäre es vielleicht keine schlechte Idee, zuerst einmal zu fragen, inwieweit die AfD den Wählern genehme Programme vorlegte und sich dann zu überlegen, ob diese Punkte nicht auch ins eigene Programm passen würden. Aber natürlich dafür die eigene Partei Handschrift zeigen. Nicht jeder AfD Wähler war AfD Anhänger!

Wer jetzt nach Neuwahlen ruft, läuft doch Gefahr, dass der Wähler nochmals so wählt und dann wäre das Ergebnis wirklich eine Katastrophe. Warum sollte der Wähler jetzt seine Meinung ändern, nur um den zerstrittenen Politikern eine Freude zu machen? Ganz bestimmt nicht.

Dass zum Beispiel die Einwanderungspolitik in unserem Land nicht auf allgemeine Zustimmung trifft, dürfte bekannt sein. Vielleicht sollte man auch mal über Anreize nachdenken, damit die Migranten wieder in die eigenen Heimatländer zurückkehren und am Wiederaufbau ihrer Länder teilnehmen? Diese Kosten wären erheblich billiger als die entstehenden Integrationskosten. Oder durch massivsten Druck auf afrikanische Länder eine Änderung der dortigen politischen Verhältnisse zu erreichen. Schließlich haben die Großmächte Russland beispielsweise in Afghanistan oder jetzt in Syrien oder die USA in Panama durch militärisches Eingreifen versucht, die dortigen Regierungen zu stürzen. Ich weiß, dies sind nicht gerade christliche Gedanken, aber in den ländlichen und vor allem in den ostdeutschen Gebieten denkt man auch nicht gerade Grundgesetz konform und wehrt sich mit allen Mitteln gegen eine Überfremdung. Vernünftige Einwanderungsgesetze für die Bundesrepublik wären schon lange sinnvoll gewesen, wenn die Parteien nur ihr Ohr am Volkes Willen gehabt hätten. Dann hätte es die Ekszesse in Ostdeutschland, aber auch die vielen abgefackelten Wohnheime für Emigranten nicht gegeben. Und ob es dann die AfD überhaupt gegeben hätte, ist eine Frage, auf die niemand eine wirkliche Antwort weiß. Aber wenn eine große Anzahl von Bürgern zum Essen lieber Kartoffeln oder Spätzle wünscht und kein Couscous, oder wer trotz Religionsfreiheit (nach dem Grundgesetz) lieber Kirchtürme als Minarette sieht, gibt dem jetzt gewählten Politiker eine eindeutige Antwort auf die Frage, was des Volkes Willen ist und sollte nicht darauf bestehen, dass die Wahlergebnisse maßgeschneidert auf ihr Parteidogma zugeschnitten sind. Und keiner von uns käme derzeit auf die Idee, von Herrn Erdogan oder dem arabischen König zu verlangen, den Bau von Kirchen zu gestatten.

Ein anderer Punkt ist, dass wir dringend neue Arbeitskräfte brauchen, aber qualifizierte Emigranten mit einem gewissen Bildungslevel. Für unsere Industriegesellschaft, die über IoT und 4.0 redet und für die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch im Gesundheitswesen und Sozialberufen benötigt man keine Saisonarbeiter wie für die Spargel- oder die Erdbeerernte, sondern Mitarbeiter mit einer gewissen Qualifizierung für die neuen Berufe.

All dies sind Punkte, über die die Politiker intensiver nachdenken sollten, bevor sie sich auf ihr Parteiprogramm konzentrieren und auf Dogmen herumreiten. Man sollte Jamaika noch einmal eine ehrliche Chance geben.

Mit freundlichen Grüßen

W.ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Oktober 2017  >>

IN MEMORIAM
Ursula Endrich
19.09.2017

Wir bedauern den allzu frühen Tod unserer Senior Chefin und Mitbegründerin unserer Firmengruppe, Frau Ursula Endrich.

Frau Ursula Endrich hat zusammen mit ihrem Ehemann, Wolfgang Endrich, unsere Firma 1976 aus allerkleinsten Anfängen heraus gegründet. Das bedeutete neben der Bürotätigkeit auch harte, körperliche Arbeit beim Versand unserer Produkte, wozu sie sich nie zu schade war.

Frau Ursula Endrich war vom Studium her Textilingenieurin, hat sich aber mit viel Ehrgeiz in das ihr unbekannte Gebiet der Elektronik und seiner Bauelemente eingearbeitet.

Mit dem Größerwerden unserer Firma übernahm sie die Aufgaben eines Controllers und die Leitung unserer Finanzabteilung, die sie mit Umsicht jahrzehntelang äußerst erfolgreich geführt hat.

Wir verlieren mit unserer Senior Chefin einen liebenswerten Menschen, der uns noch lange als Vorbild dienen wird. Fürsorglich hatte sie vor einem geplanten Urlaub alle nötigen Dispositionen getroffen, so dass der Übergang aller Geschäfte auf die jetzige alleinige Geschäftsführerin, Frau Dr. Christiane Endrich, reibungslos erfolgen konnte.

Wir werden diese herausragende Persönlichkeit und Unternehmerin vermissen und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Geschäftsführung und Belegschaft
der Firmengruppe Endrich

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Frau Ursula Endrich Frau Ursula Endrich

September 2017  >>

Alles Diesel oder?

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn diese Zeilen geschrieben werden, sind die Ergebnisse unserer Bundestagswahl noch nicht bekannt. Aber ich bin sicher, die einen freut das Ergebnis, die anderen nicht. Einige haben es erwartet und die anderen sind zu Tode erschrocken. Dann beginnen die altbekannten Koalitionsverhandlungen – wer mit wem. Und dann beginnt das altbekannt Gekungel um Ministerposten. Und hier beginnt mein herzlicher Wunsch: Gott gebe uns sachkundige Minister. Nicht alt gediente Schlachtrösser, sondern Damen und Herren, die von dem Sachgebiet, das sie betreuen und verantworten sollen, auch eine Ahnung haben. Die letzte Regierung war nicht damit gesegnet! Bei ihrem Amtseid schwören die zukünftigen Mandatsträger ihre Tätigkeit zum Wohle unseres Volkes auszuüben – und nicht den Lobbyisten verpflichtet zu sein und alle alten Zöpfe abzuschneiden. Ein Beispiel wären Herr Macron in Frankreich. Nachdem die meisten von uns die Wahlprogramme sowieso nicht gelesen haben, wäre jetzt die beste Gelegenheit, kurzfristige Neuerungen durchzusetzen. Ein Beispiel wäre die Landwirtschaft, wo man die Düngung mit Nitraten unterbinden sollte, bei der Geflügelzucht strenge Maßstäbe an die Produkte zu legen, die die menschliche Gesundheit nicht negativ beeinflussen – sei es bei der Bekämpfung des Ungeziefers in den Ställen und bei den großen Tieren darauf zu achten, das keine Medikamente mehr verwendet werden, für die die Viren und Bakterien noch keine Resistenz entwickelt haben. Denn wenn diese jetzt in der Tiermedizin verwendet werden, verschießt man das letzte Pulver, das man noch für die Menschheit hätte, auf die der menschliche Körper noch anspricht. Viel zu viele Bakterien sind gegen üblichen Antibiotika bereits resistent und wirken nicht mehr.

Ein anderer Wunsch von mir wäre, dass man auf die Diesel Diskussion verzichtet und akzeptiert, dass wir Diesel noch viele Jahre benötigen und bei der E-Mobilität auf die richtigen Pferde setzen. Strom kann heute aus Braunkohle, Steinkohle, aus biologischen Abfällen, aber auch durch Windkraft, Wasserkraft, sowie Solarenergie gewonnen werden, zum Teil sehr teuer mit schädlichen Abgasen oder durch Windkraft und/oder Solarzellen. Wobei wir schon jetzt riesige Mengen an Strom exportieren, nur um diesen loszuwerden. Ferner gibt es zu den Lithium Batterien eine zweite sehr interessante Alternative – nämlich die Brennstoffzellen mit Wasserstoff. Erst kürzlich hat der Entwicklungschef von Daimler Benz laut einer Pressemitteilung verkündet, dass die Entscheidung, ob man sich mehr den Brennstoffzellen oder der Lithium Batterie zuwenden wolle, noch nicht entschieden sei. Aber Daimler will jetzt Hybridfahrzeuge herausbringen, die sowohl Lithiumbatterien als auch eine Brennstoffzelle enthalten. Denn wenn man sich für Lithium Batterien entscheidet, muss man wissen, dass dieses Material als Rohstoff nur selten zur Verfügung steht, aber Wasserstoff in unbegrenztem Umfange. Und Wasserstoff kann man nachts mit dem überschüssigen Strom problemlos herstellen. Aber es kommt jetzt vor allem darauf an, die richtige Infrastruktur zu wählen und darüber zu entscheiden. Wasserstoff lässt sich an jeder Tankstelle problemlos lagern, genau wie Gas. Eine zusätzliche Infrastruktur von Elektrotankstellen wird immense Summen verschlingen. Aber wir müssen uns jetzt entscheiden und unverzüglich handeln. Heute wissen viel zu wenige über die Alternativen zur Lithium Batterie und in Regierungskreisen scheint diese Botschaft überhaupt noch nicht angekommen zu sein. Derzeit gibt es auf dem Markt mindestens vier Steckersysteme aber keine Normung. Welcher Stecker gewinnt und mit welchem soll man dann das Auto aufladen können? Man bedenke den Kabelsalat auf den Gehsteigen, in Parkstraßen, wo Haus an Haus Autos auf der Straße parken und jeder abends sein Auto aufladen will. Schon allein der Gedanke daran lässt mich grausen.

Schon vor Jahren habe ich einmal den schwäbischen Dichter Gerhard Raff zitiert mit seinen Worten „Herr, schmeiß Hirn ra!“.Ich kann nur hinzufügen: Es wird allerhöchste Zeit!

Mit freundlichen Grüßen 

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

August 2017  >>

Liebe Leserinnen  

und Leser, der  Bundestagswahlkampf  ist in vollem Gange, die Parteien kämpfen um jede Stimme, und die Parteiprogramme haben in sich, was der Wähler alles für seine  neue,  schöne,  sorglose Zukunft erwarten könnte. Aber wenn ich mir die Wahlprogramme sorgfältig durchsehe, stelle ich leider fest, dass sie die wirklichen Probleme  der  Zukunft  gar  nicht  ansprechen.  Teilweise,  weil die  Parteiinteressen  dagegen  sind, oder  die  Lobbyisten  keine vernünftige Entscheidung zulassen.

Gestatten  Sie  mir  einige  Beispiele:  Die  Wasserpreise  sollen  in Zukunft steigen, weil man in die Wasserwerke teure Filteranlagen einbauen  muss,  die  die  Nitrate  herausfiltern  sollen,  die  unsere Bauern so reichlich auf den Feldern ausgebracht haben. 

In Großstädten fehlt es an Wohnungen zu erschwinglichen Preisen, weil man den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt hat und ein Gesetz beschlossen wurde, das die Mieten künstlich niedrig haltenwill, entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft, denn dann wird noch weniger gebaut und die Sanierung von Altbauten behindert, wie man es schon vor Jahrzehnten in der DDR sehen konnte.

Unsere  Automobilindustrie  will  vom  Diesel  nicht  weg  und  will die  EU  Vorschriften  durch  vermehrte  Produktion  von  E-Mobilen ausgleichen,  wozu  man  in  etwa  3  Jahren  fähig  sein  will.  Die E-Mobilität  hängt wiederum  von  leistungsfähigen  Batterien ab, um  wenigstens  500  km  Reichweite  mit  einer  Batteriefüllung  zu realisieren. Aber solche Batterien gibt es noch nicht oder sie sind in der Entwicklung noch nicht fertig. Zum Glück, kann man nur sagen,  denn  wo  sollen  denn  die  E-Mobile  Strom  tanken, wenn keine Tankstellen vorhanden sind. 

Und  dann  erwartet  man  für  das  Jahr  2030  circa  30  %  mehr Fahrzeugabsatz.  Nur  frage  ich  mich,  wo  diese  Fahrzeuge  denn fahren sollen, wenn heute schon die Autobahnen mit Lastwagen verstopft sind. Zudem sind tausende von Brücken zu renovieren und  zu  sanieren  und  zigtausende  Kilometer  Landstraßen  und Autobahnen müssen dringend repariert werden. 

Da viele von uns im Sommer jetzt in den Ferien gen Süden streben,  könnte  man  auf  Verkehrsdurchsagen  eigentlich  verzichten, denn es gibt ja nur noch Staus. Wie das in zehn oder zwanzig Jahren  noch funktionieren  soll,  ist  mir  schleierhaft.  Die  ersten Gemeinden  im  Süden,  z.B.  in  Spanien  beschweren  sich  bereits und wollen keine Touristen mehr, da sie die Städte kaputt machen würden.  Vielleicht  sollte  man Herrn  Putin  fragen,  wie  es  denn an der Schwarzmeer Küste wäre und ob man einen Teil dieser Millionen Sonnenhungriger in diese Gegenden umlenken könnte. 

Bürokratieabbau, ein schlechter Scherz!

Wenn man am Wochenende in Ruhe die Sonntagszeitung liest, dann  wundert  man  sich  nur,  dass  unsere  Volkswirtschaft  noch einigermaßen funktioniert. Eigentlich geht es im Wahlkampf doch nur darum, dass jeder Abgeordnete wieder für vier Jahre seinen Job behält und nicht arbeitslos wird, denn nicht alle Abgeordneten sind  Rechtsanwälte.  Das  einzig  Konstante  bleibt  bei  uns  der riesige  Beamtenapparat  und  die vielen  Ministerien,  die  tagein, tagaus darüber nachdenken, welche neuen Gesetze sie erlassen müssen, um uns Bürger noch weiter zu reglementieren.

Nur ein Beispiel: Wir müssen aus Platzgründen gerade eine große Lagerhalle bauen, aber das Baugesuch muss von 18 Stellen mit entsprechenden Gutachten geprüft werden. Und das Verrückteste von allen ist ein sogenanntes „Lärmschutzgutachten“. Ich habe es schon lange aufgegeben, mich zu wundern.

Aber  im  Ernst,  ich  vermisse  die  ernsthaften  Planungen  für  die nächsten  zehn  und  mehr  Jahre  bzw.  die  nicht  vorhandenen Planungen,  denn  was  heute  so  alles  in  der  Politik  passiert,  ist doch nur ein Reagieren auf tägliche Probleme. Dabei könnte man vorhersehen, dass z.B. durch die weltweite Kommunikation die Bewohner des entlegensten Winkels dieser Erde erfahren, dass es sich z.B. in Europa bzw. in Deutschland besser leben lässt und es erstrebenswert wäre, dorthin zu gehen. Der Bevölkerungsexplosion in den unterentwickelten Ländern z.B. in Afrika, steht man dank der Fortschritte der Medizin hilflos gegenüber. Die 1-Kind-Politik in China hat dies noch stoppen können, aber in Afrika? Und dabei nehmen wir ihnen noch die Arbeitsplätze weg, indem wir Kleider und Nahrungsmittel an die hungernde Bevölkerung liefern, anstatt ihnen  zu  zeigen,  wie  man  sich  durch  Ackerbau  und  Viehzucht selbst  ernähren  kann  oder  durch  Kleinkredite  ein  Mittelstand heranwachsen könnte, der für sich selbst sorgt.

Wir  hätten  so  viele  hoch  gebildete  studierte  Experten  in unserer  Bevölkerung,  die,  wenn  man  nur  wollte,  eine  sinnvolle Langzeitplanung  für  alle  Bereiche  unseres  Lebens  aufstellen könnten, aber keiner von den vielen Politikern aller Parteien hätte Zeit, sich damit zu befassen, denn in vier Jahren geht der gleiche Zirkus wieder von vorne los.

Mit freundlichen Grüßen 

W. Endrich

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