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Februar 2020  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
PAN1780 – NORDIC IC BASED BLUETOOTH LE V5.0 MODULE

FEATURES:
• Surface mount type dimensions: 15.6 x 8.7 x 2.1 mm
• Nordic nRF52840 featuring ARM Cortex-M4F with 64 MHz
• Embedded 1 MB flash memory and 256 kB internal RAM
• LE 2 Mbps high-speed PHY, LE long range coded PHY
• Qualified Bluetooth mesh profile stack
• Chip antenna on board

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Februar 2020

Januar 2020  >>

WIR SIND NOMMINIERT! "Produkte des Jahres 2020"
Stimmen Sie jetzt ab für unseren interaktiven Spiegel in der Kategorie "Industrial & IoT"!
www.elektronik.de/pdj20

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Rückblick auf das Jahr 2019 ist zwiespältig. Es hat mich gefreut, dass die Energiewende endlich realisiert wird und wohl jeder Gutwillige kapiert hat, dass es mit unserer Erde bergab gehen wird, wenn wir nicht endlich Maßnahmen ergreifen, um der Umweltverschmutzung Einhalt zu gebieten. Auch wenn Deutschland angeblich nur 2% dazu beiträgt, nehmen wir in der Welt doch eine Vorbildfunktion ein. Dass es gerade eine 16-jährige Schülerin aus Schweden sein musste, die uns energisch auf Trab gebracht hat, ist zwar ein Trauerspiel, aber jetzt hat wohl auch der letzte Gutwillige auf dieser Erde begriffen, dass wir etwas tun müssen.Seien es die Plastiktüten, die wegfallen sollen, oder die Plas-tikflaschen, neue Katalysatoren, die die Dieselautos sauberer machen, eine zeitliche Festlegung wann der Braunkohle-Abbau eingestellt wird und noch viele andere Details. Wie so oft im Leben gibt es aber auch Übertreibungen im Überschwang der Gefühle, denn z.B. eine Heraufsetzung des Benzin- und Dieselpreises auf 2€ oder mehr pro Liter würde viele Bundesbürger sehr hart treffen. Leider hat die Bestandsaufnahme unserer Lebensumstände auch viele Fehler zu Tage gebracht, z.B. dass die Bundesbahn das Schienennetz und die Modernisierung in Richtung Digitalisierung sträflich vernachlässigt hat, dass wir extremen Wohnungsmangel gerade in den Ballungszentren haben, weil wir den sozialen Wohnungsbau seit Jahrzehnten vernachlässigt haben oder der Bau von neuen Windkraftanlagen dramatisch zurück gegangen ist, weil man die betroffene Bevölkerung nicht rechtzeitig und eingehend von der Notwendigkeit der Windkraftanlagen überzeugt hat und gerade dabei ist, dies durch die Festlegung des 1000 – Meter-Abstandes zwischen Windkraftanlage und erster Bebauung noch zu verschärfen. Wie so oft gilt der alte Spruch: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Auch, dass die Landwirtschaft weniger Dünger verwenden soll, die Tierhaltung humanisiert wird, schnellstens neue Wohnungen gebaut werden, die Elektro-Mobilität schleunigst eingeführt wird, obwohl noch kein bundesweites Netz von Zapfsäulen vorhanden ist. Auch unsere Politiker sind alle dafür, dass ab sofort alles anders werden muss, dass sich der Staat zu verschulden habe, obwohl Milliarden Euro für geplante Bauvorhaben noch auf den Konten liegen, da die Planungen hinterher hinken, sei kurz erwähnt. Ich freue mich, dass wir keinen starken Konjunktureinbruch hatten, wie es viele befürchtet hatten. Auch der befürchtete und gefürchtete Brexit hat zum Glück noch nicht stattgefunden. Deshalb ist es auch äußerst schwierig, voraus zu planen und zu sagen was im neuen Jahr wohl passieren wird. Um ehrlich zu sein, wir wissen es nicht. Ein Blick in die Glaskugel bleibt uns verwehrt, deshalb sollten wir optimistisch sein und unsere Situation nicht unnötig schlecht reden. Aber eine Tatsache bleibt unweigerlich bestehen: nämlich den Schutz unserer Erde voran zu treiben, Sonntagsreden sind jetzt wenig hilfreich, wir müssen es energisch anpacken und jeder für sich seinen Teil dazu beitragen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in einer Welt leben können, die nicht extrem verschuldet ist, die lebenswert ist, nicht von Dürreperioden, Hochwasser und Ähnlichem unbewohnbar wird und Millionen von Menschen ihren Lebensraum verlieren, weil es sich darin nicht mehr wohnen lässt. Unserem Land ist es noch nie so gut gegangen wie heute, wir haben jahrzehntelang in Frieden gelebt und dass dies so bleiben möge, wünsche ich uns und unseren Nachkommen von ganzem Herzen für das kommende Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2020

Dezember 2019  >>

We wish you all a Merry Christmas and a Happy New Year. Thank you very much for your trust and for further good cooperation.

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Dezember 2019

November 2019  >>

Endrich Group goes Social Media!

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November 2019

Oktober 2019  >>

Gedanken zur IAA

Liebe Leserinnen und Leser,

die Internationale Automobilausstellung hat in Frankfurt begonnen. Welche Freude in Lack und PS starken Autos und gleichzeitig der Irrsinn in den Zeitungen, dass SUV´s nicht mehr in Städten fahren sollten, nur weil es einen sehr tragischen Unfall in Berlin gab und Umweltverbände würden unseren Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten gerne ins Gefängnis stecken, weil er Gerichtsurteile zu Fahrverboten in Stuttgart noch nicht umgesetzt hat. Welch ein Irrsinn, mit dem wir täglich zu kämpfen haben! Die reumütige Automobilindustrie, kaum dass sie sich vom Dieselskandal erholt hat, überschlägt sich nun mit neuen E-Mobilen, größer, schöner, teurer, auch SUV´s und alle entweder mit E-Motor oder Hybrid.

Ist es wirklich die ehrliche Meinung der Automobilindustrie, dass das E-Mobil-Zeitalter jetzt angefangen hat oder nur ein Schuldeingeständnis, dass man sich viele Jahrzehnte auf den bisherigen Technologien ausgeruht hat und erst der Dieselskandal den schönen Träumen nach größer, schöner, schneller ein jähes Ende bereitet hat?

Ich bin der Meinung, wir sind gerade dabei, den nächsten Irrsinn einzuläuten, vor lauter Reue und praktiziertem Umweltbewusstsein verfällt man jetzt in einen neuen teuren Irrtum, den man noch bitter bereuen könnte. E-Autos sind erstes teuer! Schon ein Smart kostet über 20.000 Euro und selbst Kleinwagen sind nicht unter 30.000 Euro zu bekommen. Zweitens: sie haben eine begrenzte Reichweite von ca. 400 - 500 km. Für Außendienst Mitarbeiter, aber auch für Urlaubsfahrten ins Ausland sind diese Fahrzeuge völlig ungeeignet. Wenn es mehr KM-Reichweite geben soll, dann steigt der Preis für eine E-Batterie über 7000 - 8000 Euro! Je nach Typ kommt noch die lange Ladezeit hinzu. Sehr gut, werden die einen sagen, endlich eine Kaffeepause, aber ist dies wirklich notwendig?

Die flächendeckende Versorgung mit E-Tankstellen, auch im ländlichen Raum, wird noch Jahre dauern, von den immensen Kosten einmal abgesehen. Und selbst wenn alles jetzt so schnell mit der Umstellung von Diesel und Benzin auf E-Mobilität gehen sollte, sei die Frage erlaubt: Gibt es eigentlich genügend Batterien für die Millionen von Autos die man angeblich plant?

Ich frage mich, warum ist die Autoindustrie so zögerlich mit der Brennstoffzellen Technologie? Ich habe diese Frage schon mehrfach in diesen Beiträgen gestellt und einige Kritik einstecken müssen. Aber wenn die Möglichkeit einer noch besseren und vor allem billigeren Lösung besteht, sollten wir unser Gehirn nochmals einschalten. Auch hier einige Fakten: Haben wir genügend Strom zur Verfügung, wenn die Kohlekraftwerke stillgelegt werden und unsere Strompreise die höchsten in Europa sind! Die Investitionen in Windkraftwerke sind dramatisch zurückgegangen, da sich gerade die Umweltverbände nach wie vor negativ gegen die Stromleitungen von der Nordsee in den Süden sträuben und die „Verspargelung“ der Landschaft beklagen.

Fahrversuche mit der Brennstoffzelle gibt es seit über einem Jahrzehnt, offensichtlich positiv, sonst hätte man die Versuche schon lange eingestellt. Wasserstoff haben wir in unermesslichen Maße zur Verfügung, den Strom könnte man nachts billig in Wasserstoff umwandeln mit geringen Kosten und das vorhandene Tankstellennetz zusätzlich mit Wasserstofftanks versehen. Der Tankvorgang wäre auf wenige Minuten beschränkt und die Investitionskosten in die Infrastruktur würden dramatisch sinken. Die teuren Lithiumbatterien würden wegfallen und damit die Autopreise dramatisch sinken und viele andere Fragen z.B. nach der ausreichenden Rohstoffversorgung mit Lithium wären ebenfalls mit einem Schlag vom Tisch. Warum hat die Automobilindustrie nicht den Mut, einmal den „deutschen“ Weg zu gehen und federführend für die anderen Länder einen Weg der Vernunft zu gehen. Die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Oktober 2019

September 2019  >>

Künftiger Wohlstand mit Abstrichen

Liebe Leserinnen und Leser,

Unsere aktuelle Presse, Fernsehen und Radio überschlagen sich geradezu mit schlechten Meldungen, Umsatzrückgang, Auftragsrückgänge, drohende Arbeitslosigkeit. Leider stimmt es, dass die Zukunftsaussichten unserer Wirtschaft für das kommende Jahr oder Jahre derzeit nicht besonders rosig sind. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits ist es der unsinnige Zoll- und Wirtschaftskrieg, den Herrn Trump angezettelt hat, um seine amerikanische Wirtschaft auf Touren zu bringen und damit seine Wahlchancen zu verbessern.

Es gibt aber auch einige andere Gründe, dass unser Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät. Sehr oft haben sich große Firmen auf ihren Erfolgen allzu lange ausgeruht und die Trends der Zukunft nicht realisieren wollen. Die Autoindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Aber auch die sogenannte Energiewende kann man nicht gerade als Erfolgsstory verkaufen, und dass gerade unsere Kinder uns zurück in die Realität rufen müssen, ist wirklich ein Armutszeugnis. Dass sich der Energiemix, weg von Fossilen Brennstoffen, zu Elektrizität und damit Strom aus Wind, Wasser und Solarzellen ändern wird, war schon lange zu sehen, nur hat man nicht die richtigen Konsequenzen daraus gezogen.

Auch die Frage der Stromspeicherung wird noch einige Probleme mit sich bringen, denn die Frage, ob man bei Batterietechnik bleibt oder auf Brennstoffzellen umstellt und damit auf Wasserstoff, dürfte noch heiße Diskussionen unter Fachleuten aufwerfen. Die Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie wird immer Konkreter, denn Solarstrom über Elektrolyse in Wasserstoff zu verwandeln wird immer effektiver. Die Forschung hat Wege gefunden, Wasserstoff über Beigabe von Chemikalien zu neutralisieren, d.h. die Explosionsgefahr von Wasserstoff bei der Handhabung zu eliminieren, hat große Fortschritte gemacht.

Seit Jahren ist die Digitalisierung IOT, 5G-Netze das große Thema. Der Bundeswirtschaftsminister verspricht Fördergelder, wo immer es nötig sei. Ich hoffe, dass das Geld auch fließen möge, aber: Man will auch den Soli abschaffen, zigtausende Brücken müssen erneuert oder zumindest saniert  werden, das Eisenbahnnetz soll erneuert werden, aber die Überschüsse bei den Steuereinnahmen dürften in der nächsten Zeit drastisch zurück gehen. Dann haben wir noch die Forderung nach erhöhten Rüstungsausgaben und nicht zu vergessen die hohen Kosten für die Einstellung des Braunkohleabbaus und die noch unbekannten Kosten für  alle Maßnahmen, die zum Schutze der Umwelt geplant sind. Daraus folgt die einfache Frage: „Wer soll das be-zahlen?“ Werden die Versprechungen und geplanten Maßnahmen wiederum Sprechblasen werden? An guten Ideen hat es unseren Politikern noch nie gefehlt, aber leider an der Umsetzung. Vielleicht hat das Abkühlen der Konjunktur etwas Gutes für sich, dass schneller und radikaler ein Wechsel bei den Energieträgern erfolgt und unser Land hoffentlich dabei eine führende Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Endrich News September 2019

Juli/August 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
3-65 W COST EFFECTIVE AD/DC OPEN-FRAME CONVERTER LO SERIES

FEATURES:
• Universal input: 85 – 264 VAC / 100 – 370 VDC (LO05: 165 – 264 VAC / 230 – 370 VDC)
• Operating temperature range: -25 °C to +70 °C
• High I/O isolation: 3000 VAC
• Regulated output, low ripple & noise
• Output short circuit, over current and over voltage protections
• LO15 / 30 / 45 /  65 series meet IEC / EN / UL62368 safety standards
• LO15 / 30 W series meets white goods requirements
• LO15 / 30 / 45 / 65 series have indicator lights

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Juli/August 2019

Februar 2016  >>

Alte Sünden verjähren nicht

Es gibt eine alte Management-Weisheit: Fehler des Managements wirken sich erst nach Jahren aus und rächen sich dann bitterlich. Es gibt viele Beispiele, wo sich Fehler schrecklich gerächt haben, denken wir nur an die Drogeriekette Schlecker. Ich meine in diesem Zusammenhang aber die vielen Fehler, die die Bundesrepublik Deutschland im Hinblick auf ihre Beziehungen zu befreundeten Ländern, vor allem unterentwickelten Ländern, in den letzten Jahrzehnten begangen hat. Wir haben einen Entwicklungshilfeminister, der seit vielen Jahrzehnten in der Welt herumreist, Entwicklungshilfen verspricht, aber auch Stahlwerke in Afrikanische Länder vermittelt hat. Und wir haben in fast allen Ländern dieser Erde diplomatische Vertretungen, die zwar in der Lage sind, schöne Parties zu schmeißen, aber offensichtlich nicht in der Lage waren, den Bundestagsabgeordneten, die auf ihren Lustreisen in der Welt herumkurven, die Probleme der einzelnen Länder wirkungsvoll zu schildern.

Wir sind eine der stärksten Wirtschaftsnationen dieser Welt. Wir haben es aber offensichtlich nicht verstanden, anderen, unterentwickelten, Ländern zu vermitteln, was man tun kann, um ebenfalls zu Wohlstand mit einer funktionierenden Wirtschaft und Verwaltung zu kommen. Und diese Versäumnisse haben wir jetzt schmerzhaft zu spüren bekommen. Hunderttausende von Flüchtlingen haben uns im letzten Jahr überschwemmt. Mit weiteren Menschenströmen ist zu rechnen. Und dies, weil sie durch die modernen Formen der Telekommunikation, sprich Handys und Internet, zum ersten Mal und bildhaft Kenntnis davon bekommen haben, wie „gut“ es uns geht und in welchem Wohlstand wir leben. Dies führt ganz selbstverständlich zu einer Begehrlichkeit und dem Wunsch, nach Deutschland zu gehen, sich Arbeit zu suchen und aus den ärmlichen Verhältnissen herauszukommen. Denken wir vorrangig an die Länder des früheren Ostblocks.

Jahrzehnte lang haben die Kommissare der EU verhandelt und geprüft, wie sie diese Länder in die EU einreihen können. Aus der Presse weiß ich nur, dass man in Rumänien die Regierung aufgefordert hat, die Korruption zu bekämpfen. Aber was hat man wirklich an Beratungsarbeit getan? Dass z.B. die beliebte Vetternwirtschaft ausgetrocknet wird und den Verantwortlichen, angefangen von den Präsidenten – trotz ihrer allgemeinen Unfähigkeit klargemacht wird, dass wesentliche Änderungen von Gesetzen, Schulausbildung usw. herbeigeführt werden müssen. Und als sie dann schlussendlich Mitglied der EU wurden, hat man sie vollgepumpt mit Geld, hat desinteressiert zugesehen, wie sich die Staatsverschuldung erhöht hat und EU-Gelder in dunklen Kanälen versickert sind. Deutschland hat viele fähige Beamte und Gott sei Dank, seit Bismarcks Zeiten, eine vernünftige, funktionierende Verwaltung aufgebaut. Wir haben ein duales Bildungssystem, wir haben eine effektive Finanzverwaltung, Sozialversicherungen und einen funktionierenden Beamtenapparat. Natürlich ist dieser zu groß, zu langsam und in vielen Fällen nicht effektiv genug, aber trotzdem – es sind die Strukturen da, mit denen Deutschland es geschafft hat, nach dem Krieg und der totalen Zerstörung wieder auf die Füße zu kommen und zu ihrer heutigen Stärke zu gelangen.

Leider haben die verantwortlichen Politiker aller Regierungen und Parteien versäumt, einmal nachzudenken, was passiert, wenn dieses extreme Wohlstandsgefälle immer größer und größer wird. Weil die Machthaber dieser Länder es auf Grund ihrer Machtspiele leider versäumt haben, sich mit der Wirklichkeit zu befassen, nämlich mit der Bevölkerung, und den wachsenden Bevölkerungszahlen und dem Anstieg der Jugendlichen Rechnung zu tragen, denn dann hätte man sehr wohl zu dem Schluss kommen können, dass dieses Fass eines Tages überläuft und zu einer Fluchtbewegung Richtung Deutschland führt – und dies ohne Kriege. Wenn heute eine deutsche Firma in Griechenland oder in Ostblock-Ländern eine Niederlassung gründen will, dann ist der Verwaltungsaufwand riesig. Selbst unsere Firma durfte erfahren, welcher Papierkrieg zu bewältigen ist, nur um eine lächerliche Vertriebsniederlassung zu gründen.

Schauen wir uns nur in den Mittelmeer-Anrainerstaaten an (Algerien, Marokko, Tunesien usw.), wohin die kontinuierliche Misswirtschaft geführt hat. Es ist kein Wunder, dass die Jugend in diesen Ländern im „Arabischen Frühling“ aufbegehrte, weil man in Zeiten der Telekommunikation und des Smartphones davon Kenntnis erlangt hat, wie gut es sich in Deutschland leben lassen würde.

Wir haben es versäumt, ein richtiges Bild von Deutschland im Ausland zu zeichnen, nämlich dass es auch hier noch viele Arme und Bedürftige gibt, die sich in unserer Wohlstandsgesellschaft allerdings verstecken und deshalb nicht in Erscheinung treten, beispielsweise in Berlin und anderen Städten, mit ihren Armenküchen, wo man Lebensmittel von den Händlern erbettelt, um diese kostenlos an Bedürftige abgeben zu können oder diesen wenigstens eine warme Mahlzeit am Tag zu spendieren. Es wäre meiner Meinung nach leicht gewesen, durch Beratungen, Hilfestellung beim Aufbau von Gewerbeschulen, Kleinbetrieben und Krankenhäusern eine Infrastruktur zu entwickeln, die der Bevölkerung Brot und Arbeit geben kann.

Ein einfaches Beispiel ist die Türkei, als man in den Jahren um 1960 zigtausende von Arbeitskräften nach Deutschland „importierte“, ohne daran zu denken, dass diese Arbeiter ja auch eine Familie haben und selbstverständlich mit ihrer Familie zusammenleben möchten. Erinnern wir uns an die Sonderzüge, die zu Weihnachten und Ostern prall gefüllt nach Italien oder Spanien unterwegs waren, weil hier die Entfernungen noch nicht so groß waren. Aber in die Türkei? Es gab den sogenannten „Autoput“, die Straße, auf der Tausende mit überladenen Pkws über die Feiertage zurück in die Türkei gefahren sind, aber trotzdem den Wunsch nach einer endgültigen Familienzusammenführung hatten. Die Gastarbeiter waren zwar wohlgelitten, um hier die Drecksarbeit zu leisten, aber die Familien, die nach und nach nach Deutschland kamen, wurden kaum integriert und die Angehörigen der ersten Generation sprechen heute oftmals noch kein Deutsch. Das gleiche passierte mit den Russlanddeutschen. Diese Versäumnisse der Bundesregierung und der Länderregierungen haben sich bitterlich gerächt. Es lebe der „Föderalismus“! Wir haben Parallelgesellschaften geschaffen, von denen wir bis heute kaum Kenntnis genommen haben.

Und so, wie wir in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland die echte Situation nicht zur Kenntnis genommen haben oder zur Kenntnis nehmen wollten, wird es wohl weitergehen. Eine Begrenzung auf 200.000 Einwanderer, wie dies Herr Seehofer will, Stacheldrahtzäune um die Länder ziehen, ist nach meiner Meinung wirklich ein Witz. Wir alle haben gejubelt, als wir die Mauer in Berlin weg hatten. Damals hat die DDR verhindert, dass 20 Millionen Deutsche vielleicht nach Westdeutschland kommen. Aber die Zigmillionen, die in Europa ihre wirtschaftliche Situation verbessern wollen und an den Grenzen stehen, jetzt durch Stacheldrahtzäune davon abhalten zu wollen, ist wirklich lächerlich. Wo bleibt bloß der Sachverstand unserer Regierenden? Wir haben zu viele Juristen in der Verwaltung, die nur über Gesetze nachdenken können, aber die wirtschaftlichen Zusammenhänge langfristig leider gar nicht überblicken oder überblicken wollen. Als die EU unter Führung der deutschen Regierung in dem kleinen Griechenland einigermaßen vernünftige Verhältnisse herstellen wollte, wurden wir als Nazi-Deutschland und Frau Merkel in SS-Uniform in den Zeitschriften verunglimpft. Und so wird es weitergehen und der Zustrom aus den Südländern, einschließlich Afrika, wird anhalten, wenn wir nicht endlich beginnen, „gutwilligen“ Ländern zu helfen (aber nicht als Schulmeister) ihre Strukturen zu verändern und die Regierungen, die keine Begeisterung zeigen, durch geeignete Maßnahmen zu zwingen, Veränderungen in ihren Ländern herbeizuführen, damit der Wunsch nach Auswanderung überhaupt gar nicht entsteht. Warum ging es so schnell, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, als Herr Putin die Krim okkupierte?

In dieser Hinsicht habe ich nur einen Wunsch in diesem Jahr – dass unsere Regierenden endlich mit dem kleinkarierten Parteiengezänk aufhören und beginnen nachzudenken, wie die Welt im Jahre 2020 oder später aussehen könnte, ohne dass es noch nötig wird, dass Flüchtlinge versuchen, über unsere Grenzen zu stürmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

In eigener Sache: In der Zeit zwischen dem 8. Februar bis zum 8. April wird die Zeitschrift „Elektronik Journal“ eine Wahl des „Managers 2015“ im Bereich Mittelständische Distributoren durchführen. Wir haben unsere Geschäftsführerin, Frau Dr. Christiane Endrich, nominiert und würden uns freuen, wenn Sie an dieser Wahl teilnehmen würden unter www.elektroniknet.de/mdj . Alles weitere erfahren Sie über diese Internetadresse.

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

Januar 2016  >>

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, es gibt mich noch! Auf Grund von zahlreichen Zuschriften zu meinem letzten Leitartikel möchte ich auch im Jahr 2016 versuchen, das Zeitgeschehen aus meiner Sicht zu kommentieren.

Zu allererst aber wünsche ich Ihnen für das ganze Jahr 2016 von Herzen alles Gute und Gesundheit, Mut und Durchsetzungswillen. 

Und damit wäre man zum Jahresanfang bereits im politischen Bereich. Um das Maß der Dinge voll zu machen, haben jetzt auch noch der Iran und Saudi Arabien, aus angeblich religiösen Gründen, alte Streitigkeiten aufgenommen, die aus dem Jahre 700 rühren, als es um die Nachfolge des Propheten Mohammed ging und der eigentliche Nachfolger, ein Schwiegersohn von Mohammed, von einer Gruppe getötet wurde. Seither gibt es im Islam zwei Gruppen: Sunniten und Schiiten. Im Iran wird mehr der schiitische Glaube gepflegt, im Irak, in Saudi Arabien und Syrien der sunnitische. Um die Sache so richtig anzuheizen, hat deshalb der saudische König zuerst einmal einen iranischen, also schiitischen, Prediger enthaupten lassen, weil er angeblich kritische Äußerungen über die saudische Herrschaft geäußert hat. In Wirklichkeit geht es um die Vorherrschaft in diesem Gebiet und man muss befürchten, dass der Konflikt nicht auf diplomatischem Wege geschlichtet werden kann, sondern leider zur Waffe gegriffen wird. Und dann kann man darauf warten, bis die ersten Flüchtlinge wieder bei uns Zuflucht und Asyl suchen. Aber vorerst profitieren wir noch von den niedrigen Ölpreisen, mit denen Saudi Arabien den Irak vom Ölmarkt fernhalten will. 

Das zweite große Thema Asylanten/Kriegsflüchtlinge oder wie man sie bezeichnen will, hat uns auch über die Feiertage in Deutschland heftig beschäftigt. Der Zustrom wurde geringer, hat aber nicht aufgehört. Politiker versuchen nun mit Zahlen zu jonglieren, wie viele Asylsuchende, oder Flüchtlinge, man in Deutschland integrieren könnte. Zu diesem Thema fand ich in der Tagespresse eine interessante Zahl: Der BDI, Bundesverband der Deutschen Industrie, nannte eine Zahl von 600.000 offene Stellen, in die man Flüchtlinge integrieren könnte. Das Hauptproblem besteht wohl in den fehlenden Sprachkenntnissen. Hierzu fand ich noch eine interessante Zahl, und zwar aus Baden-Württemberg: Hier hatten zum 31. August 2015 rund 40.000 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Trotzdem konnten die Baden-Württembergischen Unternehmen mehr als ein Drittel der ausgeschriebenen Lehrstellen nicht besetzen. Ganz dringend sucht man Auszubildende im Gastgewerbe, im Bäckerei- und Metzgereigewerbe und im Handwerk. Aber auch im Handel blieben sehr viele Stellen unbesetzt. Wie viele offene Lehrstellen mögen es deshalb im Bundesgebiet sein?

Nachdem auch viele Asylsuchende im jugendlichen Alter von 18 bis 25 Zuflucht suchen, wäre es doch sicherlich eine vernünftige Maßnahme, diese Stellen vorrangig mit jungen Asylsuchenden zu besetzen. „Sprache lernen durch Arbeit“ könnte die Devise sein – wären da bloß nicht die zahlreichen administrativen Hindernisse. Am Anfang gilt zunächst ein generelles Arbeitsverbot. Ab dem vierten Monat dürfen Asylbewerber nur arbeiten, wenn eine sogenannte „Vorrangprüfung“ der Arbeitsverwaltung ergeben hat, dass sich für den Job kein Deutscher oder EU Bürger findet. Erst ab dem 15. Monat entfällt dieser „nachrangige Arbeitsmarktzugang“ wie es im Behördendeutsch heißt. Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit, dass die Verwaltung über ihren Schatten springt und kurzfristig jungen Asylsuchenden diese Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Damit wären manche Konflikte in den Asylantenheimen von selbst gelöst, und sollten sie eines Tages wieder zurück in ihre Heimat gehen, hätten sie einen soliden Beruf erlernt!

Zu den Silvester-Unruhen am Kölner Hauptbahnhof fällt mir nur eine Frage ein: Warum kann man nicht ein generelles Alkoholverbot für Asylsuchende verhängen? Soweit mir bekannt, ist im Islam der Alkoholgenuss streng verboten. An Tankstellen, Märkten und anderen Handelsstätten, müsste man sich von den Alkohol Kaufenden den Ausweis zeigen lassen. Bei deutschen Jugendlichen unter 18 wird es ja auch gefordert. Ferner könnte man die wichtigsten Paragraphen des Grundgesetzes, sowie generelle Verhaltensregeln bundesweit in einem Merkblatt in den arabischen Sprachen erstellen und den neueintreffenden Flüchtlingen zur Kenntnis bringen. In ihrer Heimat waren sie im Schutz, aber auch unter der Beobachtung ihrer Familie und hätten sicherlich nicht gewagt, Frauen oder Mädchen anzugreifen oder unsittlich zu belästigen. Zumindest Prügelstrafen der Verwandten wären die sofortige Konsequenz gewesen. Nachdem die Bekleidung unserer Damenwelt hier im Westen etwas freizügiger ist, wäre es dringend notwendig, allen männlichen Flüchtlingen klar zu machen, dass es sich nicht um Freiwild und Prostituierte handelt, sondern dass dieses unsere Lebensart ist, der man sich unterzuordnen hat. Der Kulturschock den jeder bekommt, sobald er in unserem Land eintrifft, ist sicherlich sehr groß, aber es sollte doch möglich sein, jedem, der lesen und schreiben kann, klarzumachen, dass er hier Sitten und Gebräuche zu beachten hat, und dass wir seinen Aufenthalt bei uns nur bei Beachtung dieser Vorschriften und Gebräuche garantieren können. Und für die Analphabeten wäre es eine gute Gelegenheit, Schreiben und Lesen zu lernen!

Herzlichst,

Ihr W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

Dezember 2015  >>

Das Jahr 2015 – ein Jahr, auf das ich gerne verzichtet hätte

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Jahr 2015 war für uns leider durch Katastrophen gekennzeichnet. Es fing damit an, dass am 07. Januar mein Schwiegersohn, Herr Dr. Mathias Würth, plötzlich und unerwartet verstorben ist und meine Tochter, Frau Dr. Christiane Endrich, mit zwei unmündigen Söhnen, Gesellschafterin und Geschäftsführerin unserer Firma, plötzlich alleine dastand.

Ein Aufgeben in dieser Situation stand außer Frage. Aber wie sollten wir das Problem, d.h., meine Tochter, zuständig für den Vertrieb und meine Frau als Finanzdirektorin, die Firma weiterführen? Ich selbst war seit 5 Jahren aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Nach einer längeren und intensiven Suche nach einem neuen technischen Kopf für unsere Firma fanden wir Herrn Dipl.-Ing. Martin Kuntzer, der am 01. Oktober in unsere Firma eintrat und damit als der technische Kopf diese schmerzliche Lücke wieder aufgefüllt hat.

Aber es war nicht nur das persönliche Schicksal, das unsere Firma und unsere Familie sehr unerwartet getroffen hat. Denken Sie nur an die Schlagzeilen in den Zeitungen in Hinblick auf die Griechenland- Krise. Unser Volk war gespalten in Befürworter, weitere Milliarden nach Griechenland zu schicken oder Griechenland aus der EU zu verabschieden. Dank Frau Merkel und ihrer Mannschaft hat man letztendlich eine Lösung gefunden, die mit mehr oder weniger Abstrichen derzeit zu funktionieren scheint.

Kaum hatten sich hier im Blätterwald die Wogen geglättet, kamen immer mehr Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan und im Schlepptau auch Flüchtlinge aus Serbien, Kroatien und Albanien in immer größeren Zahlen nach Deutschland, um dort um Asyl zu bitten, einen sicheren Unterschlupf vor dem Bombenterror in Syrien zu finden, aber sicherlich auch um letztendlich Brot und Arbeit hier in Deutschland zu finden.

Nun hatten wir schon mehrere Einwanderungswellen in Deutschland zu verzeichnen, allerdings aus ganz anderen Gründen – denken wir nur an die vielen Einwanderer aus Polen, die im 19. Jahrhundert dringend als Arbeitskräfte im Ruhrgebiet benötigt wurden und sich sehr schnell integriert haben. Schimanski ist heute ein guter deutscher Name und in den Fußballmannschaften sind ebenfalls Deutsche mit polnischem Ursprung zu finden. Darüber redet heute keiner mehr.

Nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg kamen mehrere Millionen Flüchtlinge aus Polen, dem Sudetenland und den anderen ehemaligen deutschen Gebieten zu uns. Sie kamen völlig mittellos und wurden zwangsweise aus den Ostblockländern ausgewiesen. Auch sie hatten unsägliches Leid erfahren und kamen nun mittellos nach Westdeutschland, und zwar in ein zerstörtes Land, wo die Städte in Trümmern lagen, die Fabriken entweder zerstört oder die Werkseinrichtungen demontiert und nach Frankreich, England und Russland geschafft worden waren. Aber es waren Deutsche, die die deutsche Sprache fließend beherrschten und den christlichen Religionsgemeinschaften angehörten. 

Es wurde die Wohnungsbewirtschaftung eingeführt, um diese Flüchtlingsfamilien zwangsweise in freistehende Wohnungen und Häuser einzuweisen. Wohl dem, der in Westdeutschland noch Familienangehörige hatte, zu denen er sich flüchten konnte. Da ich selbst als Flüchtling mit meiner Familie das Sudetenland, die heutige Tschechei, verlassen musste, weiß ich, wie schrecklich diese Umsiedelungsaktionen waren. Da der Staat diese extreme finanzielle Belastung nicht allein schultern konnte, wurde als sog. Lastenausgleich auf jeden Grundbesitz Hypotheken eingetragen, die die Haus- und Grundbesitzer im Westen noch jahrelang abzubezahlen hatten.

Dank der unermesslichen Schaffenskraft des gesamten Volkes glückte uns ein Wiederaufbau der Städte, neue Fabriken sind aus Ruinen entstanden, es wurden viele neue Betriebe gegründet, die sofort Arbeitskräfte benötigten. Das deutsche Wirtschaftswunder hatte seinen Lauf genommen und dank der eingeführten Marktwirtschaft durch Ludwig Erhard konnten die Lebensmittelkarten und die Reichsmark 1948 abgeschafft und durch die Deutsche Mark ersetzt werden. Es waren harte Zeiten, aber man kann sagen, dass die ältere Generation unter uns, soweit sie noch lebt, mit diesen gigantischen Problemen auf erstaunliche Weise fertig geworden ist. Man sprach von dem „German Wonder“ und wurde bereits in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Ausland beneidet. 

Aber jetzt kamen Fremde zu uns, die allergrößte Anzahl spricht kein Deutsch, und wie und wo sollte man diese enormen Flüchtlingsströme unterbringen. Auch noch im November 2015 kamen täglich Tausende von Flüchtlingen aus diesen Ländern. Frau Merkel versicherte uns, „dass wir das schaffen“, doch in den letzten Monaten wurden daran doch Zweifel laut und es wird nach Lösungen gesucht, wie man diese Zuwanderung kanalisieren oder abstoppen kann. Diese Frage ist und bleibt so lange ungeklärt, wie in Syrien von syrischen, russischen, amerikanischen, englischen und französischen Bombern Städte in Schutt und Asche gelegt werden und ein Ende dieses unseligen Krieges nicht abzusehen ist.

Die Ursachen für diese Flucht sind sehr vielschichtig. Wir haben es heute sowohl mit politischen Gründen zu tun, denn Herr Assad in Syrien will nicht zurücktreten, als auch als Folge des Irak-Krieges mit religiösen Zwistigkeiten, die zwischen Schiiten und Sunniten aufgewärmt und durch eine völlig falsche Politik, hervorgerufen durch den damaligen Präsidenten im Irak, der die Schiiten bevorzugte, noch geschürt wurden. Unter dem früheren Diktator Saddam Hussein waren es dann die Sunniten, die bevorzugt wurden. Der angrenzende Iran und die arabischen Länder, vor allem Saudi Arabien verwendeten ihre Ölmilliarden ebenfalls dazu, diesen Glaubenskrieg in Syrien anzuheizen, obwohl vorher, vor dem sogenannten arabischen Frühling, in Syrien alle Religionen, muslimische und christliche, friedlich nebeneinander lebten. Eine Parallele dazu bietet der Krieg, der in Jugoslawien stattgefunden hat, als Serbien Restjugoslawien unter seine Staatsmacht zwingen wollte.

Und dann kam als dritte Katastrophe der Terror hinzu, durch den der IS, der islamische Staat und seine Kalifen, durch Gräueltaten an der Bevölkerung und vor allem durch Terroranschläge an Macht und Einfluss gewinnen will. Es ist nicht nötig, auf die Einzelheiten und die weiteren Gründe für diese aktuelle Situation einzugehen, aber Terror durch Anschläge, wie sie angeblich im Namen von Allah erfolgt sind, sind für uns alle so gefährlich wie ein Krebsgeschwür, das sich kaum beherrschen lässt. 

Das Traurige dabei ist, dass auch junge Menschen aus Deutschland und Frankreich oder insgesamt aus westlichen Ländern dieses Terrorregime des IS attraktiv finden, als Selbstmordattentäter unschuldige Bürger unserer Länder (siehe Frankreich) töten oder in Syrien ganze Volksstämme, wie z.B. die Jesiden, auslöschen. Und das sind nicht nur türkisch oder algerisch stämmige Menschen, die sich der Illusion hingeben, dass man die Welt nach ihren Gesetzen verändern könnte. Leider sind es auch deutsche Mitbürger, die offensichtlich nicht kapiert haben, aus welchen geordneten Verhältnissen sie eigentlich stammen. Der Islam selbst ist sicherlich eine friedliche Religion, aber die Exzesse, die wir jetzt zu verzeichnen haben, sind durch nichts zu rechtfertigen. Hier geht es um einen Angriff auf unsere Freiheit, unsere im Grundgesetz verbriefte Meinungsfreiheit, die heute von vielen von uns leider viel zu wenig geschätzt wird.

Es geht uns deutschen Bundesbürgern gewisslich gut! Natürlich haben immer welche zu klagen, aber wir sollten uns alle dringend im Klaren sein, was wir zu verteidigen haben, nämlich unsere Freiheit in der Meinung, in unserem Leben, in unserer Religionsausübung. Und Toleranz auszuüben gegenüber denen, die nicht unbedingt unsere Meinung vertreten.

Ich möchte als freier Bürger von meinen Grundrechten Gebrauch machen dürfen und nicht wegen meiner Meinungsäußerung eventuell ins Gefängnis wandern. Lassen Sie uns alle in der Familie, im Freundes- und im Bekanntenkreis diese Freiheit verteidigen und alles dafür tun, dass wir in Freiheit und Frieden leben können ohne Angst zu haben, dass wir in der U-Bahn oder auf dem Weihnachtsmarkt durch irre geleitete Menschen in die Luft gesprengt werden. Aber es sollte jedem klar sein, dass es absolute Sicherheit nicht gibt. Sicherheit und Freiheit gibt es leider nicht gleichzeitig. Es lebe die Freiheit!

Ihr W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

November 2015  >>

Neuer technischer Direktor bei Endrich

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir ab dem 01. Oktober 2015 mit Herrn Dipl.-Ing. Martin Kuntzer die Position des Technischen Direktors wieder besetzen konnten. 

Herr Kuntzer übernimmt die bisherigen Aufgaben von Herrn Dr. Würth im Bereich Marketing, d.h., er übernimmt die Leitung des kompletten Produktmanagements. Er wird unsere bestehenden Hersteller und Produktlinien betreuen und den Ausbau der internationalen Geschäftsbeziehungen vorantreiben sowie die Aufnahme neuer Produktlinien und Hersteller begleiten. 
Durch sein Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik hat Herr Kuntzer einen fundierten technischen Hintergrund. Er bringt außerdem Marketingerfahrung durch seine Zeit bei den Herstellern NEC und Bourns mit sowie langjährige Distributionskenntnisse, die er sich durch seine Tätigkeit bei Arrow-Spoerle und Avnet-EBV aneignen konnte. Zuletzt war H. Kuntzer als Geschäftsführer bei der Fa. Mersen tätig. Mit dieser weitgefächerten Expertise ergänzt er unser Team perfekt und wird die erfolgreiche Entwicklung der Firma Endrich begleiten und vorantreiben. 
Wir sind überzeugt, dass wir mit Herrn Kuntzer einen ausgezeichneten und hochqualifizierten Ansprechpartner im Bereich des Produktmanagements bei Endrich gefunden haben und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. 
Mit freundlichen Grüßen Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH

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Fr. Endrich und Herr Kuntzer

Oktober 2015  >>

Unser Produkt des Monats - Infrarot-Array-Sensor GRID-EYE

• Infrarot-Array-Sensor GRID-EYE zur kontaktlosen Temperaturmessung
• Array aus 8 × 8 Thermopile-Elementen
• Temperatur- und Formmessung von bewegten und statischen Objekten
• Bis zu 10 Bilder/s über digitalen I2C-Ausgang
Panasonic - Innovative Sensor-Technologien

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GRID-EYE

September 2015  >>

Unser Produkt des Monats - RSP1/K-LC2 – Radar-Signalprozessor und Radar-Transceiver

  • Controller, entwickelt für intelligente Auswertung der Signale von Radar-Frontends, optimal für Radar-Transceiver K-LC2
  • Komplexe FFT-basierte Signalverarbeitung
  • Evaluation-Board verfügbar
  • Anwendungen: Bewegungserkennung für Beleuchtungsanwendungen, Gebäudeautomatisierung, Alarmanlagen, Türöffner, Verkehrsregelung, Drehzahlmessung

RFbeam - Innovative Sensor-Technologien

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RSP1/K-LC2

Juli/August 2015  >>

Unser Produkt des Monats - MPM3506A/MPM3510A – DC/DC-WANDLERMODULE

  • Synchrone, gleichgerichtete Abwärtswandler mit eingebauten MOSFETs und Induktivitäten
  • Kompakte Lösung mit nur 4 externen Komponenten
  • Kontinuierliche 0.6 A bzw. 1.2 A Ausgangsstrom mit ausgezeichneter Last- und Netzregelung über einen breiten Eingangsspannungsbereich

  MPS - Innovative Analog IC Technologie

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MPM3506A

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