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Februar 2020  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
PAN1780 – NORDIC IC BASED BLUETOOTH LE V5.0 MODULE

FEATURES:
• Surface mount type dimensions: 15.6 x 8.7 x 2.1 mm
• Nordic nRF52840 featuring ARM Cortex-M4F with 64 MHz
• Embedded 1 MB flash memory and 256 kB internal RAM
• LE 2 Mbps high-speed PHY, LE long range coded PHY
• Qualified Bluetooth mesh profile stack
• Chip antenna on board

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Februar 2020

Januar 2020  >>

WIR SIND NOMMINIERT! "Produkte des Jahres 2020"
Stimmen Sie jetzt ab für unseren interaktiven Spiegel in der Kategorie "Industrial & IoT"!
www.elektronik.de/pdj20

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Rückblick auf das Jahr 2019 ist zwiespältig. Es hat mich gefreut, dass die Energiewende endlich realisiert wird und wohl jeder Gutwillige kapiert hat, dass es mit unserer Erde bergab gehen wird, wenn wir nicht endlich Maßnahmen ergreifen, um der Umweltverschmutzung Einhalt zu gebieten. Auch wenn Deutschland angeblich nur 2% dazu beiträgt, nehmen wir in der Welt doch eine Vorbildfunktion ein. Dass es gerade eine 16-jährige Schülerin aus Schweden sein musste, die uns energisch auf Trab gebracht hat, ist zwar ein Trauerspiel, aber jetzt hat wohl auch der letzte Gutwillige auf dieser Erde begriffen, dass wir etwas tun müssen.Seien es die Plastiktüten, die wegfallen sollen, oder die Plas-tikflaschen, neue Katalysatoren, die die Dieselautos sauberer machen, eine zeitliche Festlegung wann der Braunkohle-Abbau eingestellt wird und noch viele andere Details. Wie so oft im Leben gibt es aber auch Übertreibungen im Überschwang der Gefühle, denn z.B. eine Heraufsetzung des Benzin- und Dieselpreises auf 2€ oder mehr pro Liter würde viele Bundesbürger sehr hart treffen. Leider hat die Bestandsaufnahme unserer Lebensumstände auch viele Fehler zu Tage gebracht, z.B. dass die Bundesbahn das Schienennetz und die Modernisierung in Richtung Digitalisierung sträflich vernachlässigt hat, dass wir extremen Wohnungsmangel gerade in den Ballungszentren haben, weil wir den sozialen Wohnungsbau seit Jahrzehnten vernachlässigt haben oder der Bau von neuen Windkraftanlagen dramatisch zurück gegangen ist, weil man die betroffene Bevölkerung nicht rechtzeitig und eingehend von der Notwendigkeit der Windkraftanlagen überzeugt hat und gerade dabei ist, dies durch die Festlegung des 1000 – Meter-Abstandes zwischen Windkraftanlage und erster Bebauung noch zu verschärfen. Wie so oft gilt der alte Spruch: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Auch, dass die Landwirtschaft weniger Dünger verwenden soll, die Tierhaltung humanisiert wird, schnellstens neue Wohnungen gebaut werden, die Elektro-Mobilität schleunigst eingeführt wird, obwohl noch kein bundesweites Netz von Zapfsäulen vorhanden ist. Auch unsere Politiker sind alle dafür, dass ab sofort alles anders werden muss, dass sich der Staat zu verschulden habe, obwohl Milliarden Euro für geplante Bauvorhaben noch auf den Konten liegen, da die Planungen hinterher hinken, sei kurz erwähnt. Ich freue mich, dass wir keinen starken Konjunktureinbruch hatten, wie es viele befürchtet hatten. Auch der befürchtete und gefürchtete Brexit hat zum Glück noch nicht stattgefunden. Deshalb ist es auch äußerst schwierig, voraus zu planen und zu sagen was im neuen Jahr wohl passieren wird. Um ehrlich zu sein, wir wissen es nicht. Ein Blick in die Glaskugel bleibt uns verwehrt, deshalb sollten wir optimistisch sein und unsere Situation nicht unnötig schlecht reden. Aber eine Tatsache bleibt unweigerlich bestehen: nämlich den Schutz unserer Erde voran zu treiben, Sonntagsreden sind jetzt wenig hilfreich, wir müssen es energisch anpacken und jeder für sich seinen Teil dazu beitragen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in einer Welt leben können, die nicht extrem verschuldet ist, die lebenswert ist, nicht von Dürreperioden, Hochwasser und Ähnlichem unbewohnbar wird und Millionen von Menschen ihren Lebensraum verlieren, weil es sich darin nicht mehr wohnen lässt. Unserem Land ist es noch nie so gut gegangen wie heute, wir haben jahrzehntelang in Frieden gelebt und dass dies so bleiben möge, wünsche ich uns und unseren Nachkommen von ganzem Herzen für das kommende Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Januar 2020

Dezember 2019  >>

We wish you all a Merry Christmas and a Happy New Year. Thank you very much for your trust and for further good cooperation.

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Dezember 2019

November 2019  >>

Endrich Group goes Social Media!

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November 2019

Oktober 2019  >>

Gedanken zur IAA

Liebe Leserinnen und Leser,

die Internationale Automobilausstellung hat in Frankfurt begonnen. Welche Freude in Lack und PS starken Autos und gleichzeitig der Irrsinn in den Zeitungen, dass SUV´s nicht mehr in Städten fahren sollten, nur weil es einen sehr tragischen Unfall in Berlin gab und Umweltverbände würden unseren Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten gerne ins Gefängnis stecken, weil er Gerichtsurteile zu Fahrverboten in Stuttgart noch nicht umgesetzt hat. Welch ein Irrsinn, mit dem wir täglich zu kämpfen haben! Die reumütige Automobilindustrie, kaum dass sie sich vom Dieselskandal erholt hat, überschlägt sich nun mit neuen E-Mobilen, größer, schöner, teurer, auch SUV´s und alle entweder mit E-Motor oder Hybrid.

Ist es wirklich die ehrliche Meinung der Automobilindustrie, dass das E-Mobil-Zeitalter jetzt angefangen hat oder nur ein Schuldeingeständnis, dass man sich viele Jahrzehnte auf den bisherigen Technologien ausgeruht hat und erst der Dieselskandal den schönen Träumen nach größer, schöner, schneller ein jähes Ende bereitet hat?

Ich bin der Meinung, wir sind gerade dabei, den nächsten Irrsinn einzuläuten, vor lauter Reue und praktiziertem Umweltbewusstsein verfällt man jetzt in einen neuen teuren Irrtum, den man noch bitter bereuen könnte. E-Autos sind erstes teuer! Schon ein Smart kostet über 20.000 Euro und selbst Kleinwagen sind nicht unter 30.000 Euro zu bekommen. Zweitens: sie haben eine begrenzte Reichweite von ca. 400 - 500 km. Für Außendienst Mitarbeiter, aber auch für Urlaubsfahrten ins Ausland sind diese Fahrzeuge völlig ungeeignet. Wenn es mehr KM-Reichweite geben soll, dann steigt der Preis für eine E-Batterie über 7000 - 8000 Euro! Je nach Typ kommt noch die lange Ladezeit hinzu. Sehr gut, werden die einen sagen, endlich eine Kaffeepause, aber ist dies wirklich notwendig?

Die flächendeckende Versorgung mit E-Tankstellen, auch im ländlichen Raum, wird noch Jahre dauern, von den immensen Kosten einmal abgesehen. Und selbst wenn alles jetzt so schnell mit der Umstellung von Diesel und Benzin auf E-Mobilität gehen sollte, sei die Frage erlaubt: Gibt es eigentlich genügend Batterien für die Millionen von Autos die man angeblich plant?

Ich frage mich, warum ist die Autoindustrie so zögerlich mit der Brennstoffzellen Technologie? Ich habe diese Frage schon mehrfach in diesen Beiträgen gestellt und einige Kritik einstecken müssen. Aber wenn die Möglichkeit einer noch besseren und vor allem billigeren Lösung besteht, sollten wir unser Gehirn nochmals einschalten. Auch hier einige Fakten: Haben wir genügend Strom zur Verfügung, wenn die Kohlekraftwerke stillgelegt werden und unsere Strompreise die höchsten in Europa sind! Die Investitionen in Windkraftwerke sind dramatisch zurückgegangen, da sich gerade die Umweltverbände nach wie vor negativ gegen die Stromleitungen von der Nordsee in den Süden sträuben und die „Verspargelung“ der Landschaft beklagen.

Fahrversuche mit der Brennstoffzelle gibt es seit über einem Jahrzehnt, offensichtlich positiv, sonst hätte man die Versuche schon lange eingestellt. Wasserstoff haben wir in unermesslichen Maße zur Verfügung, den Strom könnte man nachts billig in Wasserstoff umwandeln mit geringen Kosten und das vorhandene Tankstellennetz zusätzlich mit Wasserstofftanks versehen. Der Tankvorgang wäre auf wenige Minuten beschränkt und die Investitionskosten in die Infrastruktur würden dramatisch sinken. Die teuren Lithiumbatterien würden wegfallen und damit die Autopreise dramatisch sinken und viele andere Fragen z.B. nach der ausreichenden Rohstoffversorgung mit Lithium wären ebenfalls mit einem Schlag vom Tisch. Warum hat die Automobilindustrie nicht den Mut, einmal den „deutschen“ Weg zu gehen und federführend für die anderen Länder einen Weg der Vernunft zu gehen. Die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt.


Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Oktober 2019

September 2019  >>

Künftiger Wohlstand mit Abstrichen

Liebe Leserinnen und Leser,

Unsere aktuelle Presse, Fernsehen und Radio überschlagen sich geradezu mit schlechten Meldungen, Umsatzrückgang, Auftragsrückgänge, drohende Arbeitslosigkeit. Leider stimmt es, dass die Zukunftsaussichten unserer Wirtschaft für das kommende Jahr oder Jahre derzeit nicht besonders rosig sind. Die Gründe sind vielfältig. Einerseits ist es der unsinnige Zoll- und Wirtschaftskrieg, den Herrn Trump angezettelt hat, um seine amerikanische Wirtschaft auf Touren zu bringen und damit seine Wahlchancen zu verbessern.

Es gibt aber auch einige andere Gründe, dass unser Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät. Sehr oft haben sich große Firmen auf ihren Erfolgen allzu lange ausgeruht und die Trends der Zukunft nicht realisieren wollen. Die Autoindustrie ist ein gutes Beispiel dafür. Aber auch die sogenannte Energiewende kann man nicht gerade als Erfolgsstory verkaufen, und dass gerade unsere Kinder uns zurück in die Realität rufen müssen, ist wirklich ein Armutszeugnis. Dass sich der Energiemix, weg von Fossilen Brennstoffen, zu Elektrizität und damit Strom aus Wind, Wasser und Solarzellen ändern wird, war schon lange zu sehen, nur hat man nicht die richtigen Konsequenzen daraus gezogen.

Auch die Frage der Stromspeicherung wird noch einige Probleme mit sich bringen, denn die Frage, ob man bei Batterietechnik bleibt oder auf Brennstoffzellen umstellt und damit auf Wasserstoff, dürfte noch heiße Diskussionen unter Fachleuten aufwerfen. Die Bedeutung der Brennstoffzellentechnologie wird immer Konkreter, denn Solarstrom über Elektrolyse in Wasserstoff zu verwandeln wird immer effektiver. Die Forschung hat Wege gefunden, Wasserstoff über Beigabe von Chemikalien zu neutralisieren, d.h. die Explosionsgefahr von Wasserstoff bei der Handhabung zu eliminieren, hat große Fortschritte gemacht.

Seit Jahren ist die Digitalisierung IOT, 5G-Netze das große Thema. Der Bundeswirtschaftsminister verspricht Fördergelder, wo immer es nötig sei. Ich hoffe, dass das Geld auch fließen möge, aber: Man will auch den Soli abschaffen, zigtausende Brücken müssen erneuert oder zumindest saniert  werden, das Eisenbahnnetz soll erneuert werden, aber die Überschüsse bei den Steuereinnahmen dürften in der nächsten Zeit drastisch zurück gehen. Dann haben wir noch die Forderung nach erhöhten Rüstungsausgaben und nicht zu vergessen die hohen Kosten für die Einstellung des Braunkohleabbaus und die noch unbekannten Kosten für  alle Maßnahmen, die zum Schutze der Umwelt geplant sind. Daraus folgt die einfache Frage: „Wer soll das be-zahlen?“ Werden die Versprechungen und geplanten Maßnahmen wiederum Sprechblasen werden? An guten Ideen hat es unseren Politikern noch nie gefehlt, aber leider an der Umsetzung. Vielleicht hat das Abkühlen der Konjunktur etwas Gutes für sich, dass schneller und radikaler ein Wechsel bei den Energieträgern erfolgt und unser Land hoffentlich dabei eine führende Rolle spielen kann.

Mit freundlichen Grüßen
W. Endrich

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Endrich News September 2019

Juli/August 2019  >>

PRODUCT OF THE MONTH:
3-65 W COST EFFECTIVE AD/DC OPEN-FRAME CONVERTER LO SERIES

FEATURES:
• Universal input: 85 – 264 VAC / 100 – 370 VDC (LO05: 165 – 264 VAC / 230 – 370 VDC)
• Operating temperature range: -25 °C to +70 °C
• High I/O isolation: 3000 VAC
• Regulated output, low ripple & noise
• Output short circuit, over current and over voltage protections
• LO15 / 30 / 45 /  65 series meet IEC / EN / UL62368 safety standards
• LO15 / 30 W series meets white goods requirements
• LO15 / 30 / 45 / 65 series have indicator lights

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Juli/August 2019

Juni 2017  >>

Liebe Leserinnen und Leser!

Lassen sie uns heute keine politischen oder andersartigen Themen diskutieren, wir haben doch alle nur noch Sommer, Sonne & Urlaub im Kopf. Lassen sie mich von etwas sprechen, das mich seit 3 Monaten beschäftigt, nämlich der Frage, kann man Sonnenlicht künstlich erzeugen? Natürlich nicht mit der wahnsinnigen Strahlkraft und Energie der Sonne, aber doch immerhin mit dem Sonnenlichtspektrum. Diese Frage kann ich jetzt nach langem Studium und Fachliteratur, Firmenbroschüren und Aufsätzen eindeutig mit Ja beantworten. Ja, man kann künstliches Sonnenlichtspektrum erzeugen. Unser Kopfbeherbergt eine unglaublich vielseitige „chemische Fabrik“. Für das Sehen werden Botenstoffe und Hormone erzeugt oder aktiviert, für die Farberkennung genauso. Das gleiche gilt für das Einschlafen, wie das Aufwachen. Wenn Sie der Zusammenhang interessiert, ich schicke ihnen gern eine detaillierte Broschüre unserer Firma.

Der Auslöser dieser Untersuchung war, dass meine Firma euroLighting, eine zweite Firmengründung von mir, neben unserer 40-jährigen Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH, Produkte vertreiben will, von denen der Hersteller behauptet, sie könnten ein dem Sonnenlicht sehr ähnliches Sonnenspektrum erzeugen. Da war Misstrauen wirklich angesagt, und wir haben als ersten Versuchsballon 100 Glühbirnen an Haushalte verschenkt, zusammen mit einem Fragebogen, diesen uns nach einer Woche ausgefüllt zurückzugeben, ohne dass die Probanden wussten, was wir eigentlich wissen wollten. Und der Erfolg war überraschend, denn 70% fühlten sich durch das neue Licht (in der alten Glühbirnenform) angeregt, konnten besser lesen, also die Schrift klarer erkennen, fühlten sich wesentlich wohler bei dem abendlichen Licht unter LED Beleuchtung, selbst bei 2700 K warmen Licht, sagten, dass sie weniger ermüdeten am Abend. Nur 30% fühlten sich weniger oder gar nicht angesprochen. Naja, es gibt halt Menschen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit. Nach diesem ersten Test war ich neugierig genug, mich intensiv mit der Fachliteratur zu befassen und lernte, dass man auf der letzten „Light + Building“ in Frankfurt schon einige Versuchsaufbauten mit sogenanntem „HCL Human Centric Lighting“ ausgestellt hatte. Aber große Emotionen haben die Aussteller wohl leider nicht erfahren dürfen. Fachblätter haben nur spärlich dazu Stellung genommen. Beim Quellen studieren habe ich gelernt, dass wir tagsüber ein Hormon namens „Melatonin“ erzeugen, das uns beim Einschlafen hilft und ruhig schlafen lässt, aber bei zu viel Fernsehen oder Arbeiten am Computer oder selbst beim Schauen ins Handy wird diese Melatoninerzeugung gestört, teilweise reduziert, weil diese Geräte blaues Licht ausstrahlen, das diese Melatoninbildung behindert. Wir haben dann Messergebnisse mit einem präzisen Gossen Messgerät an Fernsehern, Handys, Computern und Bildschirmen vorgenommen, und die Ergebnisse waren mehr als überraschend, denn die Messergebnisse waren durchweg schlecht und das schlimmste Licht sendeten die Stromsparlampen aus. Man wundert sich, dass die Regierung und alle, die etwas davon verstehen wollen, auf dem Energiesparlabel herumreiten, aber die Qualität des Lichtes, das diese Lichtquellen, also Computer, Schirme, Fernseher usw. ausstrahlen, ist völlig unbekannt. Es wird nicht bewertet und nicht benotet, und es wird nicht davor gewarnt. Die herstellende Industrie wird es wohl gewusst haben – hoffen wir es, aber deren Schweigen ist verständlich!

Vor dem Einschlafen erzeugen wir Melatonin, dann gibt es morgens ein Hormon, das zum Aufwachen beiträgt, in dem es auf das bläulich-weiße Licht in der Dämmerung der Sonne reagiert, tagsüber erzeugt der menschliche Körper Seratonin, das Glückshormon, das durch Essen von Schokolade angeblich gesteigert wird. Und sonst dreht sich die Hormonproduktion 24 Stunden lang, man nennt dies den „circadianen“ Rhythmus, dem wir alle unterliegen und der uns höchste Leistungssteigerung zwischen 10 und 11 Uhr bringt und sie nach einem Abflachen um die Mittagszeit gegen 16 Uhr nochmals anschwellen lässt.

Denkt man 200 Jahre zurück, dann waren die meisten Menschen im Ackerbau tätig und damit den ganzen Tag dem Sonnenlicht ausgesetzt. Erst mit der Erfindung der Industrialisierung und der Erfindung des künstlichen Lichtes, also der Elektrizität, reduzierte sich dieser Sonnenkonsum auf ca. 10% beim Menschen heute, und dies führt zu Depressionen, Mangelerscheinungen bei Kindern, z.B. bei den Zähnen, oder Knochenabbau (Osteoporose) bei älteren Menschen. Der Mangel an Sonnenlicht erklärt so manches, was wir heute als Krankheitsursache noch gar nicht richtig erkannt haben, dabei wäre Sonnenlicht doch die beste Medizin und so billig. Aus diesen Erkenntnissen heraus, haben wir uns entschlossen, diese Produkte zu vertreiben, weil die Umrüstung auf diese neuen Leuchtmittel außerordentlich preiswert ist, sowohl im Haus, in Verwaltungsgebäuden, in Schulen, in Altersheimen oder Hospitälern. Da Zahlen mehr als Worte sagen, haben wir ein Beispiel ausgerechnet, z. B. ein Raum mit 60 m2 (10 m×6 m), in dem wir 9 Deckenpanels je 40 Watt in unserer Computersimulation aufgehängt haben und dabei ausgezeichnete Lichtwerte erzielt haben. Vorgabe lt. Gesetz sind 500 Lux am Arbeitsplatz, direkt unterhalb und neben den Deckenpanelen hatten wir 630 Lux, in den Zwischenräumen 540 Lux und nur an den Wänden ca. 450 Lux. Erreicht wurde dies mit 9 Panelen mit zusammen 380 Watt und total 47000 Lumen. Das Ganze kann man zu einem Materialwert von knapp 1500 € erwerben (natürlich ohne Installationskosten). Dem gegenüber stehen die bessere Leistung der Mitarbeiter, weniger Krankheitstage, hohe Konzentration und ein generelles Wohlbefinden der Mitarbeiter. Dies sind doch Zahlen und Fakten, die nachdenklich machen! Vielleicht sind Sie dann auch so euphorisch nach einer Umstellung auf sonnenähnliches Kunstlicht, wie ich es wurde.

Wenn Sie mehr über diese Leuchtmittel wissen möchten, schreiben Sie mir bitte. Eine Email genügt an: w.endrich@endrich.com

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Mai 2017  >>

Einige Gedanken zur Gerechtigkeit

Es ist mal wieder Wahlzeit und das Schlagwort „Gerechtigkeit“ wird von allen Seiten gerne benutzt, um damit zu werben. Besonders die fehlende „soziale Gerechtigkeit“ wird oft genannt. Es gibt ein Bonmot von Baron Rothschild aus Paris, aus dem 19. Jahrhundert, einem bekannten Bankier, der abends, als er seine Bank verließ, von einem Bettler angesprochen wurde und dieser verlangte einen Franc und Baron Rothschild sagte: „Frankreich hat 80 Millionen Einwohner, mein Vermögen ist 80 Millionen Franc, wenn ich gerecht sein will, müsste ich jedem Franzosen 1 Franc geben und mein Vermögen wäre Null“. Und er gab dem Bettler keinen Franc.

Ist es gerecht, wenn Kinder bereits mit einem Herzfehler auf die Welt kommen oder Mütter mit Familie in jungen Jahren an Krebs sterben oder oder oder? Es gibt so viele Beispiele, wo man sich wirklich fragt, ist das gerecht? Ich glaube, das Wort Gerechtigkeit ist das am meisten missbrauchte und für die eigenen Zwecke benutzte Wort, um seine Unzufriedenheit mit seinem Zustand des Lebens zu beklagen. In Finnland will man jetzt einen Versuch mit 2.000 Personen starten, die ein monatliches, staatliches Einkommen von 1.000 € bekommen sollen, ohne dafür arbeiten zu müssen, aber Zusatzverdienste werden nicht angerechnet. Man will damit erforschen, was diese Testpersonen mit dem monatlichen Einkommen, ohne Arbeiten zu müssen, daraus machen.

Wir Menschen haben neben den Wunsch nach Gerechtigkeit leider auch weniger schöne Eigenschaften wie Missgunst, Gier und weitere verwerfliche Eigenschaften, wie sie auch von den Weltreligionen angeprangert werden.

Bis vor 25 Jahren hatten wir noch die DDR, wo das ganze Vermögen dem Volk gehörte und der Einzelne trotzdem nichts hatte. Ich denke nur an die verfallenen Wohnungen und Hausfassaden, die uns Westler erschütterten, wenn wir durch Orte der „DDR“ fuhren. Von allgemeinem Wohlstand konnte man da weiß Gott nicht sprechen, aber das Eigentum war wohl gerecht verteilt, denn keiner hatte etwas. War das gerecht? Ich persönlich bevorzuge mehr eine andere menschliche Eigenschaft, nämlich das persönliche Streben, Wissen und Vermögen von selbst anzusammeln und damit eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen. Schon die Natur macht uns dies vor, wenn Eichhörnchen z.B. nicht genügend Nüsse im Herbst sammeln, werden sie den Winter nicht überleben. Der Ruf nach staatlicher Hilfe ist mir zu bequem. Ich vermisse dabei das eigene Bestreben, sein Wissen und auch sein Vermögen nach Möglichkeit zu vermehren. Die einzige Ausnahme, die ich gelten lassen kann, sind Personen, die durch Krankheiten oder sonstige Gebrechen oder Unglücksfälle nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen und auf die Mildtätigkeit der Mitmenschen, der Kirchen und des Staates angewiesen sind.

Als Flüchtling ist meine Familie 1945 mit Nichts aus der Tschechei gekommen, mein Studium musste ich durch härteste Arbeit in einer Gießerei selbst verdienen, BAFÖG gab es damals nicht und mit 40 Jahren hatte ich den Mut, mich selbständig zu machen, ebenfalls mit Nichts, ohne Vermögen, ohne Kunden und ohne Lieferanten, und trotzdem ist es mir gelungen, eine mittelständische Firma zu ihrer heutigen Größe zu entwickeln. Oder ein anderes Beispiel, Norbert Blüm, der frühere Minister, der mit Volksschulbildung, Mechanikerlehre und Abendstudium promoviert hat und es dann sogar zum Minister brachte.

Der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit ist mir zu bequem und zu einfach. Er erzeugt nur Missmut und Neid und verleitet dazu, den eigenen Antrieb, für sich selbst zu sorgen, Karriere zu machen und für seinen eigenen Wohlstand zu sorgen, zu unterdrücken. Das heißt „Eigeninitiative“ gleich Null! Den fürsorglichen Staat, der für alles sorgt, von der Wiege bis zur Bahre, der alles regelt und reglementiert, den gibt es nicht, und wenn es ihn gibt, dann nur zu dem Preis, die persönliche Freiheit zu verlieren. Und dies ist nach meiner Meinung das höchste Gut, welches wir in einer funktionierenden Demokratie haben.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

April 2017  >>

ERDOGANOMANIA

Liebe Leserinnen und Leser,

dass Herr Erdogan, der Premier unseres NATO Partners Türkei, mit nur 51,4% „angeblich“ die Volksabstimmung gewonnen hat, hat uns alle verwundert. Ob die Zahlen "geschönt" sind, wird man nie erfahren, nachdem er erklärt hat, diese Zahlen seien richtig und man habe sie zu glauben. Erstaunlich deshalb, weil dieser Herr alles getan hat, um die Wahlen von vornherein für sich zu gewinnen. Man denke nur an den unnötigen erneuten Kampf gegen die Kurden, obwohl Jahre lang Frieden herrschte. Ferner, dass er unliebsame Opponenten ins Gefängnis warf, Journalisten, und damit die freie Pressemeinung, ebenfalls ins Gefängnis schickte und kritische Meinungsäußerungen damit unterdrücken kann, dass er in Zukunft das Parlament ausschalten kann und selbstherrlich Dekrete verfassen kann, sowie dass er die Rechtsprechung, nämlich die obersten Richter, selber bestimmen kann und dass er auch Auslands-Türken in Deutschland bespitzeln lassen will. Das stimmt alles doch sehr bedenklich und erinnert mich an die Zeit von 1933 in Deutschland, als unser Volk durch einen einzigen Menschen langsam, aber kontinuierlich, ins Unglück gestürzt wurde. Und dass er bei seinen Volksreden bescheiden in den Hintergrund tritt und seinem Volk goldene Zeiten verspricht und sie bestärkt in der Annahme, jetzt den Feinden rundherum es zeigen zu wollen usw. ist eine Meisterleistung der Rhetorik. Er erzählt dem gläubigen AKP Volk, dass die Türkei von Feinden umgeben sei und dass man es ihnen jetzt zeigen müsse, wie stark man sei. Das ist doch billiger Klamauk! Dass trotz dieser Unterdrückung der Opposition ein so mageres Ergebnis von 51,4% herauskam, zeigt doch, das mindestens die Hälfte der türkischen Wahlberechtigten völlig anderer Meinung waren.

Was mich aber eigentlich erschüttert, ist die Tatsache, dass die sogenannten „Deutschland-Türken“ immerhin über 3 Millionen Wahlberechtigte, rund 50% an der Wahl in Deutschland teilgenommen haben und davon wieder ca. 70% nach Angaben der Presse mit "ja" gestimmt haben. Diese Türken sind alle zu uns gekommen, um Arbeit und Brot zu finden und in einem demokratischen Land zu leben, Familien zu gründen und zu Wohlstand zu kommen. Deshalb muss man auch davon ausgehen, dass sie unsere Demokratie, unserer freiheitliche Ordnung, sehr wohl kennen und an unserem hohen Lebensstandard, Freiheit der Meinungsäußerung usw. teilhaben wollen. Und trotz dieser Kenntnis einem Mann ihre Stimme gegeben haben, der sie, wenn es so weiter geht, mit ziemlicher Sicherheit, in eine „ein Mann Diktatur“ führen wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Herr Erdogan hat sicherlich eine Menge Verdienste, hat in den letzten Jahren die Arbeitslosigkeit verringert und Wohlstand über das Land gebracht. Aber natürlich nur deshalb, weil er als Erbe von seinem Vorgänger, ein auf Demokratie getrimmtes Land geführt hat – d.h. unabhängige Justiz, freie Meinungsfreiheit, keine Behinderung der Presse. Man muss sich deshalb schon fragen: Haben diese in Deutschland lebenden Türken nichts kapiert? Haben die Veranstaltungen in Deutschland, die durch Reden der türkischen Regierungsmitglieder bestimmt wurden, nicht verstanden um was es geht? Und die eindeutigen Vorteile einer funktionierenden Demokratie haben auch unsere türkischen Mitbürger sicherlich gerne in Anspruch genommen.

Aber jetzt sich zum Alleinherrscher zu erheben und zu versprechen, dass alles besser werde, sind doch Zukunftsfantasien!

Liegt dies an der fehlenden Integration der Deutsch-Türken? Ich habe meine Zweifel. Denn schließlich beruht eine Integration auf Freiwilligkeit. Deshalb müssten die in Deutschland lebenden Türken alles tun, um sich in unser Leben zu integrieren. Denn hier wollen sie leben, zur Schule gehen, ihre Arbeit verrichten um evtl. bis zu ihrem Lebensabend hier in Deutschland zu bleiben. Viele Türken haben diesen Schritt bereits freiwillig getan. Sie haben sich Häuser gebaut, sind aktive Mitglieder in Vereinen geworden, haben Läden und Gaststätten eröffnet. Nicht zu vergessen: "Döner-Läden" sind zu einem unverzichtbaren Begriff geworden. Aber die völlige Integration der restlichen Türken hat offensichtlich nicht stattgefunden. Für unsere Politiker bleibt hier noch sehr viel zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

März 2017  >>

Kritisches zur Elektromobilität

Liebe Leserinnen und Leser,

Seit der Energiewende sind die deutschen Autofahrer aufgerufen, möglichst rasch, auf Elektromobile umzustellen. Eine staatliche Prämie in Höhe von 4000,00 € wurde auch ausgelobt, hat aber nach meinem Wissen erst einige tausend Mitbürger bewogen, sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen. Auch Autoindustrie hat diesem Lockruf bisher nur zögerlich Folge geleistet. Die ersten Versuchsfahrzeuge von BMW und Smart waren kein Verkaufhit. Ein Hinderungsgrund war sicherlich die mangelhafte Reichweite mit einer Batterieladung von 200 - 300 km. Die bisher angebotenen Hybridfahrzeuge haben den Markt aber auch nicht überzeugt. Ein Grund war wohl der hohe Preis für diese Fahrzeuge und die noch nicht befriedigende Leistung der Batterien. In Norwegen scheint man dem Elektromobil aufgeschlossener gegenüber zu stehen, denn dort sind wesentlich größere Zahlen von Zulassungen veröffentlicht worden.

Wer die neueste „AutoBild“ gelesen hat, kann sich an den Elektrosportwagen, die jetzt auf den Markt kommen sollen, wirklich begeistern. Ein rassiges Aussehen und imposante Beschleunigung sind aber nicht das Einzige, was mir im Moment die Lust am Kauf eines solchen Fahrzeugs nimmt.

Ich stelle mir nämlich die Frage, warum ein normaler Mitbürger mit Familie und zwei Kindern ein solches Fahrzeug kaufen sollte, das er jeden Abend erneut aufladen muss. Und wenn er am Wochenende mit der Familie einen Ausflug plant, sich sehr gut überlegen muss, wie weit er fahren kann und wo er sein Fahrzeug wieder aufladen kann. In unserem Land fehlt es nämlich schlichtweg an Ladestationen. Aus diesem Grund hat Tesla in Deutschland eigene Ladestationen errichtet und zeigt auf einem Display an, wo der Fahrer die nächste Ladestelle findet. Kürzlich gaben Mercedes, BMW und Audi bekannt, dass sie gemeinsam ein Netz von Ladestationen entlang der Autobahn aufbauen wollen, und die Stadt Iserlohn hat kürzlich ganz stolz veröffentlicht, dass sie in ihrer Stadt 17 Ladestationen einrichten wollen.

Der oben genannte Familienvater dürfte aber noch andere Überlegungen hegen. Wer heute unsere Städte und die Nebenstraßen sieht, voll geparkt mit Fahrzeugen, der muss sich doch die Frage stellen, wie es funktionieren soll, all diese Fahrzeuge abends an das Ladekabel zu hängen. Oder man denke an die zigtausende von Parkgaragen, in Wohnsiedlungen, oder die Parkhäuser in den Städten. Wenn die Elektromobilität eine Zukunft haben soll, müssen all diese Straßen und Parkhäuser mit Ladestationen versehen werden. An die Investitionskosten, die dadurch den Gemeinden und Städten drohen, mag man kaum denken, denn sie gehen in den mehrfachen Milliarden Bereich. Und wenn unser Familienvater dann die glorreiche Idee hat, in den Sommer- oder Winterferien ins Ausland zu fahren, dürfte er ebenfalls vor extremen Problemen stehen, denn ein Reservekanister mit Benzin oder Diesel hilft nicht mehr.

Ist die Elektromobilität dann ein frommer Wunsch?

Eigentlich nicht, denn es gibt ein ganz anderes System, nämlich die so genannte Brennstoffzelle, welche mit Wasserstoff funktioniert. Und zwar Wasserstoff, den man in besonderen Tanks an jeder Tankstelle zapfen könnte und der nachts durch das überschüssige Elektrizitätsaufkommen sicherlich in ausreichender Menge erzeugt werden könnte. Seit über 10 Jahren wird auf diesem Gebiete geforscht. Es fahren viele Versuchsfahrzeuge, zumindest weiß ich dies von Daimler Benz, z.B. Busse, mit dieser Antriebsart. Ich frage mich wirklich, warum wir uns so sehr auf die jetzige Batterielösung versteifen, wohl wissend, dass die Infrastruktur überhaupt nicht vorhanden ist und in den nächsten Jahren, ohne Profi sein zu wollen, auch nicht erstellt werden kann. Wasserstoff ist sicherlich genauso gefährlich und hochexplosiv wie Benzin, oder Gastanks im Auto. Dies müsste aber nach unserem heutigen technischen Stand beherrschbar sein. Warum verrennen wir uns also in die batteriebetriebene Antriebslösung, wenn es eine einfachere Lösung bereits am Markt gibt, die vermutlich auch so ausgereift ist, wie die derzeitige Batterielösung. Haben wir denn in unserem Wissenschaftsministerium keine Techniker, die den Weitblick haben, und den Kenntnisstand, um den Brennstoffzellenantrieb zu forcieren? Es würde sich an den Zielen der Elektromobilität nichts ändern. Aber anstelle eines äußerst schweren Batteriepakets, hätte man nur einen Tank mit Wasserstoff, und die Brennstoffzelle liefert den nötigen Strom für den Antrieb der Elektromotoren. Dann braucht man keinen Hybridantrieb und aus dem Auspuff würde nur hin und wieder ein paar Tropfen Wasser entweichen.

Übrigens laut Wikipedia werden in Japan bereits die ersten PKW mit Brennstoffzellenantrieb in Großserie gefertigt. Verschläft die deutsche Automobilindustrie wieder einmal einen Innovationstrend?

Mit freundlichen Grüßen

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Februar 2017  >>

Was unsere Abgeordneten von Donald Trump lernen könnten!

Seit über vier Wochen haben die USA einen neuen Präsidenten. Bereits seine Ankündigungen vor der Wahl haben die Welt aufgeschreckt. Im Folgenden sollen die zehn wichtigsten Äußerungen kritisch kommentiert werden.

1.) Man diffamiere den politischen Gegner, behaupte nachweislich falsche Angaben, wiederhole sie nur oft genug und sie werden vom Volk geglaubt.
smileno Wir Christen glauben an die zehn Gebote. Aber das neunte Gebot wird sehr oft vergessen. Es heißt: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider Deinen nächsten …
2.) Man wiederholt Behauptungen oder nachweislich Lügen so oft, dass sie glaubhaft erscheinen.
smileno In den sozialen Netzwerken scheint es ein Sport zu werden, Fakes (also falsche Nachrichten) zu verbreiten und sich an der katastrophalen Wirkung zu laben. Man denke nur an das angeblich entführte kleine russische Mädchen in Berlin, das von Immigranten entführt und missbraucht wurde. In Wahrheit gab es dieses Mädchen gar nicht.
3.) Man lobt den Protektionismus, verherrlicht ihn und verspricht, dass dadurch alles besser wird.
smileno Am Brexit werden wir in England die Folgen eines Brexit studieren können. Dabei vergisst man, dass die Engländer neben der Tatsache, dass sie die größten Seeräuber waren, es eine Britisch Ostindische Kompanie gab, die heftigen Handel mit Indien betrieb, und ganz erheblich zu dem Wohlstand Englands im 18. und 19. Jahrhundert führte.
4.) Man erkläre den absoluten Stopp der Einwanderung und verteufle die Einwanderung.
smileno Von den wenigen 100.000 Indianern abgesehen, besteht die gesamte Bevölkerung der USA von über 300 Millionen Menschen aus Einwanderern. Eigentlich sollte man eher sagen „Back to the roots“.
5.) Einwanderer sind eine Belastung für jedes Land, bestehen aus Kinderschändern und Frauenvergewaltiger und nehmen US Bürgern die Arbeit weg.
smileno Die Gründer von Google, Amazon, Uber und Tesla sind USA Bürger der zweiten Generation. Im Silicon Valley, einer der größten Quellen und Brutstätten neuesten technischen Know-hows, sind heute z.B. zig-tausende Mitarbeiter aus China, Indien und anderen Ländern tätig.
6.) Man beschimpfe die Juristen und die gesamte Gerichtsbarkeit und Rechtsprechung und erntet den höhnischen Applaus des Volkes.
smileno Eine moderne Demokratie funktioniert nur durch die Gewaltenteilung – das heißt Exekutive, Legislative und Judikative. Wer dies nicht akzeptiert, will auch keine Demokratie.
7.) Abschaffung des staatlichen Gesundheitswesens von Obama.
smileno Für Deutschland bleibt die herausragende Leistung von Bismarck, dass er ein Renten- und Gesundheitssystem eingeführt hat. Auch wenn die Renten und Gesundheitssysteme später durch die Politik „verschlimmbessert“ wurden, was wären wir heute ohne diese Gesetze? In USA gibt es keine Pflichtversicherung und damit Millionen Bürger, die keine Gesundheitsfürsorge haben.
8.) Man gibt vor, den Arbeitslosen wieder Arbeit beschaffen zu wollen.
smileno In Deutschland haben wir die Bundesagentur für Arbeit und die lokalen Arbeitsagenturen für Arbeitslose und als letzte große Tat von Herrn Schröder, die Agenda 2010, die zwar unbeliebt aber sehr effektiv war. Die Vereinigten Staaten von Amerika bestehen aus 50 föderalen Staaten, mit eigener Verwaltung und Gesetzgebung, die es, wie die französische, spanische, italienische und die britische Regierung versäumt haben, zielgerichtet die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Ein Beispiel aus Deutschland ist das Ruhrgebiet, das bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs völlig von Kohle und Stahl abhing und nach dem Krieg eine völlig neue Industriestruktur aus dem Boden stampfte.
9.) Die USA haben eine schlechte Schulbildung und Herr Trump hat zwar die Universität besucht, sich aber wohl hauptsächlich dem Baseball gewidmet, denn die Elite Universitäten der USA, die sicherlich eine ausgezeichnete Ausbildung vermitteln, hat er wohl nie von innen gesehen.
smileno Unser Schulsystem bietet dem Jugendlichen mit Grundschule, Realschule, Gemeinschaftsschule usw. hervorragende Möglichkeiten, sich nicht als Analphabet durchs Leben schlagen zu müssen. Und mit dem Dualen System Gewerbeschule und Praxis in der Industrie wohl das beste System, junge Menschen auf ihren Beruf aufs beste vorzubereiten. Es wundert mich, wieso diese Schulsysteme nicht öfters von den Regierungen dieser Welt kopiert werden.
10.) Sofortige Umsetzung der Wahlversprechen
smileyes Diese Aktivitäten von Herrn Trump haben jeden überrascht und sollten ein Vorbild für jeden Politiker sein, die Wahlversprechen auch innerhalb von vier Jahren Realität werden zu lassen und nicht vier Jahre herumzueiern, um dann doch nichts Vernünftiges zustande zu bringen (z.B. Steuerreform, Erbschaftssteuer etc.).

Was lernen wir von Herrn Trump? Das allermeiste ist zur Nachahmung nicht empfohlen. Aber was lernen wir daraus? Vor allem in den Wahlkämpfen dieses Jahres.

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH ∙ 14.02.2017

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Januar 2017  >>

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Für den Start ins neue Jahr habe ich eine – wie ich finde – sehr schöne Geschichte:

Der schwarze Punkt: .

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes: „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ...

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richten wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in Ihrem Leben und teilen Sie es mit anderen Menschen!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Momenten!

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Dezember 2016  >>

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte dieses Jahr mit Weihnachten vergleichen, wo man mehr oder minder viele schön verpackte Päckchen und Pakete bekommt und nicht weiß, was drin ist. So hat uns auch dieses Jahr einige Pakete beschert, die wir noch nicht öffnen konnten. Denken Sie nur an die noch ungelösten Fragen mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und und und …
Das nächste Päckchen wäre der Beschluss für den Brexit in England. Dann das nächste Paket war die Wahl von Donald Trump. Und jetzt, zum Schluss, der Rücktritt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi. Wie gesagt, die Pakete sind noch zu und wer weiß, was sie uns im kommenden Jahr „bescheren“ werden.

Um bei dem Vergleich mit den Paketen zu bleiben: Einige Pakete sind schon gepackt und auf dem Weg zu uns, die wir dann im kommenden Jahr erhalten werden. Nämlich die Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Ohne unken zu wollen, oder sich in großem Pessimismus zu ergießen, es sollte uns allen bewusst sein, dass es Veränderungen geben wird:
Beim Welthandel, bei unseren Beziehungen zu den Ländern außerhalb Europas, aber auch innerhalb der EU. Das kuschelige und wärmende Deutschland, wie wir es noch vor 30, 40 Jahren kannten, wird es nicht mehr geben – auch wenn dies die AfD oder die Pegida Anhänger oder andere Bevölkerungsgruppen wünschen würden.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir die Vollbeschäftigung in Deutschland halten können, dass die Konflikte in der Ukraine und in Syrien endlich beendet werden und dass die Wähler in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland sehr sorgfältig ihre Wahlentscheidung überdenken. Eine Entscheidung aus Wut oder aus Trotz war noch nie eine gute Entscheidung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien, für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit und bleiben Sie entspannt.

Die Meinungsforscher haben sich bereits in diesem Jahr heftig geirrt und deshalb weiß keiner, was im kommenden Jahr passieren wird. Ich hoffe, dass es irgendwie doch gut wird.

Mit freundlichen, vorweihnachtlichen Grüßen

W. ENDRICH

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