Endrich.News

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Januar 2018  >>

OUR PRODUCT OF THE MONTH:
DSL03-24 – DSL PROTECTION SOLUTION

The DSL03-24 provides ESD, EFT and surge protection for high-speed data interfaces. The transient voltage array, steering diode combination device meets IEC 61000-4-2 (ESD), IEC 61000-4-4 (EFT) and IEC 61000-4-5 (Surge) requirements. Available in the space-saving SOT-23-6 package configuration, this device is offered in 24 Volts with a Peak Pulse Power rating of 500 Watts for and 8/20 μs waveshape.

APPLICATIONS
• xDSL
• Portable Electronics
• SMART Phones

SOLUTION
• 1 x DSL03-24 in SOT-23-6 Package
• Stand-Off Voltage VWM: 24.0 Volts
• Breakdown Voltage VBmin: 26.0 Volts
• VC @ IP: 55 V @ 15 A
• Leakage Current IR: 0.1 μA
• Max. Capacitance: 5.0 pF

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DSL03-24

Dezember 2017  >>

Little Christmas

When the last Kalendersheets
flattern through the Winterstreets
and Dezemberwind is blowing
then is everybody knowing
that is it not allzuweit
she does come the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stüble
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business,
kaufen this und jene thinks
and the churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Tännchen;
when this brennt they cry “Attention”!
Rufen for the Feuerwehr:
“Please come quick to löschen her!”
Goes the Tännchen off in Rauch
they are standing on the Schlauch!

In the kittchen of the house
mother make the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Joghurtkeks
and the Opa says als Tester:
“We are killed bis to Sylvester”!
Then he fills the last Glas wine,
this is the Christmastime!

Day by day does so vergang
and the holy night does come,
you can think, you can remember
this is immer im Dezember!

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine
well, this is the Weihnachtstime!

Baby-Eyes are kugelrund
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they’re hocking,
then nothing can them ever shocking.
They are happy, are so fine
this happens in the christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
are turning round the Weihnachtsstress
enjoy, this is an never ending mess
well they find Kitekat and Chappi
in the Geschenkkarton of Papi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum,
the Tränen rennen down and down
bis our mother plötzlich flennt:
“The christmas-Gans im Ofen brennt”!
Her nose indeed is very fine
ENDE OF THE WEIHNACHTSTIME!

Quelle unbekannt

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E-news Stern

November 2017  >>

Es ist zum Weinen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Nach 4 Wochen Sondierungsgesprächen sind wir heute auf dem gleichen Stand wie direkt nach der Wahl! Und jetzt die tolle Idee Neuwahlen auszuschreiben. Dies ist doch wirklich ein Armutszeugnis für die jetzt gewählten Politiker! Es sei die Frage erlaubt, sollen wir Wähler nach dem Wunsch der Parteien wählen oder ist dies die einzigste Chance, innerhalb von 4 Jahren unseren Wählerwillen klar zum Ausdruck zu bringen. Was würde passieren, wenn man Neuwahlen hätte und das Ergebnis der jetzigen Wahl ziemlich genau entspräche? Vielleicht einige Stimmen für AfD noch mehr und dementsprechend bei den anderen weniger. Soll dann der gleiche Zirkus erneut von statten gehen? Dann doch lieber eine Minderheitenregierung, die sich im Vorfeld von Bundestagsentscheidungen die notwendigen Mehrheiten sucht. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir im Bundesrat diese Minderheiten für die große Koalition bereits haben und die Bundesregierung sich die jeweiligen Mehrheiten durch Einzelgespräche mit den Bundesländern suchen musste. Deshalb gibt es nach meiner Meinung nur 2 Möglichkeiten: entweder Tolerierung einer Minderheitenregierung oder aber ein erneuter Versuch, die Jamaika Koalition doch noch zum Leben zu erwecken.

Ob Herr Lindner von der FDP die alleinige Schuld am Scheitern dieser Verhandlungen trägt, können wir alle nicht beurteilen, denn wir sind nicht dabei gewesen und die Berichterstattungen der Tagespresse sind unterschiedlich und teilweise nicht objektiv.

Bevor sich die Parteien aber erneut auf ihre Parteiprogramme konzentrieren, wäre zuerst einmal zu prüfen, inwieweit diese Volkes Wille entsprechen. Und des Volkes Wille ist nun leider sehr stark, unerwartet stark, durch das Wahlergebnis der AfD zum Ausdruck gebracht worden. Deshalb wäre es vielleicht keine schlechte Idee, zuerst einmal zu fragen, inwieweit die AfD den Wählern genehme Programme vorlegte und sich dann zu überlegen, ob diese Punkte nicht auch ins eigene Programm passen würden. Aber natürlich dafür die eigene Partei Handschrift zeigen. Nicht jeder AfD Wähler war AfD Anhänger!

Wer jetzt nach Neuwahlen ruft, läuft doch Gefahr, dass der Wähler nochmals so wählt und dann wäre das Ergebnis wirklich eine Katastrophe. Warum sollte der Wähler jetzt seine Meinung ändern, nur um den zerstrittenen Politikern eine Freude zu machen? Ganz bestimmt nicht.

Dass zum Beispiel die Einwanderungspolitik in unserem Land nicht auf allgemeine Zustimmung trifft, dürfte bekannt sein. Vielleicht sollte man auch mal über Anreize nachdenken, damit die Migranten wieder in die eigenen Heimatländer zurückkehren und am Wiederaufbau ihrer Länder teilnehmen? Diese Kosten wären erheblich billiger als die entstehenden Integrationskosten. Oder durch massivsten Druck auf afrikanische Länder eine Änderung der dortigen politischen Verhältnisse zu erreichen. Schließlich haben die Großmächte Russland beispielsweise in Afghanistan oder jetzt in Syrien oder die USA in Panama durch militärisches Eingreifen versucht, die dortigen Regierungen zu stürzen. Ich weiß, dies sind nicht gerade christliche Gedanken, aber in den ländlichen und vor allem in den ostdeutschen Gebieten denkt man auch nicht gerade Grundgesetz konform und wehrt sich mit allen Mitteln gegen eine Überfremdung. Vernünftige Einwanderungsgesetze für die Bundesrepublik wären schon lange sinnvoll gewesen, wenn die Parteien nur ihr Ohr am Volkes Willen gehabt hätten. Dann hätte es die Ekszesse in Ostdeutschland, aber auch die vielen abgefackelten Wohnheime für Emigranten nicht gegeben. Und ob es dann die AfD überhaupt gegeben hätte, ist eine Frage, auf die niemand eine wirkliche Antwort weiß. Aber wenn eine große Anzahl von Bürgern zum Essen lieber Kartoffeln oder Spätzle wünscht und kein Couscous, oder wer trotz Religionsfreiheit (nach dem Grundgesetz) lieber Kirchtürme als Minarette sieht, gibt dem jetzt gewählten Politiker eine eindeutige Antwort auf die Frage, was des Volkes Willen ist und sollte nicht darauf bestehen, dass die Wahlergebnisse maßgeschneidert auf ihr Parteidogma zugeschnitten sind. Und keiner von uns käme derzeit auf die Idee, von Herrn Erdogan oder dem arabischen König zu verlangen, den Bau von Kirchen zu gestatten.

Ein anderer Punkt ist, dass wir dringend neue Arbeitskräfte brauchen, aber qualifizierte Emigranten mit einem gewissen Bildungslevel. Für unsere Industriegesellschaft, die über IoT und 4.0 redet und für die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch im Gesundheitswesen und Sozialberufen benötigt man keine Saisonarbeiter wie für die Spargel- oder die Erdbeerernte, sondern Mitarbeiter mit einer gewissen Qualifizierung für die neuen Berufe.

All dies sind Punkte, über die die Politiker intensiver nachdenken sollten, bevor sie sich auf ihr Parteiprogramm konzentrieren und auf Dogmen herumreiten. Man sollte Jamaika noch einmal eine ehrliche Chance geben.

Mit freundlichen Grüßen

W.ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Oktober 2017  >>

IN MEMORIAM
Ursula Endrich
19.09.2017

Wir bedauern den allzu frühen Tod unserer Senior Chefin und Mitbegründerin unserer Firmengruppe, Frau Ursula Endrich.

Frau Ursula Endrich hat zusammen mit ihrem Ehemann, Wolfgang Endrich, unsere Firma 1976 aus allerkleinsten Anfängen heraus gegründet. Das bedeutete neben der Bürotätigkeit auch harte, körperliche Arbeit beim Versand unserer Produkte, wozu sie sich nie zu schade war.

Frau Ursula Endrich war vom Studium her Textilingenieurin, hat sich aber mit viel Ehrgeiz in das ihr unbekannte Gebiet der Elektronik und seiner Bauelemente eingearbeitet.

Mit dem Größerwerden unserer Firma übernahm sie die Aufgaben eines Controllers und die Leitung unserer Finanzabteilung, die sie mit Umsicht jahrzehntelang äußerst erfolgreich geführt hat.

Wir verlieren mit unserer Senior Chefin einen liebenswerten Menschen, der uns noch lange als Vorbild dienen wird. Fürsorglich hatte sie vor einem geplanten Urlaub alle nötigen Dispositionen getroffen, so dass der Übergang aller Geschäfte auf die jetzige alleinige Geschäftsführerin, Frau Dr. Christiane Endrich, reibungslos erfolgen konnte.

Wir werden diese herausragende Persönlichkeit und Unternehmerin vermissen und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Geschäftsführung und Belegschaft
der Firmengruppe Endrich

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Frau Ursula Endrich Frau Ursula Endrich

September 2017  >>

Alles Diesel oder?

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn diese Zeilen geschrieben werden, sind die Ergebnisse unserer Bundestagswahl noch nicht bekannt. Aber ich bin sicher, die einen freut das Ergebnis, die anderen nicht. Einige haben es erwartet und die anderen sind zu Tode erschrocken. Dann beginnen die altbekannten Koalitionsverhandlungen – wer mit wem. Und dann beginnt das altbekannt Gekungel um Ministerposten. Und hier beginnt mein herzlicher Wunsch: Gott gebe uns sachkundige Minister. Nicht alt gediente Schlachtrösser, sondern Damen und Herren, die von dem Sachgebiet, das sie betreuen und verantworten sollen, auch eine Ahnung haben. Die letzte Regierung war nicht damit gesegnet! Bei ihrem Amtseid schwören die zukünftigen Mandatsträger ihre Tätigkeit zum Wohle unseres Volkes auszuüben – und nicht den Lobbyisten verpflichtet zu sein und alle alten Zöpfe abzuschneiden. Ein Beispiel wären Herr Macron in Frankreich. Nachdem die meisten von uns die Wahlprogramme sowieso nicht gelesen haben, wäre jetzt die beste Gelegenheit, kurzfristige Neuerungen durchzusetzen. Ein Beispiel wäre die Landwirtschaft, wo man die Düngung mit Nitraten unterbinden sollte, bei der Geflügelzucht strenge Maßstäbe an die Produkte zu legen, die die menschliche Gesundheit nicht negativ beeinflussen – sei es bei der Bekämpfung des Ungeziefers in den Ställen und bei den großen Tieren darauf zu achten, das keine Medikamente mehr verwendet werden, für die die Viren und Bakterien noch keine Resistenz entwickelt haben. Denn wenn diese jetzt in der Tiermedizin verwendet werden, verschießt man das letzte Pulver, das man noch für die Menschheit hätte, auf die der menschliche Körper noch anspricht. Viel zu viele Bakterien sind gegen üblichen Antibiotika bereits resistent und wirken nicht mehr.

Ein anderer Wunsch von mir wäre, dass man auf die Diesel Diskussion verzichtet und akzeptiert, dass wir Diesel noch viele Jahre benötigen und bei der E-Mobilität auf die richtigen Pferde setzen. Strom kann heute aus Braunkohle, Steinkohle, aus biologischen Abfällen, aber auch durch Windkraft, Wasserkraft, sowie Solarenergie gewonnen werden, zum Teil sehr teuer mit schädlichen Abgasen oder durch Windkraft und/oder Solarzellen. Wobei wir schon jetzt riesige Mengen an Strom exportieren, nur um diesen loszuwerden. Ferner gibt es zu den Lithium Batterien eine zweite sehr interessante Alternative – nämlich die Brennstoffzellen mit Wasserstoff. Erst kürzlich hat der Entwicklungschef von Daimler Benz laut einer Pressemitteilung verkündet, dass die Entscheidung, ob man sich mehr den Brennstoffzellen oder der Lithium Batterie zuwenden wolle, noch nicht entschieden sei. Aber Daimler will jetzt Hybridfahrzeuge herausbringen, die sowohl Lithiumbatterien als auch eine Brennstoffzelle enthalten. Denn wenn man sich für Lithium Batterien entscheidet, muss man wissen, dass dieses Material als Rohstoff nur selten zur Verfügung steht, aber Wasserstoff in unbegrenztem Umfange. Und Wasserstoff kann man nachts mit dem überschüssigen Strom problemlos herstellen. Aber es kommt jetzt vor allem darauf an, die richtige Infrastruktur zu wählen und darüber zu entscheiden. Wasserstoff lässt sich an jeder Tankstelle problemlos lagern, genau wie Gas. Eine zusätzliche Infrastruktur von Elektrotankstellen wird immense Summen verschlingen. Aber wir müssen uns jetzt entscheiden und unverzüglich handeln. Heute wissen viel zu wenige über die Alternativen zur Lithium Batterie und in Regierungskreisen scheint diese Botschaft überhaupt noch nicht angekommen zu sein. Derzeit gibt es auf dem Markt mindestens vier Steckersysteme aber keine Normung. Welcher Stecker gewinnt und mit welchem soll man dann das Auto aufladen können? Man bedenke den Kabelsalat auf den Gehsteigen, in Parkstraßen, wo Haus an Haus Autos auf der Straße parken und jeder abends sein Auto aufladen will. Schon allein der Gedanke daran lässt mich grausen.

Schon vor Jahren habe ich einmal den schwäbischen Dichter Gerhard Raff zitiert mit seinen Worten „Herr, schmeiß Hirn ra!“.Ich kann nur hinzufügen: Es wird allerhöchste Zeit!

Mit freundlichen Grüßen 

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

August 2017  >>

Liebe Leserinnen  

und Leser, der  Bundestagswahlkampf  ist in vollem Gange, die Parteien kämpfen um jede Stimme, und die Parteiprogramme haben in sich, was der Wähler alles für seine  neue,  schöne,  sorglose Zukunft erwarten könnte. Aber wenn ich mir die Wahlprogramme sorgfältig durchsehe, stelle ich leider fest, dass sie die wirklichen Probleme  der  Zukunft  gar  nicht  ansprechen.  Teilweise,  weil die  Parteiinteressen  dagegen  sind, oder  die  Lobbyisten  keine vernünftige Entscheidung zulassen.

Gestatten  Sie  mir  einige  Beispiele:  Die  Wasserpreise  sollen  in Zukunft steigen, weil man in die Wasserwerke teure Filteranlagen einbauen  muss,  die  die  Nitrate  herausfiltern  sollen,  die  unsere Bauern so reichlich auf den Feldern ausgebracht haben. 

In Großstädten fehlt es an Wohnungen zu erschwinglichen Preisen, weil man den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt hat und ein Gesetz beschlossen wurde, das die Mieten künstlich niedrig haltenwill, entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft, denn dann wird noch weniger gebaut und die Sanierung von Altbauten behindert, wie man es schon vor Jahrzehnten in der DDR sehen konnte.

Unsere  Automobilindustrie  will  vom  Diesel  nicht  weg  und  will die  EU  Vorschriften  durch  vermehrte  Produktion  von  E-Mobilen ausgleichen,  wozu  man  in  etwa  3  Jahren  fähig  sein  will.  Die E-Mobilität  hängt wiederum  von  leistungsfähigen  Batterien ab, um  wenigstens  500  km  Reichweite  mit  einer  Batteriefüllung  zu realisieren. Aber solche Batterien gibt es noch nicht oder sie sind in der Entwicklung noch nicht fertig. Zum Glück, kann man nur sagen,  denn  wo  sollen  denn  die  E-Mobile  Strom  tanken, wenn keine Tankstellen vorhanden sind. 

Und  dann  erwartet  man  für  das  Jahr  2030  circa  30  %  mehr Fahrzeugabsatz.  Nur  frage  ich  mich,  wo  diese  Fahrzeuge  denn fahren sollen, wenn heute schon die Autobahnen mit Lastwagen verstopft sind. Zudem sind tausende von Brücken zu renovieren und  zu  sanieren  und  zigtausende  Kilometer  Landstraßen  und Autobahnen müssen dringend repariert werden. 

Da viele von uns im Sommer jetzt in den Ferien gen Süden streben,  könnte  man  auf  Verkehrsdurchsagen  eigentlich  verzichten, denn es gibt ja nur noch Staus. Wie das in zehn oder zwanzig Jahren  noch funktionieren  soll,  ist  mir  schleierhaft.  Die  ersten Gemeinden  im  Süden,  z.B.  in  Spanien  beschweren  sich  bereits und wollen keine Touristen mehr, da sie die Städte kaputt machen würden.  Vielleicht  sollte  man Herrn  Putin  fragen,  wie  es  denn an der Schwarzmeer Küste wäre und ob man einen Teil dieser Millionen Sonnenhungriger in diese Gegenden umlenken könnte. 

Bürokratieabbau, ein schlechter Scherz!

Wenn man am Wochenende in Ruhe die Sonntagszeitung liest, dann  wundert  man  sich  nur,  dass  unsere  Volkswirtschaft  noch einigermaßen funktioniert. Eigentlich geht es im Wahlkampf doch nur darum, dass jeder Abgeordnete wieder für vier Jahre seinen Job behält und nicht arbeitslos wird, denn nicht alle Abgeordneten sind  Rechtsanwälte.  Das  einzig  Konstante  bleibt  bei  uns  der riesige  Beamtenapparat  und  die vielen  Ministerien,  die  tagein, tagaus darüber nachdenken, welche neuen Gesetze sie erlassen müssen, um uns Bürger noch weiter zu reglementieren.

Nur ein Beispiel: Wir müssen aus Platzgründen gerade eine große Lagerhalle bauen, aber das Baugesuch muss von 18 Stellen mit entsprechenden Gutachten geprüft werden. Und das Verrückteste von allen ist ein sogenanntes „Lärmschutzgutachten“. Ich habe es schon lange aufgegeben, mich zu wundern.

Aber  im  Ernst,  ich  vermisse  die  ernsthaften  Planungen  für  die nächsten  zehn  und  mehr  Jahre  bzw.  die  nicht  vorhandenen Planungen,  denn  was  heute  so  alles  in  der  Politik  passiert,  ist doch nur ein Reagieren auf tägliche Probleme. Dabei könnte man vorhersehen, dass z.B. durch die weltweite Kommunikation die Bewohner des entlegensten Winkels dieser Erde erfahren, dass es sich z.B. in Europa bzw. in Deutschland besser leben lässt und es erstrebenswert wäre, dorthin zu gehen. Der Bevölkerungsexplosion in den unterentwickelten Ländern z.B. in Afrika, steht man dank der Fortschritte der Medizin hilflos gegenüber. Die 1-Kind-Politik in China hat dies noch stoppen können, aber in Afrika? Und dabei nehmen wir ihnen noch die Arbeitsplätze weg, indem wir Kleider und Nahrungsmittel an die hungernde Bevölkerung liefern, anstatt ihnen  zu  zeigen,  wie  man  sich  durch  Ackerbau  und  Viehzucht selbst  ernähren  kann  oder  durch  Kleinkredite  ein  Mittelstand heranwachsen könnte, der für sich selbst sorgt.

Wir  hätten  so  viele  hoch  gebildete  studierte  Experten  in unserer  Bevölkerung,  die,  wenn  man  nur  wollte,  eine  sinnvolle Langzeitplanung  für  alle  Bereiche  unseres  Lebens  aufstellen könnten, aber keiner von den vielen Politikern aller Parteien hätte Zeit, sich damit zu befassen, denn in vier Jahren geht der gleiche Zirkus wieder von vorne los.

Mit freundlichen Grüßen 

W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

August 2017 - Sonderausgabe  >>

Endrich Bauelemente GmbH – SiTime’s standard MEMS Oscillators available in a week

Dear readers,

As an authorized distributor in Europe, Endrich GmbH now offers a fast delivery option for SiTime’s standard MEMS oscillators. Customers can use our newly created online Oscillator Shop to select their desired specifications, find the required component, and have product shipped in less than a week.

MEMS oscillators from SiTime, an analog semiconductor company revolutionizing the timing industry, are rapidly replacing legacy quartz crystal products by offering higher performance and reliability at a lower cost.

With robust MEMS resonators and high performance analog ICs, SiTime has developed breakthrough solutions that overcome the limitations of quartz devices. The oscillators are 100% drop-in replacements for quartz oscillators without any design changes. Plus, the programmable architecture enables the most flexible products with more features and ultra-fast lead-times. SiTime is enabling the miniaturization of electronic products. MEMS oscillators are used as high-precision clocks in automotive applications (as AEC-Q100 qualified oscillators), telecom and network applications that require ppb-level tolerances. SiTime is the market leader, shipping more than 700 million units to date.

MEMS oscillators are produced using standard semiconductor processes and packaging. This guarantees an almost unlimited availability and extreme short lead times. Designers no longer need to waste time searching and waiting for oscillators. By using the Time Machine II programmer, designer engineers can configure devices to match their specification needs in seconds.

The new MEMS Oscillator Shop delivers almost every desired quantity from single samples up to production quantities within the shortest time. You have the choice of eight product families with a wide range of features including low power, low jitter and differential oscillators.

Using the online Part Number Generator, an easy-to-use tool that defines the full part number for your custom configured device, you can order programmed SiTime oscillators at www.endrich.com with just a few clicks.

Best regards,
W. ENDRICH ∙ August, 2017

 

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Technischer Ansprechpartner
Axel Gensler
Fon: +49 7452 6007 31
Fax: +49 7452 6007 831
a.gensler @ endrich.com

Januar 2017  >>

Alles Gute zum neuen Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

Für den Start ins neue Jahr habe ich eine – wie ich finde – sehr schöne Geschichte:

Der schwarze Punkt: .

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes: „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen ...

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.

Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richten wir unsere Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in Ihrem Leben und teilen Sie es mit anderen Menschen!“

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und glückliches neues Jahr mit vielen schönen Momenten!

Mit freundlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

Dezember 2016  >>

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte dieses Jahr mit Weihnachten vergleichen, wo man mehr oder minder viele schön verpackte Päckchen und Pakete bekommt und nicht weiß, was drin ist. So hat uns auch dieses Jahr einige Pakete beschert, die wir noch nicht öffnen konnten. Denken Sie nur an die noch ungelösten Fragen mit den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und und und …
Das nächste Päckchen wäre der Beschluss für den Brexit in England. Dann das nächste Paket war die Wahl von Donald Trump. Und jetzt, zum Schluss, der Rücktritt vom italienischen Ministerpräsidenten Renzi. Wie gesagt, die Pakete sind noch zu und wer weiß, was sie uns im kommenden Jahr „bescheren“ werden.

Um bei dem Vergleich mit den Paketen zu bleiben: Einige Pakete sind schon gepackt und auf dem Weg zu uns, die wir dann im kommenden Jahr erhalten werden. Nämlich die Wahlen in Frankreich und in Deutschland. Ohne unken zu wollen, oder sich in großem Pessimismus zu ergießen, es sollte uns allen bewusst sein, dass es Veränderungen geben wird:
Beim Welthandel, bei unseren Beziehungen zu den Ländern außerhalb Europas, aber auch innerhalb der EU. Das kuschelige und wärmende Deutschland, wie wir es noch vor 30, 40 Jahren kannten, wird es nicht mehr geben – auch wenn dies die AfD oder die Pegida Anhänger oder andere Bevölkerungsgruppen wünschen würden.

Ich wünsche mir und Ihnen, dass wir die Vollbeschäftigung in Deutschland halten können, dass die Konflikte in der Ukraine und in Syrien endlich beendet werden und dass die Wähler in Italien, in Frankreich und auch in Deutschland sehr sorgfältig ihre Wahlentscheidung überdenken. Eine Entscheidung aus Wut oder aus Trotz war noch nie eine gute Entscheidung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien, für das kommende Jahr alles Gute, Gesundheit und bleiben Sie entspannt.

Die Meinungsforscher haben sich bereits in diesem Jahr heftig geirrt und deshalb weiß keiner, was im kommenden Jahr passieren wird. Ich hoffe, dass es irgendwie doch gut wird.

Mit freundlichen, vorweihnachtlichen Grüßen

W. ENDRICH

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

November 2016  >>

Trump – Und was nun?

Liebe Leserinnen und Leser,

Damit hatten wohl die wenigsten von uns gerechnet – einen Immobilientycoon als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu bekommen. Vor der Wahl hat er ja für reichlich Irritationen auf allen Gebieten gesorgt und jetzt kommt die spannende Frage: Wann wird ihn das Alltagsgeschäft einholen? Die nächsten drei Monate wird er wohl quasi „die Schulbank drücken müssen“ um zu lernen, was man als Präsident einer Weltmacht so alles wissen muss. Nach dem alten Spruch: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, wird auch unser Weltführer manche Abstriche aus seinem Programm machen müssen. Im übrigen: „Weltführer“ – genau das will er ja nicht mehr sein und die USA durch Kündigung der Handelsabkommen unabhängig machen.

Vielleicht wird er bald realisieren, dass diese Entkopplung vom Zug der Globalisierung gar nicht so leicht möglich ist. China und die anderen asiatischen Staaten, einschließlich Japan, werden sicherlich Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn er deren Produkte mit hohen Zöllen belegt. Konsumelektronik, Handys und andere Produkte werden ja fast ausschließlich in Fernost produziert – dann werden die Preise in dem konsumfreudigen Land sofort nach oben schnellen, was seine Wähler gar nicht begrüßen dürften.

Und die Kündigung an der Teilnahme der Umweltschutzvereinbarung und der Begrenzung des CO2 Ausstoßes usw. könnte er schnell bereuen, wenn er sich anlässlich eines Hurrikans gerade in Florida aufhält und die Auswirkungen der Erderwärmung am eigenen Körper zu spüren bekommt. Als intelligenter Geschäftsmann wird er mit Sicherheit recht bald die Mechanismen der Weltwirtschaft verstehen und seine Entscheidungen danach fällen.

Auch das Thema illegale Einwanderung aus Mexiko könnte recht bald zu einer anderen Sichtweise führen, denn die Arbeitslosen in USA würden vermutlich nicht zu den Bedingungen arbeiten, wie es jetzt die illegalen Mexikaner tun. Vielleicht kann ihm dann unsere Frau Merkel die Grundzüge unserer Hartz IV Reform näherbringen, die manchen unseren Mitbürger zur Aufnahme einer Arbeitstätigkeit bewegt hat. Auch hier ist die Frage, ob die einzelnen Bundesstaaten bei einer solchen Politik mitziehen werden und wie man die strukturelle Arbeitslosigkeit in Bundesstaaten wie Ohio, wo es wenig Arbeitsplätze gibt, reduzieren kann, da die Stahlwerke und die Kohle- und Erzminen geschlossen sind. Hier müssten neue Industrien angesiedelt werden und dies kann er kurzfristig nur erreichen, in dem er US Firmen dazu bewegt, ihre billigen Auslandstöchter zu schließen. Beispielsweise könnte Apple seine Mobiltelefone nicht mehr in China sondern in USA produzieren lassen. Zusammen mit den Zulieferbetrieben hätte er sicherlich 500.000 Arbeitslose mit einem Schlag von der Straße weg. Vermutlich würden dann die Produkte teurer oder die Gewinne dieser Firmen kleiner. Und ob sich dies auf dem Weg der Gesetzgebung bewerkstelligen lässt, ist eine Frage, die sich vorab nicht beantworten lässt.

Was ich aber befürworten kann, ist sein Ziel, das Establishment, wie er es nennt, zu zerschlagen und z.B. Staatangestellten zu verbieten, fünf Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst, eine Lobbyarbeit zu übernehmen. Dies wäre übrigens auch für Deutschland ein außerordentlich hilfreiches Ziel, wenn man daran denkt, dass in deutschen Ministerien Abgesandte von Großfirmen behilflich sind, die Gesetze zu schreiben. Dies wäre, nach meiner Meinung, eine wunderbare Basis für eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA.

So gesehen, kann einem Herr Trump nur leidtun, denn jetzt kommt die Stunde der Wahrheit, wo er versuchen muss, seine Versprechungen in die Tat umzusetzen. Denn bei 50% der Wähler, die für ihn gestimmt haben, steht er im Wort, eine Veränderung herbeizuführen. Zu beneiden ist Herr Trump also nicht. Und deshalb sollten auch wir mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch Neugier, die nächsten Monate abwarten, um seinen Lernprozess mit Interesse zu verfolgen. Es wird Veränderungen geben. Darüber besteht kein Zweifel. Aber ob sie sich für uns so negativ darstellen werden, wie sie derzeit in der Presse und von selbsternannten Propheten vorausgesagt werden, bleibt abzuwarten. In jedem Falle: Es wird spannend im Jahre 2017.

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich

September 2016  >>

Ein Jahr der Freude

Liebe Leserinnen und Leser,

Dieses Jahr ist wirklich ein Jahr der Freude, denn zuerst wurde unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Christiane Endrich von den Lesern der Markt &Technik zur Managerin des Jahres in der Kategorie Distribution KMU gewählt und nun konnten wir gleich sechs Plätze bei der Leserwahl der Zeitschrift Elektronik zum „Distributor des Jahres 2016“ gewinnen.

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich für Ihre Stimmen bedanken!

Durch Ihre Abstimmung haben wir gleich 3 Mal den 1. Platz in der Produktkategorie Displays bei nachfolgenden Kriterien belegt:

• Technische Kompetenz & Support
• Produktverfügbarkeit Volumen
• Lieferservice Muster

Zusätzlich kamen wir auf den 2. Platz im Produktbereich Passive Bauelemente beim Kriterium:

• Lieferservice Volumen

und weitere 2 Mal im Bereich Displays bei den Kriterien:

• Gesamteindruck
• Lieferservice Volumen

Wir sind stolz, dass wir von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, so positiv bewertet wurden und Sie uns zu einem der herausragenden Distributoren in Deutschland gewählt haben!

Es ist auch weiterhin unser Bestreben, Sie in vollem Umfang mit unseren Produkten und Lösungen zufrieden zu stellen und Ihnen den bestmöglichen Support zu liefern.

Wir freuen uns deshalb auch, Sie auf unserem Messestand auf der electronica in der Halle 5 Stand 124 vom 08. - 11. November begrüßen zu dürfen. Wir werden dort interessante Neuheiten ausstellen, mit denen Sie unter anderem im Bereich des IoT Impulse bekommen, um im Wettbewerb der Innovationen vorne zu liegen.

W. Endrich

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Fr. Dr. Endrich Verleihung Photo: Horacio Canals / Elektronik

Juli/August 2016  >>

Danke England

Seit der letzten Endrich News, Ausgabe Juni, hat sich in Europa einiges geändert. Der von vielen befürchtete, aber von keinem erwartete Brexit wurde vollzogen. Warum danke an England? Ich glaube, dass man jetzt endlich in Brüssel zur Besinnung kommt und erkennt, dass viele EU-Bürger, natürlich konzentriert in England, mit der permanenten Einmischung der EU, selbst in die lächerlichsten Kleinigkeiten unseres Lebens, nicht mehr einverstanden sind. Die permanente Bevormundung aus Brüssel muss ein Ende haben und die beiden EU- Führer, Schulz und Junker, müssen zusammen mit den Präsidenten oder Ministerpräsidenten der 28 Mitgliedsländer, nachdenken, welche Ziele die EU in Zukunft verfolgen soll. Nach meiner Meinung ist es mit Sicherheit die Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Handelsabkommen, wie dieses mit Kanada und U.S.A., vernünftige Regelungen bezüglich der Einwanderungen in die EU-Länder, Freiheit der Arbeitsplatzwahl in den Mitgliedsländern sowie einige Bereiche, wo eine Staatengemeinschaft von über 500 Millionen Einwohnern mehr Macht hat als die einzelnen Mitgliedsländer.

Ein weitere Punkt wäre, die Länderregierungen zu einer verantwortungsvollen Finanzpolitik zu ermahnen und zu erziehen und schließlich die Jugendarbeitslosigkeit, vor allem in den südeuropäischen Ländern, dramatisch zu bekämpfen. Das wären Gemeinschaftsaufgaben, die auch von den Bürgern jedes Mitgliedlandes verstanden und akzeptiert werden könnten und die vor allem den rechtspopulistischen Parteien in den einzelnen Ländern den Wind aus den Segeln nehmen würden.

Wir können die Zeitrechnung nicht mehr um 50 Jahre oder mehr zurückdrehen, in isolierten Ländern leben, die Zollschranken hoch setzen, den freien Warenverkehr beschränken und glauben, dass dann heile Welt besteht. Deutschland lebt vom Export und die Vollbeschäftigung, die wir heute glücklicher Weise verzeichnen können, beruht nur darauf, dass deutsche Firmen auf der ganzen Welt aktiv und bemüht sind, ihre Produkte in unterentwickelten Ländern, aber auch in asiatischen Ländern zu verkaufen. Dazu gehört aber fundamental, dass man sich, vor allem in den südeuropäischen Ländern, bemüht, die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Ausbildung der Jugendlichen wesentlich zu verbessern. Unser duales Bildungssystem sollte ein Vorbild sein.

Was den Brexit betrifft: Vor wenigen Tagen hat die englische Zentralbank die Zinsen auf 0,25 % gesenkt. Die Immobilienwirtschaft und die Bauwirtschaft klagen bereits deutlich über eine beginnende Rezession, und es treten jetzt die Folgen ein, die man vor dem Brexit vielfach publiziert hat, die aber von der Bevölkerung nicht ernst genug genommen wurden. Die vorherige englische Regierung hat sicherlich viele Fehler gemacht und sich um die Wirtschaftsförderung, vor allem in den nordenglischen Provinzen, zu wenig gekümmert. Die früher florierende Stahl- und Kohleindustrie, aber auch die Werften, sind nicht mehr wettbewerbsfähig und die Regierung hat es versäumt, dort Hightech-Firmen zur Ansiedlung zu bringen. Nordirland hat schon seit Jahrzehnten durch die Senkung der Gewinnsteuern dem entgegen gesteuert und viele US-Firmen dazu bewogen, Niederlassungen in Nordirland zu gründen.

„Brexit ist Brexit", wie es in England jetzt heißt, und wir alle werden damit leben müssen. Wir dürfen trotzdem nicht vergessen, dass England unser drittgrößter Exportpartner ist und es bleibt spannend, wie sich die Austrittsverhandlungen gestalten werden. Bisher ist der offizielle Brexit, das heißt die Kündigung der EU-Verträge, noch nicht erfolgt. Wie auch immer diese Verhandlungen ausgehen mögen – für Europa, für die EU, war der Brexit von England ein Schuss vor den Bug des Establishments in Brüssel. Das kleinkarierte Reglementieren muss aufhören. Dann könnte man auch das Heer der EU-Beamten und die damit verbundenen hohen Verwaltungskosten nennenswert senken.

Leider haben die Terroranschläge in Frankreich und Deutschland sowie die Politik von Herrn Erdogan in der Türkei die öffentliche Wahrnehmung durch die Presse zum Thema EU derzeit verwischt. Nichtsdestoweniger bleibt die Forderung, dass man in Brüssel ein neues Kapitel für die zukünftige Tätigkeit der EU aufschlagen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

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Herr Endrich Wolfgang Endrich

Juni 2016  >>

Alles Brexit oder was?

Liebe Leser,

wenn Sie diese Zeilen lesen, wissen Sie bereits, ob sich England zum Austritt aus der EU entschieden hat, oder verbleiben möchte. Wenn man sich für den Austritt entschieden hat, gibt es einen Verhandlungsspielraum von zwei Jahren, innerhalb dessen der Austritt besprochen und reguliert werden soll. Ob es dann vollzogen wird, ist sicherlich fraglich. Es würde aber auch weitere Begehrlichkeiten in anderen Ländern wecken, denn wenige Tage nach der Volksabstimmung in England finden Neuwahlen in Spanien statt, und dort liebäugelt man auch mit einem Austritt.

Warum kommt es jetzt zu diesen separatistischen Tendenzen? Es ist sicherlich richtig, dass man bei der Gründung der EU bei aller Euphorie über den beendeten Krieg und das unsagbare Leid, das damit verbunden war, nur noch eines wollte: Frieden. Aber dies ist jetzt 70 Jahre her und die nach 1945 Geborenen wissen gar nicht, was es bedeutet, in einem Krieg zu leben. Wir alle hatten nach Kriegsende nur einen Wunsch: Nie wieder Krieg und endlich Beendigung der Feindschaft mit unseren Nachbarn. Jahrhunderte lang gab es in Europa Kriege, Eroberungskriege, Machtgelüste der Regierenden. Aber genutzt hat es in Wirklichkeit keinem. Die kaiserlich königliche österreichische Donau-Monarchie ist von der Bildfläche verschwunden, Polen wurde mehrfach auf der Landkarte verschoben, als Russland den Ost-Teil von Polen annektierte oder Deutschland Polens westliche Gebiete. Einen wirklichen Nutzen hat keiner gezogen. Deshalb war es allerhöchste Zeit und eine Großtat von de Gaulle und Adenauer, endlich Frieden zwischen den sogenannten „Erbfeinden" zu schließen. Es entstand der Wunsch, die Vereinigten Staaten von Europa zu gründen, was nach einigen Jahren 1958 schließlich in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft seinen Abschluss fand. 1993 wurde die EWG in Europäische Union umbenannt.

Vielleicht war man bei der Konstruktion und der Festlegung der Gemeinsamkeiten zu optimistisch bei der Annahme, man könne die Völker Europas unter einen Hut zwingen. Unsere Mentalitäten sind einfach zu unterschiedlich. Angefangen von den Sprachen bis hin zu Lebensgewohnheiten, haben wir ein buntes Gemisch von Menschen mit unterschiedlichen Lebenszielen und genereller Einstellung zum Leben. Und nun wurde in Brüssel eine Zentralregierung geschaffen, die sich gewaltig aufblähte und meinte, sie sollte alles innerhalb der EU regulieren. Das hat Hohn und Spott erzeugt, wie zum Beispiel die Normung der Krümmung von Bananen und Gurken.

Auf der anderen Seite hat sie viele Vorteile gebracht wie die Niederlassungsfreiheit und freie Berufswahl in allen Ländern, die Freizügigkeit des Reisens, den gemeinsamen Markt und schließlich die gemeinsame Währung, den Euro. Deutschland hat z.B. große jährliche Zahlungen an die EU geleistet, mit denen in schwächeren Ländern der Aufbau von Straßen und Infrastruktur-Maßnahmen finanziert wurden. Es wurde eine Solidargemeinschaft geschaffen, die heute der jüngeren Generation nicht verständlich genug ist. Warum sollen wir mit unserem Geld spanische Banken retten usw.?

In den einzelnen Ländern haben sich nationalistische Tendenzen in Parteigründungen gebildet, die die Vereinheitlichung Europas nicht mehr akzeptieren. Die Spitzen dieser Parteien haben es abgelehnt, die Regulierungswut aus Brüssel zu akzeptieren und dem Volk eine eigene Parteipolitik gepredigt, die völlig konträr zu der Politik des EU Parlamentes verläuft. Es sind vor allem die sozialen Aspekte, die uns heute auseinander dividieren. Zum Beispiel die wöchentliche Arbeitszeit, der Arbeitslohn, Kündigungsschutz usw. Dass die Welt von 2016 eine andere ist als die von 1945, hat man vielfach vergessen, und die vielen Vorteile der EU nimmt man als selbstverständlich an. Vor allem die südeuropäischen Staaten haben ihre Ausgaben unmäßig erhöht, um ihren Völkern soziale Leistungen zu geben, die sie nicht mehr finanzieren können, aber für Wählerstimmen nützlich waren. Man hat völlig übersehen, dass wir alle im 21. Jahrhundert von dem freien Handel leben. Deutschland ist in Folge seiner starken Industrie zu einem immer stärkeren Industriestaat aufgestiegen, was sicherlich auch der Disziplin unserer Politiker und Gewerkschaften zu verdanken ist. Aber unsere Nachbarn (Italien, Spanien, Frankreich) haben leider in dieser Hinsicht nicht mitgezogen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihren Ländern der Neuzeit, dem Welthandel und der internationalen Konkurrenz nicht angepasst.

Deutschland lebt vom Export! Unser Wohlstand begründet sich in dem gewaltigen Export, den wir jährlich realisieren, der aber nur möglich ist, weil wir bereits mit der Schulbildung und der Ausbildung von Jugendlichen weltweite Maßstäbe gesetzt haben. Anders kann man die sozialen Unterschiede unserer Nachbarländer und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Italien, Spanien, Frankreich nicht erklären. Es wurde viel versäumt. Leider wurde den Menschen dieser Länder nicht vermittelt, dass sozialer Wohlstand nur mit harter Arbeit verbunden ist.

Vielleicht wären diese Brexit-Tendenzen Anlass für die Politiker aller Länder nachzudenken, ob man jenseits parteipolitischer Interessen nicht versuchen sollte, aus Europa doch noch eine echte Wirtschaftsgemeinschaft zu formen. Ein weiterwursteln wie bisher hat keine Zukunft und führt zum sozialen Abstieg dieser Länder.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

Elektronik-Leserwahl: "Distributor des Jahres 2016"

Zum 10. Male ruft die Fachzeitschrift Elektronik ihre Leser zur Wahl „Distributor des Jahres" auf. In Zusammenarbeit mit dem FBDi wurden in diesem Jahr die Kategorien überarbeitet und erweitert, um sie an die Trends der letzten Jahre - z. B. Industrie 4.0 oder Internet der Dinge - anzupassen.

Wer hat die beste Auswahl, wer den besten Service? Bewerten Sie Ihre Handels- und Logistikpartner. Geben Sie Ihre fachkundige Meinung bis zum 22. Juli 2016 ab!

Wir würden uns freuen, wenn Sie an dieser Wahl teilnehmen und Ihre Erfahrungen mit uns beurteilen würden. Wählen Sie Ihren Spitzenreiter und gewinnen Sie attraktive Preise!

Alles Weitere erfahren Sie über diese Internetadresse: www.elektroniknet.de/distribution/sonstiges/artikel/130499

Vielen Dank!

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Manager des Jahres 2016 Dr. Christiane Endrich, Geschäftsführerin

Mai 2016  >>

Idealismus gegen Realismus

Der deutsche Blätterwald ist derzeit voller Vorschläge, was unsere Regierung, vor allem Frau Merkel, zu tun und zu lassen hat. Soll Frau Merkel auf den Tisch hauen und ein energisches NEIN verkünden oder versuchen das Problem diplomatisch zu lösen.

Zeitungsumfragen in der Bevölkerung fordern ein energisches Vorgehen, zum Beispiel in dem Fall Erdogan gegen Jan Böhmermann, oder beim Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien. Hätte man die Grenzen aus moralischen Gründen offen lassen sollen, oder sollte man das Schließen der Grenzen und damit den Zustrom von Flüchtlingen abstoppen für gut befinden? Wie fühlen wir uns, wenn wir im Fernsehen sehen, wie Tauschende von Flüchtlingen in schlammigen Lagern und bei Kälte in Griechenland oder Moldawien dahinvegetieren. Soll man auf des Volkes Stimme hören oder rein rational Entscheidungen treffen? 

Die Frage, ob die Regierung richtig entschieden hat oder falsch, beantwortet sich erst sehr viel später.

Gehen wir in die Geschichte zurück, so gibt es Fälle, wo Regierende falsch entschieden haben und im guten Glauben handelten, das Richtige zu tun. Ein historisches Beispiel ist zum Beispiel das Münchner Abkommen vom September 1938, wo die Kanzler und Präsidenten von England, Frankreich und Italien zugelassen haben, dass Hitler das Sudetenland annektiert. Und nur aus dem Grund, den Frieden zu bewahren. Ein energisches NEIN hätte vielleicht den Zweiten Weltkrieg verhindert. Beispiele aus der Neuzeit ist der Appell von Frau Merkel während der Wirtschaftskrise anlässlich der Lehmann Bank Pleite, dass die Sparguthaben sicher sind, wodurch sie einen Sturm auf die Banken verhindert hat, oder die Einführung der Hartz IV Gesetzgebung durch Kanzler Schröder, wodurch langfristig die Arbeitslosenzahlen in Deutschland sprunghaft zurück gegangen sind. Es waren jeweils mutige Entscheidungen, die von der Bevölkerung nicht immer mit Begeisterung akzeptiert wurden. Die SPD leidet heute noch unter dieser mutigen Entscheidung, obwohl sie für die deutsche Wirtschaft sicherlich die beste Entscheidung war. Oder nach dem Reaktorunglück in Japan die Entscheidung von Frau Merkel zur Energiewende. Alle diese Entscheidungen waren eine neue Form der Realpolitik, die sich positiv auf unsere Volkswirtschaft ausgewirkt hat. Es gibt aber auch genug Beispiele, wo man besser nicht auf den Volkswillen gehört hätte, zum Beispiel die Senkung des Rentenalters auf 63 Jahre.

Wir brauchen eine neue Form der Realpolitik, die sich an den wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten flexibel orientiert. Wie will Deutschland sonst ernsthaft in dieser multiplen Krisenwelt weiterkommen? Dabei muss man den Mut haben, auch Entscheidungen gegen die sogenannte „VOX Populi" zu entscheiden und einen gesunden Realismus zeigen.

Was haben uns die Strafmaßnahme gegen Russland gebracht? Nur Schaden für die Wirtschaft und die Bevölkerung auf beiden Seiten.

Wir werden lernen müssen, dass man Despoten und totalitäre Regime nicht nach unserem Wunsch umfunktionieren kann. Man sollte viel eher die Vorschläge von Egon Bahr befolgen, der sagte: „Wandel durch Handel".

Damit lassen sich Menschenrechtssituationen effektiver zum Positiven verändern, indem sie Leistungen bereitstellen, die die Lebensbedingungen verbessern und unseren westlichen Standards annähern. Gefragt ist eine diskrete Regierungsarbeit. Zu wünschen wäre ein ethischer Realismus in der deutschen Außenpolitik und Außenwirtschaftspolitik, bei dem wir aber unsere Entscheidungsfreiheit behalten und nicht in Prinzipienreiterei verfallen und dass wir den Kopf nicht vor Diktaturen senken, ihn aber auch nicht zu hoch tragen und unsere Werte nicht zum allein gültigen Wertmaßstab erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr W. Endrich

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Herr Endrich neu Wolfgang Endrich